Geldanlage in festen Bahnen

Geldanlage in festen Bahnen
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Im Nullzinsumfeld sind risikolose Anlageerträge nahezu nicht mehr erzielbar. Deshalb versagen auch Anlageprodukte, die Verluste garantiert vermeiden. Für Anleger können Anlagelösungen, die systematisch die Volatilität begrenzen und Schwankungen nur innerhalb fester Bänder zulassen, eine Alternative sein. Wir erklären, wie die Allokation mit präzise definierter Volatilität funktioniert.

1. Die Idee: Schwankungen nutzen – und begrenzen

Volatilitätsbasiertes Fondsmanagement folgt zwei Grundsätzen. Erstens sind Schwankungen nicht nur unvermeidbar, sondern sogar notwendig, um positive Renditen zu erzielen. Zweitens wollen viele Anleger wissen, auf welche Schwankungs- und Verlustrisiken sie sich einlassen, wenn sie einen Fonds kaufen. Daraus ist die Idee der Volatilitätsbänder entstanden. Das Fondsmanagement zielt hier darauf ab, Schwankungen möglichst nur innerhalb einer bestimmten Schwankungsbreite zuzulassen.

2. Das Konzept: Jeder Anleger wählt sein Risiko

Fidelity hat Multi-Asset-Fonds entwickelt, die am Konzept der SRRI-Klassen andocken und nach dem Modell „Systematic Multi Asset Risk Targeted“ (SMART) systematisch volatilitätsgesteuert investieren. Der Ausgangspunkt jeder Anlageentscheidung ist also das Schwankungsrisiko, erst dann geht es um die Renditechancen. Deutsche Anleger können derzeit wählen zwischen dem Fidelity SMART Global Defensive Fund* mit einer Schwankungsbreite von 2 bis 5 Prozent und dem Fidelity SMART Global Moderate Fund** mit einer Schwankungsbreite von 6 bis 8 Prozent. Zwar bekommen die Investoren keine feste Garantie dafür, dass die Fonds immer im angestrebten Schwankungskorridor bleiben. Die Anlageklassen im Fonds werden aber auf Grundlage eines qualitativen Modells stets so positioniert, dass höhere Schwankungen dauerhaft vermieden werden sollen.

3. Die Lösung: erst das Risiko, dann die Rendite

Fidelity hat Multi-Asset-Fonds entwickelt, die am Konzept der SRRI-Klassen andocken und nach dem Modell „Systematic Multi Asset Risk Targeted“ (SMART) systematisch volatilitätsgesteuert investieren. Der Ausgangspunkt jeder Anlageentscheidung ist also das Schwankungsrisiko, erst dann geht es um die Renditechancen. Deutsche Anleger können derzeit wählen zwischen dem Fidelity SMART Global Defensive Fund* mit einer Schwankungsbreite von 2 bis 5 Prozent und dem Fidelity SMART Global Moderate Fund** mit einer Schwankungsbreite von 6 bis 8 Prozent. Zwar bekommen die Investoren keine feste Garantie dafür, dass die Fonds immer im angestrebten Schwankungskorridor bleiben. Die Anlageklassen im Fonds werden aber auf Grundlage eines qualitativen Modells stets so positioniert, dass höhere Schwankungen dauerhaft vermieden werden sollen.

4. Die Allokation: Engagement in allen Märkten

Die SMART-Fondsstrategien sind keineswegs nur in risikoarmen Anlageklassen investiert. Vielmehr ergibt sich durch das systematische Marktmanagement die Chance, sowohl im Feld der defensiven Anlageklassen als auch in den rendite- und sogar in wachstumsorientierten Klassen präsent zu sein. Weil das Fondsmanagement das Fondskapital je nach Volatilität anders auf verschiedene Asset-Klassen verteilt, bleibt deren Risikobeitrag indes weitgehend gleich. Das bedeutet: In schwankungsarmen Zeiten engagieren sich die Fonds systematisch stärker in Wachstumsmärkten. Steigt die Volatilität, dann senken sie das Risiko und wechseln in defensivere Titel.

* Fidelity Funds – SMART Global Defensive Fund; ISIN: LU1431864823
** Fidelity Funds – SMART Global Moderate Fund; ISIN: LU1431864153

SRRI steht für Synthetic Risk and Reward Indicator. Die Berechnung des SRRI ist nach einheitlichen Standards der Europäischen Union festgelegt. Er wird mit der historischen Volatilität p. a. über fünf Jahre auf wöchentlicher Basis in einer Skala von 1 bis 7 ausgedrückt.
SMART steht für Systematic Multi Asset Risk Targeted und bezeichnet eine von Fidelity entwickelte Volatilitätssteuerung. Grafik nur zur Illustration. Das Modell der Fidelity SMART Fonds orientiert sich formal an den gesetzlichen Schwankungsbändern. Es basiert rechnerisch auf den Mittelwerten der täglichen Schwankungen, gemessen über den Zyklus von einem Jahr. Die Einhaltung der Risikoklassen und Schwankungsbreiten sowie die Renditeziele sind nicht garantiert.

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