Fokusthemen

Makroausblick

Wichtige gesamtwirtschaftliche Themen und ihre Auswirkungen auf die Asset Allocation.

Regionale Perspektive

Ansichten des Teams zu den verschiedenen Anlageklassen in den USA, Europa und Asien.

Asset Allocation

Einschätzungen bezüglich der Strukturierung nach Aktienmarktsektoren, Anleihengattungen und Währungen.

Thematische Anlageideen

Aktuelle thematische Positionen und besondere Anlageideen des Teams, die gegebenenfalls in den Portfolios neben der Core Asset Allocation umgesetzt werden.

Im Brennpunkt

Einblicke zu weiteren Anlagesegmenten und Research-Aspekten. Diesen Monat betrachten wir die wichtigsten Aspekte, die bei Anlagen in Nebenwerten zu beachten sind.

Einführung

Die Wiederöffnung der Volkswirtschaften ist in diesem Sommer weltweit in vollem Gange und geht in den entwickelten Ländern in eine reifere Phase über. Die Verbraucher sind nach wie vor in einer sehr guten finanziellen Position, und das beispiellose Ausmaß der fiskalpolitischen Anreize in den USA stützt die Märkte weiterhin.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Erholung baut sich Inflationsdruck auf, den wir im Einklang mit den übrigen Marktteilnehmern für vorübergehend halten. Dennoch behalten wir alle Hinweise im Auge, die auf einen länger anhaltenden Teuerungsschub hindeuten könnten. Viele Zentralbanken scheinen den Höhepunkt ihrer lockeren Geldpolitik hinter sich zu lassen.

Die meisten Marktsegmente haben ihre positive Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf beibehalten. In Frage gestellt werden könnten die unterstützenden Fundamentaldaten für Risikoanlagen nur durch überzogene Bewertungen, auf eine stärkere Straffung der Geldpolitik hinweisende Äußerungen der Zentralbanken und Sorgen hinsichtlich Varianten des Coronavirus. In diesem Umfeld gehen wir weiterhin selektiv Risiken in Hochzinsanleihen und an den Aktienmärkten entwickelter Länder ein. Positiv gestimmt sind wir für europäische Aktien, da die steigenden Gewinne der Unternehmen und die sich belebende Konjunktur durch die Geld- und Fiskalpolitik unterstützt werden.

Da an den Finanzmärkten eine nur vorübergehend höhere Inflation und sehr niedrige Realrenditen unterstellt werden, sind wir gegenüber Staatsanleihen gegenüber negativ eingestellt, da die Risiken für steigende Renditen überwiegen. Dagegen zielen wir auf die Erschließung von Chancen in Bereichen ab, die von steigenden Realrenditen und einer strafferen US-Geldpolitik profitieren sollten.

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Makroausblick

Risiko eines „Reset” in der US-Geldpolitik

Auf Straffung hindeutende Äußerungen im Juni

Der Ton der US-Notenbank nach ihrer Sitzung im Juni war unerwartet aggressiv. So wurden gleich zwei Zinserhöhungen für das Jahr 2023 prognostiziert, während im März noch keine erwartet wurden. Notenbankchef Powell stellte fest, dass die Unsicherheit in Bezug auf die Inflation stark zugenommen hat, was das Risiko eines länger anhaltenden Preisschubs erhöht.

Die geänderte Rhetorik der US-Notenbank und der Hinweis, dass der Höhepunkt der geldpolitischen Lockerungen überschritten sein könnte, lässt sich auf die überraschend hohe Teuerung in den USA seit April zurückführen, die fast alle Wirtschaftsbereiche betraf. Wir haben die Inflationsrate näher analysiert, um herauszufinden, welche Trends vorübergehend und welche längerfristiger sein könnten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die meisten angebotsseitigen Preisschübe infolge von Ungleichgewichten während der Wiedereröffnung der Wirtschaft vorübergehend sind. Allerdings weisen unsere Analysen auch auf einige mögliche Quellen länger anhaltender Teuerung hin. Dazu gehören:

  • Langfristiges Lohnwachstum für untere Einkommensklassen in den USA, da sich mehr Firmen aus den Bereichen Einzelhandel, Freizeit und Gastgewerbe verpflichten, künftig den Mindeststundenlohn von 15 US-Dollar zu erreichen 
  • Mehrjährige Aufwärtsdynamik am US-Wohnungsmarkt infolge der erwarteten Zunahme des Eigenheimbesitzes bei der Generation der „Millennials“ 
  • Nachhaltigkeitsziele und der Übergang zu netto null CO2-Emissionen, erreichbar nur durch einen viel höheren Preis für CO2 durch Steuern, Subventionen oder Regulierung 
  • Sich selbst erfüllende Inflationserwartungen - die Inflationserwartungen als wichtigste Determinante für die Inflation könnten sich aufgrund der genannten Faktoren verfestigen und sich selbst erfüllen.

Die Kombination aus kurzfristig stark gestiegener Inflation und anhaltender Unsicherheit über die Reaktionsweise der US-Notenbank ist ein Risiko für die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik. Die Ursache für die überraschend scharfe Rhetorik der Notenbank scheint eine Kombination daraus zu sein, dass man tatsächlich eine länger anhaltende Inflation befürchtet und dass die Notenbank bei ihrer Reaktion im Zuge ihrer flexiblen Inflationssteuerung (FAIT) möglicherweise ein kürzeres Rückblicksfenster verwendet als erwartet.

So scheint es, dass die revidierten Projektionen der Notenbank für den Kern-Verbraucherpreisindex die durchschnittliche Inflationsrate im Zeitraum 2020-2021 auf über 2 % anheben. Dies steht im Gegensatz zu den Projektionen vom März, welche die durchschnittliche Inflationsrate von 2020 bis 2023 noch unter 2 % sahen. Demnach könnte das Rückblickfenster für die durchschnittliche Inflation etwa zwei Jahre betragen (Grafik 1).

Grafik 1: Median-Prognosen der US-Notenbank zur durchschnittlichen Kern-Verbraucherpreisinflation seit 2020

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Quellen: Fidelity International, Refinitiv Datastream; Stand: Juni 2021

Keine Sommerpause? Anhaltende Makrorisiken

Da die jüngsten Aussagen der US-Notenbank einen Wendepunkt darstellen könnten, wird der Sommer 2021 möglicherweise keine Ruhepause für die Märkte mit sich bringen. Zudem deuten die Einkaufsmanager-Indizes für Juni darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum in den USA und Großbritannien den Höhepunkt überschritten haben könnte. Andererseits wird erwartet, dass sich das Wachstum in Europa im dritten Quartal beschleunigt, da die Impfraten auf dem Kontinent zu den anderen beiden Ländern aufschließen. In allen Regionen wird von Lieferengpässen bei Rohstoffen, Zwischenprodukten und Transportkanälen berichtet, außerdem von einem starken Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt.

Darüber hinaus ist die Wachstumsverlangsamung in China mittlerweile ausgeprägter, da die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stärker als erwartet zurückgegangen ist. Hinzukommt eine schwächer als erwartet ausgefallene Erholung des Konsums und der Dienstleistungsnachfrage. Während wir weiter davon ausgehen, dass die Regierung die Reduzierung der Kreditvergabe streng kontrollieren wird, sollten die Risiken eines politischen Fehlers, der zu einem unkontrollierten Abbau von Fremdkapital und weitreichenden Effekten führen würde, nicht unterschätzt werden.

Wir behalten auch den Verlauf der Verhandlungen zum US-Fiskalpaket weiter im Blick. Die jüngste Ankündigung eines möglichen parteiübergreifenden Abkommens im Kongress, das Infrastrukturausgaben in Höhe von 1 Billionen US-Dollar vorsieht, muss den Wählern auf der linken und rechten Seite des politischen Spektrums vermittelt werden, bevor das Gesetz verabschiedet werden kann. Sollte dieses Abkommen durchkommen, deutet die große Lücke zwischen dem vorgeschlagenen Volumen von 1 Billion Dollar und den ursprünglich vom Weißen Haus befürworteten über 4 Billionen Dollar darauf hin, dass im vierten Quartal 2021 ein zweites, parteiübergreifendes Programm für Investitionen in die „soziale Infrastruktur" angestrebt wird. Ob die zusätzlichen staatlichen Investitionen nach 2021 näher bei 1 oder 4 Billionen US-Dollar liegen, wird wesentlichen Einfluss auf die Prognosen für Wachstum und Inflation in den USA haben.

Des weiteren beobachten wir nach wie vor die überzogenen Bewertungen, die durch die reichliche Liquidität seit Beginn der Coronavirus-Krise begünstigt wurden. An den Credit-Märkten liegen die Spreads in vielen Bereichen auf oder unterhalb des Niveaus vor Beginn der Krise, so auch in den Segmenten Investment Grade und High Yield in den entwickelten Ländern. Da die Notierungen in vielen Anlageklassen eine reibungslose Wiederöffnung der Wirtschaft unterstellen, sind die Abwärtsrisiken im Zuge von Enttäuschungen gestiegen.

Ein beträchtliches Risiko, auf das wir in diesem Zusammenhang unser Augenmerk richten, ist die Ausbreitung der „Delta“-Variante des Coronavirus, die gegenüber früheren Varianten ansteckender ist - selbst in Bevölkerungen, in denen Impfungen verabreicht worden sind. Wie in Grafik 2 dargestellt ist, liegen die zum Schutz vor Ausbrüchen der Delta-Variante erforderlichen Impfraten erheblich über den ursprünglich notwendigen. Dadurch verschärft sich die Diskrepanz zwischen den Impfraten in entwickelten und aufstrebenden Ländern, sodass deren Erholungspfade weiterhin unterschiedlich verlaufen dürften. Wenn die Hospitalisierungsraten von den steigenden Infektionszahlen abgekoppelt bleiben, da die Impfstoffe schwerere Reaktionen auf die Delta-Variante zu verhindern scheinen, sollte diese ein vorübergehendes Risiko bleiben. Allerdings bleiben verzögerte Wiederöffnungen und/oder Rückschritte in den entwickelten Volkswirtschaften wahrscheinlich, wie es in Großbritannien, Israel und Hongkong zu beobachten war.

Grafik 2: Tatsächliche Impfraten und zur Eindämmung von Varianten benötigte Raten

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Quellen: Fidelity International, JP Morgan, Our World in Data; Stand: Juni 2021

Klarheit in der Geldpolitik – erst wieder im August

Die jüngste Sitzung der US-Notenbank war ein Dreh- und Angelpunkt in dem Sinne, dass diese in den nächsten Monaten beginnt, die äußerst großzügige Geldpolitik, die sie seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie verfolgt hat, neu auszurichten. Der beispiellose fiskalpolitische Stimulus und die damit einhergehende hohe Staatsverschuldung sind vielleicht das wichtigste gesamtwirtschaftliche Erbe der Krise, und die US-Notenbank hat maßgeblich dazu beigetragen, die Kosten der Schuldenaufnahmen in Schach zu halten. Allerdings steigt mittlerweile die Inflation stark an, und es bilden sich längerfristige Faktoren heraus (insbesondere beim Lohnanstieg und den Kosten der Dekarbonisierung), die die Inflationserwartungen beeinflussen können.

Wir gehen davon aus, dass die US-Notenbank bei ihrer nächsten Sitzung im August ein Auslaufen der extrem lockeren Geldpolitik ankündigt, möglicherweise Anfang 2022 beginnend. Wir glauben aber, dass die Notenbank bei der Reduzierung der geldpolitischen Anreize vorsichtig und maßvoll vorgehen wird. So muss sie ein Gleichgewicht finden zwischen der Aufrechterhaltung der günstigen finanziellen Bedingungen zur Bewältigung der gestiegenen Schuldenlast auf der einen Seite und der Begrenzung der Risiken für die Preis- und Finanzstabilität auf der anderen Seite. In diesem Zusammenhang bleibt die Glaubwürdigkeit der Geldpolitik das wichtigste Makrorisiko im aktuellen Umfeld erhöhter Risikofreude.

Im Euroraum hält die EZB trotz der Beschleunigung der Impfkampagnen seit der letzten Sitzung und der Verbesserung der Konjunkturdaten im Zuge der Wiederöffnung der Volkswirtschaften an ihrer sehr lockeren geldpolitischen Haltung fest. Mit Blick auf die Zukunft sind wir der Meinung, dass die Märkte im Umfeld stärkeren Wachstums und höherer Inflation im weiteren Verlauf des Jahres wahrscheinlich weiterhin die Entschlossenheit der EZB (und der US-Notenbank) testen werden, ihre extrem konjunkturfreundliche Geldpolitik beizubehalten. Der wichtigste Test für die EZB wird die Entscheidung sein, wann und wie sie das „mindestens bis März 2022" laufende Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) zurückzieht, ohne die Finanzmärkte zu belasten. Wir erwarten, dass die EZB den Grundstein für diesen Schritt bei der Bekanntgabe der Ergebnisse ihrer Strategieüberprüfung im 2. Halbjahr legen wird.

Makroresearch als Basis der Asset Allocation

Das Global Macro & SAA Team von Fidelity trägt zu den taktischen Anlageentscheidungen von Fidelity Solutions & Multi Asset bei. Es liefert wichtige Inputs und kooperiert mit dem Investmentteam, um die maßgeblichen gesamtwirtschaftlichen Faktoren zu verstehen und darauf zu reagieren.

Fidelity-Indikatoren

Fidelity Leading Indicator (FLI)

Der FLI soll die kurzfristige Richtung und Dynamik des globalen Wachstums prognostizieren. Er soll auch die für den Konjunkturtrend maßgeblichen Faktoren identifizieren. Konkret soll der FLI die globale Industrieproduktion und andere zyklische Variablen auf Sicht von rund drei Monaten vorhersagen. Fidelity Solutions & Multi Asset nutzt den FLI als Bezugsgröße im Rahmen der taktischen Asset Allocation.

Der FLI Cycle Tracker befindet sich weiterhin im oberen rechten Quadranten (was positives und sich verbesserndes Wachstum signalisiert), wobei die Beschleunigung überraschend stark bleibt. Speziell im Konsumsektor hat die Dynamik seit dem Hoch im Zuge der Wiederöffnung der Volkswirtschaften bislang nicht nachgelassen.

FLI Cycle Tracker

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Source: Fidelity International; Stand: Juni 2021

Das quantitative Signal des FLI hat von „neutral“ im letzten Monat auf „positiv“ gewechselt. Dies spricht für eine risikofreudigere Haltung und den Wiedereinstieg in eine Short-Position in Duration angesichts anhaltender Wachstumsdynamik.

FLI: Änderung über 3-Monate vs. Industrieproduktion (OECD-Länder)

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Quelle: Fidelity International; Stand: Juni 2021

Der Bereich Konsum und Arbeitsmarkt hat wieder an Dynamik gewonnen. Das Verbrauchervertrauen hat sich von seinen Tiefstständen deutlich erholt, vor allem in den USA. Die Verbraucher sind wieder eher bereit, Ersparnisse und Konjunkturhilfen auszugeben. Im Rohstoffsektor ist das Momentum negativ, wenn auch von einem hohen Niveau aus, und der Sektor bleibt im oberen rechten Quadranten. Die Aussichten für einige Rohstoffe könnten sich jedoch in naher Zukunft eintrüben, da China seine Geld- und Fiskalpolitik strafft und bestimmte rohstoffbezogene Aktivitäten einschränkt. Die Ergebnisse der Umfragen in den Unternehmen haben sich im dritten Monat im Quadranten unten rechts stabilisiert. Dabei ist die Stimmung in den Industrieländern weiterhin sehr gut, während sie sich in den Schwellenländern langsam verbessert. Eine bemerkenswerte Ausnahme ist Indien.

Regionale Perspektive

USA

Die Wiederöffnung der Volkswirtschaft in den USA ist in vollem Gange. Vor dem Hintergrund einer wahrscheinlich vorübergehend erhöhten Inflation sind die nominalen Renditen stabil, während die Inflations-Breakevens steigen und die Realrenditen sinken. In den Marktpreisen berücksichtigt sind erwartete Leitzinserhöhungen. Angesichts erhöhter Inflationserwartungen erörtern wir intern unsere Position im Hinblick auf die Inflation und unser Engagement in traditionellen Treasury-Papieren gegenüber inflationsindexierten US-Staatsanleihen.

Auf der Sektorebene haben die Unternehmen aus dem Bereich Zyklischer Konsum die Gewinnschätzungen deutlich übertroffen, da die Konsumausgaben dank der staatlichen Unterstützungszahlungen gestiegen sind. Unterdessen registrieren unsere Aktienanalysten verbreiteten Kostendruck auf der Inputseite sowie Probleme bei der Verfügbarkeit von Arbeitskräften. Die US-Eigenheimpreise sind gestiegen und haben (real) die Höchststände von 2006 übertroffen. Dazu trugen steigende Nachfrage und niedriges Angebot maßgeblich bei. REITs sind vergleichsweise attraktiv bewertet und bieten zudem eine Absicherung gegen Inflationsrisiken.

Asien

Im Mittelpunkt unserer Diskussionen standen der straffere geld- und fiskalpolitische Kurs Chinas sowie die Inflationsaussichten Asiens. Beide Themen haben weitreichende Auswirkungen auf die Finanzmärkte der Region. Die chinesische Notenbank hat die kurzfristigen Zinsen angehoben und der Kreditimpuls ist negativ geworden. Allerdings ist der Vergleich mit früheren Straffungszyklen schwierig. Daneben drehte sich die Debatte um die Frage, ob die Inflation in den asiatischen Ländern vorübergehend oder struktureller Natur ist. Im Blick zu behalten sind die steigenden Öl- und Lebensmittelpreise, da sie in den asiatischen Verbraucherindizes eine wichtige Rolle spielen. Steigende Inflationsrisiken machen bei Anleihen aus Schwellenländern eine Umschichtung von Papieren auf Lokalwährung in solche auf Hartwährungen attraktiver; in Betracht kommen auch Währungsabsicherungen.

Asiatische Hochzinspapiere haben sich in den letzten Monaten besser entwickelt als Anleihen aus dem Bereich Investment Grade. Am Aktienmarkt führten in regionaler Hinsicht die Philippinen und Indien im Juni die Entwicklung an. Generell schnitten Unternehmen mit stärkerem Kursmomentum und schwächeren Bilanzen am besten ab, während 60 % der Unternehmen die Gewinnschätzungen im 1. Quartal übertrafen.

Europa

Im Juni nahmen die Anzeichen für eine Wiedereröffnung der europäischen Volkswirtschaften zu und das Verbrauchervertrauen erhöhte sich. Aktien aus Europa erscheinen angesichts verbesserter Ertragsaussichten noch angemessen bewertet. In der jüngsten Berichtssaison übertrafen 60 % der Unternehmen die Gewinnschätzungen, die Kursreaktionen blieben jedoch gedämpft. Auf Sektorebene ist der Gesundheitsbereich bei der Erholung hinterhergehinkt, obwohl die fundamentalen Faktoren dieses defensiven Sektors weiterhin für einen günstigen Ausblick sprechen.

Globale Sicht

In Anbetracht der anhaltenden Diskrepanz zwischen der Realwirtschaft und den Finanzmärkten halten wir an unserer Haltung fest, selektiv Risiken in Aktien und Hochzinsanleihen aus entwickelten Ländern einzugehen. Dort bleiben die gute finanzielle Verfassung der Verbraucher, die fiskalpolitischen Anreize und die konjunkturfreundliche Geldpolitik wichtige Stützpfeiler. In den Schwellenländern wird das Wachstum voraussichtlich weiterhin schwächer bleiben, insbesondere da die Konjunktur in China abflaut. In einer Reihe von Regionen sehen wir Risikoquellen in Form anhaltender handels- und geopolitischer Spannungen.

Entwicklung regionaler Einschätzungen

Gründliche Analysen regionaler Trends unter Einbeziehung von Input der gesamten globalen Research-Plattform von Fidelity.

Asset Allocation

Anlagesegmente Einschätzung Änderung Begründung

Aktien

 

 

 

USA

- Unverändert neutrale Position. Während die US-Wirtschaftsdaten und die politischen Maßnahmen weiterhin unterstützend wirken, bevorzugen wir Aktienmärkte mit eher zyklischer Charakteristik.

UK

- Weiterhin positive Einschätzung britischer Aktien, obwohl wir den Grad unserer Überzeugung angesichts aufgehellter Perspektiven kontinentaleuropäischer Aktien reduziert haben.
Europe exkl. UK

 

Übergang zu einer positiven Sicht, da die Impfraten steigen, die Länder ihre Volkswirtschaften weiter öffnen und die Unternehmen ihre Gewinne kräftig nach oben korrigieren. Daneben bleiben die Geld- und Fiskalpolitik unterstützend.
Japan

- Japans Aktienmarkt ist auf den globalen Konjunkturzyklus ausgerichtet und die Impfkampagne macht Fortschritte. Die Wiederöffnung der Wirtschaft könnte auch die Inlandsnachfrage beflügeln.
Pazifikraum exkl. Japan

- Die Straffung der chinesischen Geld- und Fiskalpolitik bleibt eine Belastung für die Region, die auch aus der Perspektive der einzelnen Ländern weiterhin wenig attraktiv aussieht.
Schwellenländer

- Die Situation in den Emerging Markets unterscheidet sich auf Länderebene nach wie vor stark, und t trotz insgesamt attraktiver Bewertungen bleiben wir neutral positioniert.
Credits      
Unternehmensanleihen (Investment Grade)  - Nach wie vor negative Positionierung angesichts hoher Bewertungen und im Vergleich zur Vergangenheit geringerer Bonität. Die Renditen liegen auf historischen Tiefstständen und die Duration auf historischen Hochs.
High Yield-Anleihen (global) - Weiterhin positive Einschätzung von Hochzinsanleihen, deren Fundamentaldaten sich verbessern. Die prognostizierten Ausfälle sinken, und bei Papieren höherer Qualität besteht Spielraum für einen weiteren Rückgang der der Spreads.
Emerging Market Bonds (Hartwährungen) - Unverändert neutrale Haltung. Während der Aufschwung der Industrieproduktion unterstützend wirkt, bleiben Risiken in Bezug auf Zinsschwankungen und Verschuldungsgrad bestehen.
Staatsanleihen      
USA - Beibehaltung der neutralen Sicht nach erfolgtem Renditeanstieg. Wir teilen den Marktkonsens, wonach der erhöhte Inflationsdruck nur vorübergehender Natur ist.
Euroraum (Bundesanleihen) - Weiterhin vorsichtige Einschätzung. Die Lockerung der Restriktionen und die beschleunigte Impfkampagne könnten das Wachstum beleben, was Euro-Staatsanleihen anfällig macht.
Großbritannien - Nach wie vor positive Sicht. Die Verzögerung bei der vollständigen Wiederöffnung der Wirtschaft und die abwartende Haltung der Notenbank verringern den Aufwärtsdruck auf die Renditen.
Japan
Übergang zu einer positiveren Position. Japanische Staatsanleihen können bei allgemein steigenden Zinsen zur Reduzierung der Gesamtduration beitragen und eine Rolle als defensives Asset spielen.
Inflationsindexierte Papiere (USA)
Nach der zuletzt sehr guten Entwicklung und angesichts der Frage, ob die realen Renditen noch weiter fallen könnten, sind wir zu einer Untergewichtung übergegangen.

Währungen

     

USD

 

- Wir sind für eine leichte Aufwertung des Dollar auf kurze Sicht positioniert. Dafür sprechen die umfangreicheren Konjunkturanreize und die Impffortschritte im Vergleich zum Rest der Welt.

EUR

- Angesichts der kräftigen Erholung in den USA erscheinen die Aussichten des Euro weniger gut. Fortschritte in einzelnen Ländern Europas lassen sich eher durch einzelne Währungen reflektieren.

JPY

 

- Weiterhin neutrale Sicht des japanischen Yen. Die Währung ist attraktiv bewertet, es fehlen aber kurzfristig die Faktoren, die eine Aufwertung auslösen könnten.
GBP - Nach wie vor negative Einschätzung des Pfunds. Die Zuversicht über die Wiederöffnung der britischen Wirtschaft dürfte im Kurs bereits berücksichtigt sein.
Emerging Markets

 

- Unverändert positive Sicht von Schwellenlandwährungen. Diese sollte von attraktiven Bewertungen, steigenden Rohstoffpreisen und dem Aufschwung der Weltkonjunktur profitieren.

Quelle: Fidelity International; Stand: Juni 2021. Die Veränderung spiegelt den Richtungsunterschied der Einschätzung gegenüber dem Vormonat wider. Die Einschätzungen beziehen sich auf einen typischen Zeithorizont von 12-18 Monaten und bieten eine breite Basis für Entscheidungen zur Asset-Allocation. Sie spiegeln jedoch nicht zwangsläufig die aktuellen Positionen der Anlagestrategien wider, die nach spezifischen Zielen und Vorgaben umgesetzt werden.

Aktuelle Anlagethemen

Das Investmentteam trifft sich regelmäßig, um Perspektiven zur Asset-Allokation zu sammeln, Meinungen zur Positionierung gegenüber den Hauptanlageklassen zu entwickeln und die jeweils besten Ideen für taktische Transaktionen auszutauschen. Dazu gehören makroökonomische Ausblicke, Inputs der globalen Bottom-up-Research-Teams von Fidelity sowie die Palette an Ideen des globalen Investmentteams von Fidelity Solutions & Multi Asset.

Long-Position in Kupfer

Der Kupferpreis litt zwar in letzter Zeit unter nachlassender Risikobereitschaft und dem sich abschwächenden Kreditwachstum in China. Aus struktureller Sicht spricht aber nach wie vor einiges für wieder steigende Notierungen: Das Angebot ist begrenzt, die Nachfrage dürfte langfristig steigen und die Förderkosten steigen auslastungsbedingt deutlich.

Long-Position in europäischen Gesundheitstiteln

Aktien aus dem defensiven Gesundheitssektor sind bei der Kurserholung zurückgeblieben, bleiben aber aus fundamentaler Sicht attraktiv. Dank großer Fortschritte bei neuen Medikamenten, unterschätzten Produkten in der Entwicklung und der nachlassenden Belastung des Gesundheitswesen durch Corona-Infizierte könnte sich der Sektor künftig überdurchschnittlich entwickeln.

Alternative Anlagen: Frachtschiffahrt

Fidelity verfügt über beträchtliche Ressourcen für die Analyse alternativer Investments. Wir nutzen diese zur Erfüllung besonderer Anlagebedürfnisse und greifen dabei auf Instrumente von Infrastruktur über Private Debt bis hin zu Erneuerbaren Energien zurück. Der folgende Abschnitt beschreibt wichtige alternative Anlageklassen und unsere Einschätzung. Für weitere Informationen zu unserem Investmentansatz in diesem Bereich wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner bei Fidelity. 

Frachtschiffahrt: attraktives Ertragspotential eines traditionell zyklischen Sektors

Die Frachtschiffahrt ist ein stark konjunkturabhängiger Sektor und hat sich in den letzten zehn Jahren als schwieriges Anlagesegment erwiesen. Die Rohstoffbaisse nach der Finanzkrise 2008 und das anschließende Überangebot an Schiffen zogen mehrjährige Verluste nach sich. Doch scheint sich das Blatt gewendet zu haben: Kräftig steigende Frachtraten haben die Schlagzeilen während der Erholung nach der Coronavirus-Krise dominiert. Während ein Teil dieses Aufschwungs vorübergehender Natur sein könnte, weisen die längerfristigen Fundamentaldaten nach oben. Der Grund dafür ist ein Mangel an Schiffsneubauten aufgrund eines Rückgangs der Finanzierungen im letzten Jahrzehnt und Unsicherheiten bezüglich der Umweltstandards für neue Schiffe.

Vor diesem Hintergrund kann ein selektives Engagement für Multi-Asset-Portfolios sinnvoll sein. Unseres Erachtens können Instrumente, die ein Engagement im Bereich Frachtschiffahrt ermöglichen, zu einer Zusatzrendite führen. Insbesondere können solche Anlagen die seltene Kombination aus hohen laufenden Erträgen und Inflationsausgleich bieten, da die Schiffe selbst sowie die von ihnen transportierten Güter Sachwerte sind. Damit eignen sie sich gut zur Ergänzung traditioneller Ertragsquellen, die oft eine lange Laufzeit aufweisen und anfälliger bei einem Anstieg von Inflation und Zinsen sind. Zudem bietet die Frachtschiffahrt eine große Bandbreite an unterschiedlichen Anlageobjekten, was ein aktives Management von Charterdauern, Schiffstypen und anderen Faktoren ermöglicht, um Mehrwert zu erzielen. Zu bedenken ist allerdings, dass die Frachtschiffahrt ein Sektor mit generell höherem Risiko ist. Wir bevorzugen in dem Segment Engagements mit höherer Qualität der Assets und der Bilanzen. Der Sektor ist nicht zuletzt auch ein Schlüsselbereich für ein Engagement in Bezug auf ESG-Aspekte, die von der Gesundheit und Sicherheit der Seeleute bis zum Umweltprofil der Schiffe reichen.

Quelle: Fidelity International; Stand: Juni 2021. Nur zu illustrativen Zwecken

Perspektiven des Rohstoffmarkts

Dieser Abschnitt beleuchtet ein bestimmtes Thema, einen Trend oder einen speziellen Fokusbereich. Von Rohstoffen wie in der vorliegenden Ausgabe bis hin zu anderen Themen mit Bezug zu Assetklassen und Investmentstrategien analysieren wir diversifizierte Anlageideen, um damit in Portfolios langfristige Ziele zu erreichen.

Rohstoffe spielen eine wesentliche Rolle im Rahmen eines umfassenden Marktausblicks. Die Rohstoffpreise sind ein wichtiger Faktor für die Inflationserwartungen, welche wiederum die Geldpolitik der Zentralbanken beeinflussen und so große Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben. In den letzten zehn Jahren war die Nachfrage Chinas der Haupttreiber der Rohstoffpreise. Das dürfte in absehbarer Zukunft so bleiben, weshalb die Einschätzung der weiteren Preisentwicklung von den Aussichten für Chinas Wirtschaft beeinflusst wird.

Wir kombinieren die Einschätzungen unseres Global Macro & SAA-Teams, unseres Commodities-Teams und quantitative Modelle, um Anlageideen zu Rohstoffen zu entwickeln. Diese können der Erzielung von Zusatzerträgen wie auch der Absicherung dienen. Der folgende Abschnitt umreißt unsere aktuellen taktischen Überlegungen zu Rohstoffen und beleuchtet die Aussichten einiger wichtiger Teilbereiche.

Ölnachfrage steigt im Zuge der Wiederöffnung der Volkswirtschaften

Aus taktischer Perspektive sehen wir Öl und verwandte Energieträgern positiv. Da die Volkswirtschaften wieder geöffnet werden, steigen die globalen Ausgaben für ölintensive Bereiche. Im Verlauf des Sommers dürfte die Nachfrage das Angebot übersteigen, sodass die Lagerbestände in den OECD-Staaten schrumpfen. Die Nachfragesteigerung wird insbesondere von den USA und Europa getrieben, wo infolge des wieder zunehmenden Reiseverkehrs die Bestände an Kerosin und Benzin sinken. Die OPEC will ihre Ölproduktion vor diesem Hintergrund schrittweise erhöhen. Diese Entwicklung ist nach Ansicht der Marktteilnehmer positiv, da sie die starke Nachfrage widerspiegelt. Das Schieferölangebot in den USA scheint sich dagegen vorerst in Grenzen zu halten. Ein ermutigendes Zeichen ist, dass die Produzenten zusätzliche Liquidität eher zum Schuldenabbau als für Investitionen verwendet haben.

Das Hauptrisiko für unsere positive taktische Sicht Ölpreises ist der neuer Varianten des Coronavirus, gegen die die vorhandenen Impfstoffe weniger wirksam sind. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist der Iran. Die Wiederaufnahme der Gespräche mit den USA über das iranische Atomwaffenprogramm könnte zu einer Aufhebung der US-Sanktionen führen und mehr iranisches Rohöl auf dem Markt gelangen lassen. Unsere kurzfristige Einschätzung des Ölpreises setzen wir durch Bevorzugung Russlands innerhalb der Schwellenländer, Positionen im Rubel sowie durch US-Energieaktien um.

Auf längere Sicht kann sich die Entwicklung von Öl und sonstigen energiebezogenen Rohstoffen ganz anders darstellen. Wir gehen davon aus, dass die Preise im nächsten Jahrzehnt aufgrund von Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage stärker schwanken werden. Der Höhepunkt der Ölnachfrage dürfte um das Jahr 2025 herum erreicht sein. Aufgrund mangelnder Investitionen dürfte dem kein zusätzliches Angebot gegenüberstehen. Losgelöst von der taktischen Perspektive sind wir uns auch der Auswirkungen des Themas Klimawandels auf die Märkte bewusst. So wird die Ölnachfrage durch regulatorische Eingriffe beeinflusst, da die Länder der Welt die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern versuchen.

Industriemetalle: China als entscheidender Faktor

Die kurzfristigen Aussichten für Industriemetalle schätzen wir neutral ein. Chinas Bedarf ist entscheidend für die Nachfrage nach Industriemetallen, sodass sich jede Verlangsamung des chinesischen Wachstums auswirkt. Ein weiterer Aspekt ist, dass China die Rohstoffpreise durch Freigabe von Lagerbeständen drücken könnte.

Mittel- und längerfristig wird unseres Erachtens die Energiewende und die Dekarbonisierung die Nachfrage nach Metallen wie Lithium, Kobalt, Aluminium und Kupfer erhöhen. Die „grüne Revolution" kann ohne sie nicht stattfinden, und da das Angebot nur bedingt erhöht werden kann, wird dies die Preise stützen. Eisenerz dagegen steht vor einer schwierigeren Zukunft, wenn in China die Energieeffizienz steigt und der CO2-Ausstoß gesenkt wird.

Agrargüter: Wetterbedingt hohe Preise

Die Aussichten für Agrarrohstoffe schätzen wir negativ ein. Die Preise sind aufgrund trockenen Wetters in Lateinamerika bereits sehr hoch. Speziell die Maispreise könnten ein starkes US-Angebot begünstigen. Die Maisaussaat in den USA liegt vor dem Zeitplan und das Wetterrisiko ist dort geringer.

Da die Preise von Agrarrohstoffen aufgrund des flexiblen Angebots schneller wieder sinken können als die Metallpreise, erwarten wir in den kommenden Erntezyklen rückläufige Risikoprämien. Strukturell sollte die Nachfrage durch die „grüne Revolution“ und das Bevölkerungswachstum angekurbelt werden.

Gold: US-Notenbankpolitik ist entscheidend

Erhöhte Inflation kann zwar die Goldnachfrage beflügeln, wenn die Zentralbanken ihre lockere Geldpolitik beibehalten und die Angst vor Geldentwertung steigt. Wenn die Zentralbanken, insbesondere die US-Notenbank, aber auf die höhere Inflation reagieren, sollte dies den Goldpreis aber wieder drücken. Daher sind die Inflationsaussichten und die Geldpolitik in den USA für den Goldmarkt von entscheidender Bedeutung. Die jüngsten Preisbewegungen stehen im Einklang mit dem Anstieg der Realzinsen in den USA (siehe Grafik 3, Skala für die Realzinsen invertiert).

Grafik 3: Goldpreis und US-Realzinsen

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Quelle: Fidelity International; Stand: Juni 2021

Die Marktteilnehmer unterstellen derzeit eine „vorübergehend" erhöhte Inflation und sehr niedrige Realrenditen. Wir haben Staatsanleihen untergewichtet, da das Risiko steigender Renditen überwiegt. Vor diesem Hintergrund sind wir gegenüber Gold neutral positioniert. Aufgestockt haben wir das Engagement in Silber und Platin – teils als Inflationsabsicherung, teils mit Blick auf den Bedarf der Industrie.

Edelmetalle können eine nützliche Rolle in einem Portfolio spielen, wenn die Anleiherenditen so niedrig sind wie derzeit. Langfristig sind Platin und Silber Nutznießer der Energiewende, wobei Platin vor allem bei verstärktem Einsatz von Wasserstoff profitieren sollte.

Rohstoffe zur Diversifizierung in Multi-Asset-Portfolios

Wir sehen eine klare Verbindung zwischen den Perspektiven für Rohstoffe, den Aussichten der Weltkonjunktur und dem Potential der Finanzmärkte. Daneben halten wir die Rolle dieser vielschichtigen Anlageklasse bei der Diversifikation von Multi-Asset-Portfolios für wichtig.

So investieren wir in Rohstoffe sowohl zur Nutzung kurzfristiger (taktischer) Chancen als auch zur Diversifizierung im Rahmen der strategischen Vermögensallokation.

Fidelity Solutions & Multi Asset

Fidelity Solutions & Multi Asset ist ein globales Team, das Portfolios mit einer breiten Palette von Anlageklassen managt -  darunter Aktien, Anleihen, Immobilien, Infrastruktur und andere alternative Investments. Das Team ist darauf spezialisiert, für Kunden ergebnisorientierte Strategien zu entwickeln und zu managen. Dabei kombiniert es mehrere Anlageklassen, um die jeweiligen Ziele zu erreichen.

Zum 31. Mai 2021 verwaltete Fidelity Solutions & Multi Asset für institutionelle und private Kunden aus aller Welt ein Anlagevolumen von über 57 Mrd US-Dollar. Das Team deckt folgende Bereiche ab: Anlagemanagement, Asset Allocation, Research, Entwicklung von Kundenlösungen und Umsetzung. Dabei stützt es sich auf die operative Infrastruktur von Fidelity, arbeitet in den Hauptanlageklassen mit den Bottom-up-Investmentteams von Fidelity zusammen und nutzt deren umfangreiches globales Research.

Weitere Informationen zu Strategien und Services von Fidelity Solutions & Multi Asset erhalten Sie bei Ihrem lokalen Ansprechpartner bei Fidelity.

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