1. Januar 2018

Sind Fonds wirklich nur etwas für Reiche?

Ich komme gerade von einigen Veranstaltungen zurück. Häufig höre ich dabei: „Fonds – das ist doch was für Menschen mit viel Geld.“ Aber stimmt das? Sind Fonds wirklich nur etwas für Menschen mit Geld? Nein, denn wer Zeit hat und regelmäßig spart, kann schon ab 25 Euro pro Monat in Fonds investieren.

Bei Sparplänen zahlt man über einen längeren Zeitraum regelmäßig fixe Beträge in einen Fonds ein – das geht schon ab 25 Euro pro Monat.

Von den festgelegten Sparraten werden monatlich - je nach Fondspreis - mal mehr und mal weniger Anteile gekauft. Sinkt der Preis, steigt die Zahl der gekauften Anteile – und umgekehrt. Der Sparer kommt so in den Genuss des Durchschnittskosteneffektes. Weil bei niedrigen Kursen vom gleichen Geld mehr Fondsanteile gekauft werden, ergibt das langfristig einen günstigeren durchschnittlichen Kaufpreis. Das ist wie beim Gemüsehändler, der auf dem Großmarkt immer für je 2,50 Euro Paprika kauft.

Je nach Jahreszeit kosten die Paprika mal mehr, mal weniger. Doch das interessiert den Händler nicht. Wenn die Paprika im Herbst Hochsaison haben, kauft er automatisch größere Mengen. Das Gegenteil im Frühling, wenn die Paprika teuer sind. Alternativ hätte der Händler stets die gleiche Menge kaufen können. Doch die andere Methode ist vorteilhafter. In beiden Fällen wurden Paprika im Wert von 10 Euro gekauft. Aber beim Durchschnittskostenverfahren hat er 7,8 Kilo mehr gekauft.

Was heißt das für Sie?

Das Gefühl, sich nicht gut genug auszukennen, und die Bedenken, aufs falsche Pferd zu setzen, hindert viele daran, in Sachen Geldanlage überhaupt aktiv zu werden. Viele zögern und tun zunächst lieber nichts – und treffen so die schlechteste Entscheidung von allen möglichen. Denn die Zeit ist der zuverlässigste Freund aller Anleger. Wer langfristig Geld anlegt, kann dank des sogenannten Zinseszinseffekts oder Wiederanlageeffekts schon mit vergleichsweise kleinen monatlichen Sparbeträgen und moderaten Renditen über die Jahre ein stattliches Vermögen aufbauen.

Kleiner Unterschied – große Wirkung

Hätten Sie beispielweise in den letzten 10 Jahren 100 € monatlich in einen deutschen Aktienfonds angelegt, wären aus Ihren eingezahlten 12.000 € mit Wiederanlage der Erträge satte 19.431 € geworden. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 9,3 %*. Hätten Sie im Vergleich dazu Ihre Spareinlagen auf das Sparbuch gelegt, wären daraus mit einer angenommenen Verzinsung von 0,5 % lediglich 12.306,78 € geworden – eine Differenz von 7.124,22 €. Sie sehen, welche Wirkung die Rendite auf Ihr Vermögen haben kann.

Was können Sie tun?

Das hängt ganz von Ihnen ab. Sie können Ihr Geld unter das Kopfkissen legen oder auf ein Sparbuch bringen und so lange sparen, bis Sie ausreichend Geld zusammen haben, um einen Fonds zu kaufen. In der Regel sind das 500 Euro mindestens für eine Kauforder. Oder Sie nutzen ein Depot – zum Beispiel das FFB Fondsdepot – und eröffnen einen Fondssparplan. Die Ratenhöhe bestimmen Sie selbst. Ab 25 Euro ist jede Sparrate möglich, und selbstverständlich können Sie den Sparplan jederzeit aussetzen oder beenden. Das liegt ganz bei Ihnen.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, rufen Sie gerne an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

* BVI Statistik 30.9.2017. In der Beispielrechnung wurden alle Kosten inkl. Ausgabeaufschläge berücksichtigt.

Unsere Autorin:

Alexandra Brunner

Alexandra Brunner arbeitet seit 2000 bei Fidelity International. Sie ist verantwortlich für die Betreuung der Kooperationspartner im Bereich Marketing.

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