9. Januar 2018

Warum sind Megatrends spannend?

In vielen Unternehmen macht ein neuer Begriff die Runde: „Digitale Transformation“. Im Gegensatz zu Science-Fiction-Vorlagen, in denen Menschen durch Zeit und Raum reisen, geht es hier um eine handfeste und reale Zukunftsplanung unserer Welt.

Mensch und Maschine werden in Zukunft noch enger zusammenarbeiten und sogar zu Kollegen werden. Sie werden gemeinsam Produkte herstellen und Dienstleistungen erbringen. Künstliche Intelligenz wird uns bei Entscheidungsprozessen im Alltag unterstützen und Gefahren vermeiden. Das selbstfahrende Auto ist nur ein Beispiel. Zukunftsmusik? Weit gefehlt. Google-Brillen, die unsere Umgebung mit virtuellen Informationen über ein Brillenglas anreichern, sind schon heute in der Industrie im Einsatz und assistieren Mitarbeitern bei der Montage von Traktoren oder zeigen die Lagerstelle eines bestimmten Ersatzteils an. In den USA werden beispielsweise Roboter im Hotelservice getestet. Sie bringen Gästen ihr Essen ins Zimmer – quasi der Hotelpage 2.0. Die digitale Transformation wird zur technischen Metamorphose unserer Arbeits- und Unternehmenswelt – vergleichbar mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert.

Solche Veränderungsprozesse mit weitreichenden Folgen für unser langfristiges Zusammenleben sind Megatrends.

Was ist ein Megatrend und welche gibt es?

In Lehrbüchern spricht man dann von einem Megatrend, wenn makroökonomische und geostatische Kräfte unsere Welt und unsere Gemeinschaft in einer tiefgründigen Weise formen. Anders gesagt: Ein Megatrend verändert unseren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Alltag – und damit unser Leben.

Derzeit kennt man fünf Megatrends: Neben neuen Technologien wie der künstlichen Intelligenz oder Big Data sind es politische, demografische und kulturelle Themen, die Einfluss auf unser Leben und unsere Welt haben. Dazu gehört beispielsweise das neue Verständnis jüngerer Generationen des Teilens statt Besitzens oder der wachsende Zuzug der Landbevölkerung in unsere Städte (Urbanisierung). Einen politischen Wandel könnte der Abschied von klassischen Demokratieformen, verbunden mit einem wachsenden Unabhängigkeitsdrang einzelner Regionen und Länder, einleiten und dadurch künftige Staats- und Verfassungsformen neu definieren. Das zeigt das Beispiel Brexit, das noch vor zwei Jahren niemand für möglich gehalten hat. Wirtschaftliche Trends wie die Globalisierung oder die Industrie 4.0 verwandeln nachhaltig unsere Ordnung. Auch sie sind Einflussfaktoren, die einen der fünf Megatrends nachhaltig beeinflussen: die neuen Wirtschaftssysteme.

Warum sollte mich das interessieren?

Wir alle kaufen über das Internet ein und nutzen Smartphones oder digitale Uhren – sogenannte Wearables. Unternehmen wie Google, Samsung oder das Reiseportal Tripadvisor entwickeln innovative Technologien für unseren Alltag, schaffen neue digitale Welten und sorgen dafür, dass wir in Zukunft nicht mehr selbst am Steuer eines Autos sitzen müssen und Computer uns bei Entscheidungen assistieren.

Die internetvernetzte Produktionsstraße mit Robotern, die miteinander kommunizieren, hat in den Produktionshallen vieler großer Industrieunternehmen längst Einzug gehalten. Die Industrie 4.0 ist Wirklichkeit. Bis 2019 wird die Zahl der Industrieroboter auf rund 2,6 Millionen ansteigen. Seit dem Jahr 2010 wäre dies eine Verdoppelung.*

Sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt sowie im Medizinbereich, nutzen Roboter für die schnellere und effizientere Herstellung.


Für uns alle heißt das, dass sich unser Alltag und unsere Arbeitswelt in den nächsten Jahren weiter verändern wird. Mensch und Maschine werden noch enger zusammenarbeiten als es heute bereits der Fall ist.

Warum könnte das für mich als Anleger spannend sein?

Der Technologiesektor befindet sich in einem unvorstellbaren Umbruch. Durch strukturelle Veränderungen einer gesamten Branche ergeben sich neue Wachstumschancen. Natürlich kann niemand vorhersagen, ob und wann diese tatsächlich eintreten. Wer aber nach dynamischen Wirtschaftszweigen sucht und langfristig investieren will, findet sie unter Umständen hier – in der globalen Technologie. Zahlreiche Fondsgesellschaften bieten mittlerweile Fonds an, die genau auf diesen Trend setzen und in zukunftsorientierte Unternehmen investieren. Fidelity bietet zum Beispiel mit dem Fidelity Fonds – Global Technology Fund und dem Fidelity Fonds – World Fund zwei unterschiedliche Möglichkeiten, weltweit in Technologie-Unternehmen zu investieren. Wer mehr erfahren will, sollte sich schon jetzt für das Webinar im ersten Halbjahr 2018 registrieren oder direkt im Kundenservice nach weiteren Informationen fragen.

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Webinar: "Ich investiere in die digitale Technologie!". Jetzt Aufzeichnung ansehen
Broschüre: "Wie Megatrends die Welt verändern". Jetzt lesen

* Quelle: Internationaler Robotics Verband (IFR).

Unser Autor:

Lutz Rodenberg

Lutz Rodenberg arbeitet seit 2006 bei Fidelity und verantwortet das Marketing für Privatkunden und die Plattform FIL Fondsbank (FFB).

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