Fondssparpläne gelten als Königsweg der Geldanlage: Monat für Monat investieren Sparer einen bestimmten Betrag, erwerben damit Anteile an Investmentfonds und bauen so im Lauf der Zeit ein Vermögen auf. Fondssparpläne vereinen gleich mehrere gute Eigenschaften: Sparer profitieren nicht nur von Wertsteigerungen an der Börse, sondern auch von Zinseszinseffekten. Die feststehenden Beträge helfen, das Sparen nicht zu vergessen, zugleich sorgt der Durchschnittskosteneffekt langfristig für eine stabilere Rendite. Zudem sind Sparpläne auch noch überaus flexibel: Sparraten, Sparziele und auch der Sparmodus lassen sich problemlos anpassen, wenn sich Pläne oder finanzielle Spielräume ändern. 

All das können Sparer ohne zusätzliche Kosten nutzen – denn Sparpläne kosten nichts extra. Einzige Voraussetzungen sind ein Depot, in das die Sparplanfonds eingebucht, und ein Referenzkonto, von dem aus regelmäßig Beiträge abgebucht werden. Für den Fondssparplan selbst fallen dann keine weiteren Kosten mehr an. 

Womit Anleger allerdings rechnen müssen, das sind neben den Depotgebühren die Kosten der Fonds. Sie sind abhängig vom konkreten Produkt - und es gilt die Grundsatzregel: Der Gewinn liegt im Einkauf. Mit anderen Worten: Wer vergleichsweise günstige Produkte wählt, hat es leichter, seine Sparziele zu erreichen. 

Der Reihe nach: Zunächst fallen einmalig Ausgabeaufschläge beim Kauf eines Fonds an - auch beim Sparplan-Sparen. Hinzu kommen noch die laufenden Kosten für den An- und Verkauf der Wertpapiere im Fonds und die sogenannten Verwaltungsgebühren (engl. Management Fees), die ebenso kontinuierlich anfallen. Diese Vergütung deckt die Arbeit des Fondsmanagements. Bei manchen Fonds werden schließlich auch noch erfolgsabhängige Gebühren fällig, wenn die Produkte besonders gute Anlageergebnisse erzielen.

Das Sparen über einen Sparplan ist damit nicht teurer als jeder andere Fondskauf - aber mit Blick auf die Verwaltungsgebühren eben auch nicht günstiger. Etwas anderes sieht es bei den Ausgabeaufschlägen aus: Hier profitieren Sparplankunden, die ein Direktdepot bei Fidelity nutzen, sogar von einem Sonderrabatt. Sie sparen beim Kauf aktiver Fonds grundsätzlich 50 Prozent der Einmalkosten. Bei passiven Exchange Traded Funds (ETF) ist die Lage etwas anders. Hier sind die Kosten und laufenden Gebühren aber ohnehin üblicherweise deutlich geringer. 

Preis oder Performance?

Die ETF schlagen aktive Fonds zwar in Sachen Gebühren, doch nicht unbedingt bei der Performance. Denn sie müssen sich bei der Auswahl der Geldanlageziele und der Gewichtung der einzelnen Positionen stets an einen Vergleichsindex halten. Anleger haben damit keine Chancen, höhere Renditen zu erzielen als der allgemeine Markt, gleichzeitig nehmen Indexfonds auch jeden Kurseinbruch voll mit. Im Gegenzug dazu ist für aktiv gemanagte Investmentfonds ein Management tätig, das stets versucht, bessere Ergebnisse zu erzielen als die Konkurrenz. 

Fazit: Wie hoch die Kosten für Fondsparpläne ausfallen, das ist stark abhängig von den einzelnen Produkten und Anbietern – der Plan selbst kostet nichts. Direktkunden von Fidelity erhalten zudem einen Rabatt von 50 Prozent auf den Ausgabeaufschlag aller aktiv gemanagten Fonds. Alle  Kosten sind transparent aufgelistet und für Anleger vorab einsehbar. Ihre Fonds-Favoriten wählen Sparplankunden dann aus mehr als 8.000 Fonds und über 550 ETFs von mehr als 200 Kapitalanlagegesellschaften. Dank dieser breiten Auswahl haben sie die Chance, alle Vorteile von Sparplänen zu den besten Konditionen zu nutzen. 

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