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Hintergrundwissen bAV

Das deutsche Rentensystem

3-Säulen-Modell

In Deutschland baut die Altersvorsorge auf das Drei-Säulen-Modell auf, das neben der staatlichen Vorsorge die betriebliche und private Altersvorsorge vorsieht.

In die gesetzliche Rentenversicherung zahlen alle abhängig Beschäftigten, sowie weitere Personen, die der Versicherungspflicht unterliegen, freiwillig Beiträge leisten oder als versichert gelten, ein. Der Arbeitnehmer erhält im Gegenzug dazu lebenslange Zahlungen, sobald er in Rente geht. Allerdings erreichen diese Zahlungen nicht die Höhe des Arbeitsverdienstes. Heute wird ca. nur 56% des letzten Gehalts oder Lohns als Rente gezahlt. Zukünftig wird sich dieser Prozentsatz weiter reduzieren.

Die betriebliche Altersvorsorge findet über die Unternehmen statt. Die Beiträge werden ganz oder teilweise von den Unternehmen finanziert; es gibt auch die Möglichkeit für den Arbeitnehmer, eigene Beiträge aus seinem Gehalt oder Lohn einzuzahlen. Jeder Arbeitnehmer kann von seinem Arbeitgeber eine betriebliche Altersvorsorge verlangen - in Form der sogenannten Entgeltumwandlung, bei der ein Teil des Lohns oder Gehalts einbehalten und in ein betriebliches Vorsorgeprodukt eingezahlt wird.

In der dritten Säule, der privaten Vorsorge, steht die ganze Palette an Finanzprodukten zur Verfügung – von Lebensversicherung zu Investmentfonds bis hin zu Aktien. Der Investor finanziert die private Vorsorge alleine. Für bestimmte Vorsorgeprodukte (Riester- und Rüruprente) gibt es Steuervergünstigungen und staatliche Zulagen.

Häufige Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge

  • Was sind die bAV-Ansprüche des Arbeitnehmers?

  • Welche Durchführungswege gibt es?

  • Wie wird die bAV finanziert?

  • Wie wird die bAV steuerlich und bilanziell im Unternehmen behandelt?

  • Wie wird die bAV sozialversicherungsrechtlich behandelt?

  • Welche Mitbestimmungsrechte hat der Arbeitnehmer?

  • Weitere Informationen zur bAV

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