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Sozialverträglich anlegen: Verantwortung zahlt sich aus

Kaum ein Aspekt der nachhaltigen Geldanlage hat in der Coronavirus-Pandemie einen so großen Schub erhalten wie der soziale. Viele chinesische Unternehmen legten zuletzt viel Verantwortungsgefühl gegenüber Mitarbeitern, Zulieferern und Verbrauchern an den Tag. Doch sind die Veränderungen von Dauer? Und wie wirken sie sich auf die Kurse aus?

Die Pandemie hat die soziale Verantwortung gestärkt
Fidelity Analystenumfrage: Wie nachhaltig hat sich der Umgang mit sozialen Themen in den von Ihnen beobachteten Unternehmen verändert?

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Quelle: Fidelity Analystenumfrage, Juni 2020.

Lieferketten & Menschenrechte

Viele werden sich noch an die Serie an Suiziden in der Belegschaft des Elektronikproduzenten Foxconn erinnern. 
Geringe Mindestlöhne, harte Arbeitsbedingungen und große Einkommensunterschiede existieren zwar auch heute noch, doch die Schlagzeilen sind insgesamt positiver geworden. Denn die Historie hat gezeigt, dass zu wenig Sozialverantwortung früher oder später zum Geschäftsrisiko und von Investoren abgestraft wird, oft für viele Glieder in der Lieferkette. Außerdem machen Abnehmer chinesischer Produkte in anderen Regionen, wo ESG bereits eine größere Bedeutung hat, immer wieder Druck auf ihre Zulieferer. Insbesondere Hightech-Elektronikartikel, deren Komponenten von einer Vielzahl von Zulieferern stammen, sind davon betroffen und so wurde auch der Ruf des Foxconn-Kunden Apple durch die Skandale beschädigt - der iPhone-Hersteller zog Konsequenzen. Solche potenziellen Reputations- und Markenschäden können sich auf die Bewertung des Unternehmens auswirken.

Fidelity ist daher der Ansicht, dass ein effektives Lieferkettenmanagement ein wertvoller Weg sein kann, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. In der Coronakrise konnte so manches Unternehmen nun beweisen, dass es bereit ist, Zulieferer, Arbeitskräfte, Verbraucher und die Gesellschaft insgesamt nach Kräften zu schützen. Wie der chinesische Milchproduzent China Mengniu und die Sportartikelhersteller Anta und Li Ning ihren Zulieferern halfen, die Krise zu überstehen, und warum das letztendlich auch den Anlegern nutzt, lesen Sie hier:

Datenschutz: China geht eigene Wege

Ein anderer Aspekt der sozialen Verantwortung in Unternehmen ist die Frage, wie sie mit den Daten von Kunden und Mitarbeitern umgehen. Wenn Daten das neue Öl sind, dann ist China das neue Saudi-Arabien, hat der Risikokapitalgeber Kai-fu Lee einmal gesagt. Chinas tiefe Durchdringung der Internetnutzung und die schnelle Verbreitung des mobilen Zahlungsverkehrs verschaffen dem Land enorme Vorteile im globalen Innovationswettlauf um Automatisierung und künstliche Intelligenz und bieten somit Anleger spannende Chancen.
Umso wichtiger ist es zu verstehen, mit welcher ethischen Einstellung das Land über Datenschutz und Privatsphäre nachdenkt. In der Coronakrise konnte man das bereits gut beobachten:

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