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Erstes chinesisches Staatsunternehmen wird klimaneutral

China will bis 2060 Klimaneutralität erreichen. Deswegen soll der CO2 Ausstoß ab 2030 drastisch gesenkt werden. Doch um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, bedarf es einer großen Kraftanstrengung. Wir tauschten uns deshalb mit dem größten Ölkonzern des Landes aus. Ergebnis: Als erstes chinesisches Staatsunternehmen versprach PetroChina, klimaneutral zu werden.

Wie war die Ausgangslage?

Klimaneutral bis 2060: Für China bedeutet das eine große Kraftanstrengung – auch bei Investoren. Denn China ist gegenwärtig für rund 28% des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Zudem ist das Land auf den Import von Energie angewiesen und stark von Kohle abhängig. Ein Umstieg auf erneuerbare Energien könnte das ändern und den CO2-Ausstoß senken.

Der Handlungsdruck wächst, denn die Umweltfolgen sind spürbar. Über 40 % der Bevölkerung wohnen entlang der Ufer des Yangtze. Zunehmend werden sie von Überschwemmungen bedroht – einer der Auslöser dafür ist der Temperaturanstieg. Allein die Überschwemmungen im Juni 2020 verursachten einen Schaden von 180 Milliarden RMB (ca. 23 Milliarden Euro).

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„Damit China sein Ziel der Klimaneutralität erreichen kann, muss jeder seinen Teil dazu beitragen – auch wir Investoren.“

Flora Wang, Director Sustainable Investing

Herausforderungen

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Energiesicherheit

Chinas Abhängigkeit von Kohle ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass es nur geringfügig auf Importe des Produkts angewiesen ist. Erneuerbare Energien können Umwelt und Energiesicherheit verbessern.

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Wettbewerbsfähigkeit

China ist Exportweltmeister – und die exportierten Produkte verursachen einen Großteil des CO2-Ausstoßes. Die Einführung einer CO2-Grenzsteuer könnte die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen.

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Unternehmensführung

Transparenz und Kontrollmechanismen bei den Staatsunternehmen ist in China ausbaufähig – doch der Wandel kommt in Gang. Der Druck internationaler Investoren kann dazu beitragen.

Wie haben wir uns engagiert?

Aufgrund unserer langen Investmenterfahrung und lokalen Präsenz in China, hat Climate Action 100+ uns gebeten, mit den zwei größten Öl- und Gas-Lieferanten in China zu sprechen. Der intensive Austausch mit Sinopec und PetroChina brachte erste
Erfolge.

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Und was war das Ergebnis?

Beide Unternehmen sagten ihre Unterstützung für Chinas klimaneutrale Pläne bis 2050 zu. Außerdem werden wir weiter mit ihnen zusammenarbeiten, um ihre Klimaberichterstattung in den kommenden Nachhaltigkeitsberichten 2021 zu verbessern. Dazu werden wir uns bald wieder zusammensetzen.

PetroChina veröffentlichte 2019 das erste Mal in seinem Nachhaltigkeitsbericht die eigenen und indirekten Emissionen, die im Zuge der gekauften und genutzten Elektrizität entstehen.

Zudem hat sich das Unternehmen dazu verpflichtet, seine Investitionen in saubere Energie bis 2050 deutlich zu erhöhen. Im August 2020 gab es ein CO2-Nettoziel für 2050 bekannt. Es veröffentlichte auch Pläne, in Geothermie, Wind und Solar zu investieren. Außerdem verkündete es, ein Pilotprojekt für grünen Wasserstoff zu starten. Dazu hat sich das Unternehmen bereits mit amerikanischen Firmen zusammengetan. Dies war die erste öffentliche Stellungnahme, die ein großes chinesisches Staatsunternehmen zur Klimaneutralität publizierte.

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Stand, soweit nicht anders angegeben: Februar 2021. MK12118