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So gleichen aktive ETFs die Nachteile passiver Anlagen aus

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Klassische ETFs haben einige Nachteile: Fehlende Chance auf Überrendite, auch schwache Aktien im Portfolio, unübersichtliche Swap-Geschäfte bei synthetischer Konstruktion. Genau an diesen Schwachstellen setzen aktive ETFs an.

Ein oft gehörter Einwand gegen das Investieren in ETFs lautet: Damit können Anleger nur durchschnittliche Renditen erzielen – schließlich bilden passive ETFs lediglich die allgemeine Marktentwicklung ab. Überrendite? Fehlanzeige. Denn wo kein Manager aktiv bestimmte Aktien oder Anleihen auswählt, besteht auch keine Chance, besser zu sein als die breite Masse.

Aktive ETF setzen genau dort an: Sie orientieren sich zwar grundsätzlich am jeweiligen Index, den auch seine passiven Pendants abbilden. Sie können aber in einem gewissen Rahmen potenzielle Gewinner über- und schwache Titel untergewichten (hier auf den ersten Text der aktuellen ETF-Artikel verlinken). Dabei unterliegen aktive ETFs freilich den gleichen allgemeinen Risiken wie jede Kapitalmarktanlage.

ETFs können keine Marktineffizienzen nutzen? Aktive ETFs schon.

In hoch effizienten Märkten wie den USA und Europa fällt es Fondsmanagern traditionell schwer, mit Aktien eine Überrendite zu erzielen – die Datenlage ist zu groß und die Akteure sind auf breiter Front zu gut informiert, als dass jemand die Konkurrenz dauerhaft abhängen könnte. Anders ist die Lage in weniger effizienten Märkten – also typischerweise Aktien aus kleineren Märkten oder bestimmten Anleihen.

Gerade hier kann es sich lohnen, die Expertise von Fondsanbietern mit aktivem Management zu nutzen, die sich besser auskennen als der breite Markt - und auf Basis ihres Research mit aktiv verwalteten ETFs die Chance auf eine Überrendite bieten.

Schwächere Titel drücken die ETF-Perfomance? Das muss nicht sein.

Mitgefangen, mitgehangen: Wer einen ETF kauft, holt sich im Grundsatz den ganzen Markt ins Portfolio – inklusive Aktien mit schwacher Kursentwicklung. Das kann vor allem bei einem Crash teuer werden, wenn solche Papiere im Vergleich zum breiten Markt besonders stark an Wert verlieren. Wenn man es schafft, entsprechende Aktien auszusortieren oder zumindest schwächer zu gewichten, stehen die Chancen für eine spätere Aufholjagd deutlich besser.

Aktive ETFs haben den Spielraum, solche Aktien zumindest weniger stark zu gewichten und damit in Schwächephasen gegenüber ihren passiven Pendants im Vorteil sein. Denn Verluste wieder aufzuholen ist häufig besonders schwer – besser ist es, wenn man durch eine aktive Gewichtung das Abrutschen zu einem gewissen Grad begrenzt.

Keine Lust auf komplizierte Swap-Konstruktionen? Die sind auch gar nicht nötig.

Weiterer Einwand: Nicht alle ETFs sind transparent - bei synthetischen ETFs, die mit Derivaten Indizes nachbilden, ist es schwer nachvollziehbar, in welche Werte ein ETF investiert ist. Tatsächlich enthalten solche ETFs häufig gänzlich andere Titel als der abzubildende Index. Dessen Performance wird maßgeblich über Derivate künstlich erzeugt. Das gefällt nicht jedem Anleger, Stichwort Kontrahentenrisiko: Bei Swap-basierten Geschäften kann die Gegenseite im Krisenfall Pleite gehen. Das Risiko wird zwar in der Regel abgedeckt, dennoch gefällt die Konstruktion nicht jedem.

Aktive ETFs hingegen sind in der Regel physisch replizierend. Das heißt: Sie bauen den jeweiligen Index konkret nach und beinhalten wirklich die Aktien, die auch im entsprechenden Index enthalten sind. Wenn auf einem ETF bestimmte Aktienmärkte oder Regionen draufstehen, sind also auch tatsächlich nur diese Aktien drin.

Fazit: 

Aktive ETFs bieten Anlegern die Vorteile des aktiven Managements und sind mit Blick auf die enthaltenen Aktien transparent. Die Kosten bewegen sich üblicherweise auf dem niedrigen Niveau, wie man es von ETFs kennt - der Aufschlag fürs aktive Management fällt in der Regel sehr moderat aus.

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Stand, soweit nicht anders angegeben: August 2022. MK14396