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Dividendenaktien: Solides Fundament für die Rendite

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Fidelity - Experten-Gastbeitrag

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In turbulenten Zeiten investieren Anleger verstärkt in Dividendenaktien. Das Kalkül: Regelmäßige Ausschüttungen und defensive Geschäftsmodelle schützen gegen Verluste - stabiles Dividendeneinkommen und attraktive Kursniveaus vorausgesetzt.

Hohe Inflation, Energiekrise, volatile Aktienmärkte: Die momentane Lage verunsichert viele Anleger. Sie suchen nach Investments, die Renditechancen bei moderatem Risiko bieten. Dividendenaktien können vor diesem Hintergrund interessant sein: Über Gewinnausschüttungen partizipieren Investoren am Unternehmenserfolg. In turbulenten Zeiten können diese Zahlungen Kursverluste ausgleichen oder sogar attraktive Gesamtrenditen sichern. Freilich funktioniert dieser Puffer nur begrenzt, denn wenn die Wirtschaft dauerhaft schwächelt und die Gewinne der Unternehmen sinken, können sie auch nicht mehr so viel an Aktionäre ausschütten. Kurzfristig kann die Strategie aber aufgehen.

Dazu kommt: Mit klassischen Dividendenwerten investieren Anleger meist in reife Unternehmen, auch Value-Titel oder Substanzwerte genannt. Anders als riskantere Wachstumswerte mit einer „Growth-Strategie“ steht hier ein solides Ertragsprofil im Fokus, mit möglichst stabilen Einnahmequellen. Gerade in schwachen Marktphasen sind Value-Titel gefragt. „Wie schon in früheren schwachen Konjunkturphasen zeigt sich momentan, dass einige Dividendenaktien besser performen als der gesamte Markt“, sagt Carsten Roemheld, Kapitalmarktstratege bei Fidelity. Wie für alle Aktieninvestments gilt auch für dividendenstarke Papiere, dass Investoren die wichtigsten Charakteristika der Wertpapiere in den Blick nehmen sollten, um Chancen und Risiken abwägen zu können:
 
1. Laufendes Einkommen sichern

Wer ein regelmäßiges Einkommen aus Aktieninvestments beziehen will, bekommt mit jeder Dividendenzahlung Geld aufs Konto, braucht also keine Aktien zu verkaufen. Im Idealfall legen Aktionäre das ausgezahlte Geld direkt wieder an, um ihre Renditechance zu steigern (Zinseszinseffekt).  

2. Turbulente Marktphasen durchstehen 

Generell gilt: Dividendenstarke Unternehmen versuchen in der Regel, Ausschüttungen auch in schlechten Zeiten beizubehalten, um Anleger nicht zu verprellen. Erst wenn Geschäfte über längere Zeit einbrechen, können die Ausschüttungen ausbleiben, denn sie sind nicht garantiert. Das Gebot der Stunde lautet daher: Dividendenkontinuität. Experten empfehlen Aktien von Unternehmen, die rückblickend in jedem Jahr einen Teil ihrer Gewinne an ihre Aktionäre weitergegeben haben. 

3. Nicht blenden lassen

Doch Vorsicht: Angeschlagene Unternehmen versuchen manchmal, mit hohen Ausschüttungen die Attraktivität ihrer Aktien zu steigern und Kursverluste zu kaschieren. Bei der Auswahl der Wertpapiere sollte der Fokus daher auf Titeln liegen, die auf lange Sicht Gewinne erzielen und verlässlich mit steigenden Ausschüttungen punkten. Profis sprechen in dem Zusammenhang auch von Dividenden-Aristokraten. 

4. Das Knowhow der Investmentprofis nutzen

Die Frage ist weniger, ob Dividendentitel als Geldanlage attraktiv sind, sondern eher, wie man die passenden und besonders aussichtsreichen Aktien identifiziert. Das erfordert Detailwissen – insbesondere dazu, wie das jeweilige Unternehmen seine Dividendenzahlungen finanziert. Es macht einen Unterschied, ob das Geld aus realisierten Gewinnen fließt oder ob die Dividenden an der Substanz zehren. Für erfahrene Fondsmanager gehört es zum Tagesgeschäft, die Dividendenpolitik der Konzerne zu verfolgen. Profis werten entsprechende Kennzahlen aus und filtern gezielt die Werte mit dem größten Ertragspotenzial.

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Stand, soweit nicht anders angegeben: September 2022.

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