Kontakt MyFidelity Logout
Skip Header

Die Weltwirtschaft im Blick

So erholen sich die Regionen von der Krise

Virusmutationen, Impfstoffmangel oder Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ausnahmezustands: Die Weltregionen erholen sich unterschiedlich schnell von der Pandemie. Das hat auch Folgen für den Optimismus in den Unternehmen. China ist Gesamt-Spitzenreiter. In Europa erwarten Unternehmen einen besonders schnellen Schuldenabbau. In den USA stimmt vor allem die Fiskalpolitik der neuen Regierung optimistisch. Die regionalen Trends im Überblick.

-

Nordamerika

  • Die Hälfte der Unternehmer erhofft sich positive Effekte aus der Fiskalpolitik
  • Fast 60 Prozent der Analysten erwarten einen Anstieg der Eigenkapitalrenditen
  • Die neue US-Regierung setzt strengere Nachhaltigkeitsstandards

Hoffnungsträger Biden

Für die US-Wirtschaft bedeutet die neue Regierung eine Kehrtwende - und für unsere 45 Analysten in den USA ist es neben der Pandemie das Schlüsselthema. Unter Joe Biden rücken Nachhaltigkeitsthemen in den Fokus.

Unternehmen in den USA versprechen sich viel von der neuen Regierung und ihren Plänen. So erwartet fast die Hälfte unserer 45 Analysten in den USA positive fiskalpolitische Anreize. Die höheren Staatsausgaben haben allerdings auch eine Schattenseite: Auf sie könnten Steuererhöhungen folgen. Auch die Regulierung werden Joseph Biden und seine Demokraten neugestalten - und das insbesondere mit Blick auf Umwelt und Energie. So erwarten etwas mehr als die Hälfte der Analysten, die Nordamerika abdecken, eine Zunahme der Regulierung, während der weltweite Durchschnitt nur bei 37 Prozent liegt.

Insgesamt ist die Stimmung in der Wirtschaft jedoch positiv: Vier von fünf Analysten geben an, dass die Unternehmen in diesem Jahr zuversichtlicher für Neuinvestitionen sind als noch 2020. Grund dafür ist auch die Entspannung in der Geopolitik und weniger Protektionismus. Vergangenes Jahr sahen darin nach Einschätzung der Analysten noch fast 60 Prozent der Unternehmen ein Risiko; in der aktuellen Befragung war es nur noch ein Fünftel.

Fast 60 Prozent erwarten einen Anstieg der Eigenkapitalrenditen, wobei die Mehrzahl eine höhere Nachfrage als maßgeblichen Faktor nennt. „Nachdem sie während der Pandemie eine vorsichtige Haltung eingenommen haben, beginnen die Wohnungsbauunternehmen zu erkennen, dass sie wieder verstärkte Ausgaben tätigen müssen, um die steigende Nachfrage zu befriedigen", kommentiert ein Analyst für den Bausektor.

Die Pandemie wirkt sich auch auf die Struktur des Marktes aus. Beispielsweise haben sich die Verbraucher verstärkt bekannteren Marken zugewandt. Wenn es die Kapitalausstattung ermöglicht, vergrößern auch Unternehmen anderer Sektoren ihren Marktanteil. Für Überraschungen könnte die Gastronomie sorgen. „Der durch die Pandemie verursachte Angebotsrückgang im Restaurantbereich bietet viel Spielraum“, bemerkt ein Analyst. „Die überlebenden Restaurants werden wahrscheinlich ihre Marktanteile steigern können."

Fazit

Nach dem Ende der Trump-Regierung erwarten Unternehmen in den USA nun eine baldige Bewältigung der Pandemie. Die Erwartungen an Präsident Joe Biden sind hoch. Manche sorgen sich um einen Regulierungsschub.

-

Europa

  • Unternehmen erwarten den Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2021
  • Stärkster Schuldenabbau unter allen Regionen.
  • Niedrige Zinsen begünstigen Fusionen und Übernahmen

Niedrige Zinsen und solidere Bilanzen

Das Ende der Pandemie verzögert sich in Europa1. So ruhen nun alle Hoffnungen auf der zweiten Jahreshälfte. Gute Vorrausetzungen für den Aufschwung haben die neuen fiskalpolitischen Anreize geschaffen.

Unsere Analysten berichten Hoffnungsvolles von europäischen Unternehmen: Diese zeigen sich überwiegend zuversichtlich. Zunächst wird sich die Konjunktur in vielen Sektoren wegen neuer Coronavirus-Varianten noch verzögern; die Konjunkturfrühindikatoren und das Unternehmensvertrauen sanken von Dezember 2020 auf Januar 2021. Doch grundsätzlich überwiegt die Meinung, dass die zweite Jahreshälfte viel positiver ausfallen wird. Analysten erwarten eine Lockerung der Coronavirus-Restriktionen und Fortschritte bei den Impfungen. Je mobiler die Bevölkerung wird, umso mehr kehrt das Vertrauen in der Wirtschaft zurück.

„Möglicherweise wird die Erholung der Nachfrage im Jahr 2021 die Erwartungen übertreffen, wenn sich die Lage erst wieder normalisiert", bemerkt ein Analyst, der europäische Bekleidungs- und Luxusgüterhersteller abdeckt. „Die Unternehmen sind positiv überrascht von der bisherigen Erholung der Luxusgüternachfrage und der Robustheit der Nachfrage aus China.”

Zwei Drittel der Unternehmen erwarten einen Rückgang der Gesamtverschuldung. Das sind mehr als in jeder anderen Region. Viele Unternehmen nutzten im Jahr 2020 die niedrigeren Finanzierungskosten und die Unterstützung durch die Politik, um ihre Finanzen zu stärken. Solidere Bilanzen, niedrige Zinsen und ein besserer Ausblick begünstigen Fusionen und Übernahmen, die während der Pandemie zwischenzeitlich zur Ausnahme wurden. „Schon vor der Pandemie gab es in der Branche eine starke Teilung in Gewinner und Verlierer", sagt ein Analyst für Bekleidungs- und Luxusgüterhersteller. „Die Krise hat diese Kluft noch vergrößert, wobei die Gewinner mit soliden Bilanzen gestärkt daraus hervorgehen. Dies werden sie im Jahr 2021 nutzen."

Geopolitische Risiken stellen immer noch ein Hindernis für Investitionsvorhaben dar. Von den Analysten in Europa erwartet fast die Hälfte, dass sich die Geopolitik in diesem Jahr negativ auswirken wird. Das ist der höchste Anteil aller Regionen mit Ausnahme Chinas. Viele europäische Unternehmen haben Kunden in der ganzen Welt, und mehrere Analysten nennen die Spannungen zwischen den USA und China als einen maßgeblichen Faktor hinter diesen Effekten.

Fazit

Mit jedem Fortschritt in der Krisenbewältigung wächst in Europa das Vertrauen der Wirtschaft. Im Jahr 2021 könnte für viele Unternehmen der Aufschwung beginnen. Zudem könnte es ein Jahr des Schuldenabbaus werden.

1 Die Region Europa umfasst in unserer Analysten-Umfrage die Industriestaaten Europas.

-

China

  • Spitzenreiter unter allen Wirtschaftsmächten bei der Konjunktur
  • Chinesische Exportfirmen profitieren von der Krise in anderen Ländern
  • Neueinstellungen und Investitionen haben schon im 1. Quartal 2021 angezogen

Der Spitzenreiter

China hat die Pandemie als erste unter den Weltmächten überwunden, die Erholung nimmt Fahrt auf. Das zeigt sich auch in den Unternehmen: Unsere Analysten berichten von guter Stimmung in ihren Gesprächen mit Managern. Gerade mal vier Prozent gaben an, dass die Zuversicht im Vergleich zum vergangenen Jahr gesunken sei. Allein zwischen Dezember und Januar haben sich die Aussichten noch mal verbessert - während neue Virusvarianten den Wirtschaften in großen Teilen der Welt einen neuen Dämpfer verpassten.

Im Land ist das Virus weitgehend unter Kontrolle und außerhalb des Landes profitieren die Exportfirmen von den Angebotsbeeinträchtigungen der anderen Nationen. Während sich globale Unternehmen in der Frühphase einer Erholung befinden, ist der Konjunkturzyklus hier schon weiter fortgeschritten. Zwei Drittel der Unternehmen sehen ihre jeweiligen Sektoren bereits in der mittleren Phase der Expansion. Im globalen Durchschnitt teilen diese Einschätzung nicht mal ein Viertel der Analysten. Genau umgekehrt verhält es sich mit den Einschätzungen zur Frühphase der Konjunktur: In dieser verorten nicht mal 20 Prozent der Analysten aus China die Unternehmen in ihrem Umfeld und liegen damit deutlich unter dem globalen Durchschnitt von 34 Prozent.

Die konkreten Strategien und Investitionspläne der Chinesen untermauern den allgemeinen Trend mit weiteren Fakten. Nirgendwo sonst rechnen die Analysten mit so vielen neuen Arbeitsplätzen in diesem Jahr. Den Einschätzungen zufolge werden die Belegschaften im Schnitt um sechs Prozent wachsen. Zum Vergleich: Weltweit liegt der Durchschnitt bei zwei Prozent; in Europa und Japan erwarten die Unternehmen nach Einschätzung der Analysten sogar einen leichten Beschäftigungsrückgang.

Trotz der allgemeinen Zuversicht steht China im laufenden Jahr vor einer besonderen Herausforderung: Einem absehbaren Anstieg der Finanzierungskosten. Außerdem ist es die einzige Region, in der die Ausfallraten laut den Analysten steigen werden. Während sich der Aufschwung verfestigt, rückt eine Normalisierung der Geldpolitik näher. Strenge Maßnahmen gegen Immobilienspekulationen, einschließlich der Einschränkung der Kreditvergabe von Banken an Bauträger und Hauskäufer, tragen zu einem Anstieg der Finanzierungskosten bei.

Fazit

China schafft es als erste Wirtschaftsmacht mit großen Schritten aus der Krise. Doch der Aufschwung bedeutet auch Normalisierung - und die bringt altbekannte Probleme zurück. Vor allem die mangelhafte Kreditversorgung bereitet den Unternehmen Sorge.

-

Japan

  • Exportierende Unternehmen machen Gewinne in China
  • Aus Ungewissheit richten Unternehmen ihre Investitionspläne konservativ aus
  • Im Ländervergleich erwarten Unternehmer größtes Plus bei Gewinnmargen

Exportwirtschaft profitiert von Erholung in China

In Japan sorgt die steigende Nachfrage für Optimismus. Die kommt allerdings weniger aus dem Heimatmarkt, sondern vor allem aus dem Nachbarland China. Bei der Erholung von der Krise haben exportierende Unternehmen die Nase vorn.

Der Großteil unserer Analysten ist sich einig: In Japan ist steigende Nachfrage die wichtigste Triebfeder für den Gewinnwachstum im laufenden Jahr, geben zwei Drittel von ihnen in der Befragung an. Das ist mehr als in jeder anderen Region. So erwarten Japans Unternehmen auch den stärksten Anstieg der Gewinnmargen, vor allem diejenigen, die in erheblichem Umfang nach China exportieren. Firmen mit stärkerer Ausrichtung auf die Inlandsnachfrage haben hingegen weiterhin mit den Lockdowns zu kämpfen. Im Januar verschärfte die japanische Regierung die Reisebeschränkungen und Restaurantsperren nach einem Wiederaufflammen von Coronavirus-Infektionen.

Die Unternehmen agieren deshalb in Ungewissheit. „Der Spielraum für positive Überraschungen hängt vom Tempo der Erholung nach der Pandemie ab“, sagt ein Analyst. „Der größte Risikofaktor sind weitere Lockdowns, die die Nachfrage beeinträchtigen.“ Daher richten die Unternehmen ihre Ausgabenvorhaben konservativ aus. Viele verfügen über einen positiven Cashflow und reichlich Liquidität in ihren Bilanzen, mit denen sie aber eher Schulden tilgen, statt Investitionen steigern wollen. Das hat auch einen Vorteil: Keiner der Analysten erwartet, dass die Verschuldung der von ihm abgedeckten japanischen Unternehmen in diesem Jahr zunimmt.

Eine zentrale Herausforderung bestand schon vor der Pandemie: Die japanische Gesellschaft altert schnell. Das wirkt sich nicht zuletzt stark auf Neueinstellungen und Inflation aus. Unsere Analysten erwarten, dass die Belegschaften der Unternehmen aufgrund des Mangels an verfügbaren Arbeitskräften schrumpfen werden. Viele Unternehmen müssen Fachkräfte aus dem Ausland anwerben. Vergleichsweise gut steht das Land bei den erwarteten Produktionskosten da: Nur ein Viertel der Unternehmen rechnet hier mit einem Anstieg. Im Gegensatz dazu liegt der weltweite Durchschnitt bei über 50 Prozent. Das liegt auch an der japanischen Notenbank, die ihr Inflationsziel von zwei Prozent trotz jahrelanger negativer Zinsen bislang nicht erreicht hat.

Fazit

Japans Herausforderungen liegen nicht allein in der Pandemiebewältigung. Das Dauerthema demografischer Wandel bestimmt schon lange die wirtschaftliche Entwicklung des Landes. Wegbereiter für den Aufschwung nach der Krise wird die Exportwirtschaft.

-

Asien-Pazifik

  • Erholung läuft schneller als in anderen Schwellenländer-Regionen
  • Anteil der Unternehmen mit Kapitalbedarf halbiert sich 2021 nahezu
  • Fast 70 Prozent der Analysten berichten von verstärkten Investitionsplänen

Gestärkt aus der Krise

Für Unternehmen aus Ländern wie Singapur, Südkorea und Taiwan geht es aufwärts. Zwar erholen sich die Länder langsamer als das chinesische Festland, dafür aber schneller als der Rest der Schwellenländer.

Die Bilanzen zeigen sich solider, die Gewinnmargen haben sich verbessert: Viele Länder im asiatisch-pazifischen Raum konnten das Virus vergleichsweise schnell eindämmen und dadurch das Vertrauen der Unternehmen stärken. Außerdem haben Angebotsunterbrechungen in westlichen Ländern die kurzfristigen Exportaussichten aufgehellt. „Die Erholung der Konjunktur und der Verbrauchernachfrage ist trotz der jüngsten globalen Lieferstopps stärker als erwartet, vor allem in Indien“, sagt ein Analyst für Hersteller von Konsumgütern.

Fast 70 Prozent der Analysten berichten, dass die Unternehmen in der Region in diesem Jahr zunehmend zuversichtlich für verstärkte Investitionen sind. Das sind deutlich mehr als noch in den ersten drei Quartalen des Jahres 2020. Gleichzeitig erwarten annähernd 60 Prozent der Analysten, dass in den Unternehmen die Dividenden ansteigen. Das schlägt sich in den Zukunftsstrategien der Unternehmen nieder: Sie wollen ihre Investitionen erhöhen und mehr Mitarbeiter einstellen.

Eine Schlüsselrolle spielen die Rohstoffmärkte. „Steigende Metallpreise haben die Cashflows der Unternehmen deutlich erhöht“, sagt ein Analyst für Rohstoffunternehmen aus der Region. Er fügt hinzu: „Das zieht solidere Bilanzen nach sich und stärkt so die Fähigkeit, in zukünftiges Wachstum zu investieren.“ Sobald die Erholung Fahrt aufnimmt, werden die Gewinnmargen steigen. Dann dürfte auch die Preismacht der Unternehmen steigen, vermutet ein Drittel der Analysten.

Da weniger Firmen Kapital aufnehmen müssen, verringert sich voraussichtlich ihre Gesamtverschuldung. Der Anteil der Unternehmen mit Kapitalbeschaffungsbedarf ist von 34 Prozent im vergangenen Jahr auf 19 Prozent im Jahr 2021 gesunken. So niedrig liegt der Anteil sonst nur in Japan. „Viele Unternehmen haben bereits Kapital aufgenommen oder verfügen über überschüssige Liquidität aus der Coronavirus-Krise, die zum Schuldenabbau genutzt werden kann“, berichtet ein Analyst für Unternehmen aus dem Gesundheitssektor. Ganz ohne Risiken geht es aber nicht: Weitere Lockdowns im Zusammenhang mit dem Coronavirus und möglicherweise unwirksame Impfstoffe, die das Wachstum bremsen könnten, stimmen Analysten besorgt.

Fazit

Die Gesamtsituation in der Region Asien-Pazifik lässt viel Raum für Optimismus. Wenn die Impfkampagnen bald schnell voran gehen, kann sich die Wirtschaft der Länder in diesem Jahr deutlich erholen.

-

EMEA / Lateinamerika

  • Weniger Optimismus als in anderen Regionen
  • Schwacher Gesundheitssektor und Mangel an Impfstoffen trüben die Stimmung
  • Mehr als anderswo erwarten Analysten eine Zunahme von Übernahmen

Der Aufschwung lässt auf sich warten

Die Corona-Pandemie hat sich je nach Land unterschiedlich entwickelt und die Gegenmaßnahmen sind vielfältig. Entsprechend uneinheitlich ist der Lagebericht zwischen den Ländern in Osteuropa, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika.

Es gibt eine Erholung, jedoch ist diese schwach und langsam. Insgesamt berichten unsere Analysten, dass sich die Stimmung in der Wirtschaft verbessert, doch ist der Optimismus geringer ausgeprägt als in anderen Regionen. „Das Wiederaufflammen von Coronavirus-Infektionen hat die Aussichten der Unternehmen auf breiter Front eingetrübt“, bringt es ein Analyst für Finanzwerte auf den Punkt. Nur 43 Prozent der Analysten, die die Region abdecken, berichten, dass die Unternehmen für das laufende Jahr zuversichtlicher sind als im Jahr 2020. Zum Vergleich: Im globalen Durchschnitt waren es 62 Prozent.

Trotz aller Bemühungen um wirtschaftliche Erholung in der Region: Eine schlechte staatliche Gesundheitsinfrastruktur und ein allgemeiner Mangel an Impfstoffkapazitäten behindern die Bemühungen. Auf die Frage nach dem Stadium der Erholung geben 57 Prozent der Analysten an, dass sich der von ihnen abgedeckte Sektor lediglich in der „Frühphase der Expansion“ befindet.

Die Finanzierungskosten der Unternehmen dürften im Einklang mit dem globalen Trend sinken und parallel dazu dürften auch die Zahlungsausfälle zurückgehen. Der Versorgungssektor könnte von billigerem Kapital profitieren, das in nachhaltige Projekte fließt. Die „Kreditkosten könnten aufgrund der Popularität nachhaltigkeitsorientierter Projekte weiter sinken“, bemerkt ein Analyst für den Sektor. Ein anderer meint: „Die Energiewende hat erhebliche Investitionsmöglichkeiten für den Sektor geschaffen.“

Die Marktkonsolidierung könnte sich vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Schwäche beschleunigen. Etwa 85 Prozent der Analysten – mehr als in jeder anderen Region – erwarten, dass die Fusionen und Übernahmen in den nächsten zwölf Monaten in der Region EMEA sowie Lateinamerika zunehmen werden. Gepaart mit besserer Kostenkontrolle könnte das für positive Überraschungen sorgen.

Fazit

Für die EMEA-Region, Osteuropa sowie Lateinamerika ist Geduld gefragt. Strukturelle Altlasten wurden zu einem Beschleuniger der Krise - jetzt bremsen sie den Aufschwung aus.

Mehr zum Thema

Signale des Aufbruchs

Unternehmen planen jetzt schon für die Zukunft nach der Pandemie. Weitere exklusive Einblicke unserer Analysten.

China gibt das Tempo vor

Die weltweite Krise ist noch nicht vorbei, aber in den Gesprächen mit chinesischen Unternehmen ist von Krisenstimmung nicht mehr viel zu spüren.

Mit uns investieren

Legen Sie zum ersten Mal an, oder suchen Sie einen neuen Fonds für Ihr Portfolio? Oder hat sich Ihre Lebenssituation verändert? Hier finden Sie die passende Lösung.

Wichtige Informationen

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketing-Information. Das Research und die Analysen, die in diesem Dokument enthalten sind, wurden von Fidelity International für die eigenen Investmentaktivitäten erstellt. Vervielfältigung und Verbreitung dieses Dokuments sind nur mit vorheriger Genehmigung erlaubt. Dieses Dokument stellt keine Vermarktung, Angebot oder Aufforderung zur Inanspruchnahme der Investmentmanagement-Dienstleistungen von Fidelity dar und ist auch kein Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentprodukten.

Die Inhalte dieser Unterlagen sind nicht an in den Vereinigten Staaten von Amerika ansässige Personen gerichtet und stellen kein Angebot für diese dar. Sämtliche Personen oder Körperschaften, die auf diese Informationen zugreifen, tun dies aus eigener Initiative, sind für die Einhaltung der geltenden lokalen Gesetze und Regulierungen verantwortlich und sollten sich gegebenenfalls an einen professionellen Anlageberater wenden.

Fidelity International bezeichnet den Unternehmensverbund, der als globale Investmentmanagement-Organisation Informationen zu Produkten und Dienstleistungen in bestimmten Ländern außerhalb Nordamerikas bereitstellt. Fidelity, Fidelity International, das Fidelity International Logo und das F-Symbol sind Markenzeichen von FIL Limited. Fidelity stellt lediglich Informationen zu Produkten und Dienstleistungen bereit. Anlageempfehlungen erfolgen auf Basis gesondert abgeschlossener Verträge.

Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Der Wert der Anteile kann schwanken und wird nicht garantiert. Fremdwährungsanlagen sind Wechselkursschwankungen unterworfen. Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage des Kundeninformationsdokumentes „Wesentliche Anlegerinformationen" und des veröffentlichten Verkaufsprospektes, des letzten Geschäftsberichtes und - sofern nachfolgend veröffentlicht - des jüngsten Halbjahresberichtes getroffen werden. Diese Unterlagen sind die allein verbindliche Grundlage des Kaufes. Professionelle Anleger und Vertriebspartner erhalten diese Unterlagen in Deutschland kostenlos über FIL Investment Services GmbH, Postfach 20 02 37, 60606 Frankfurt am Main oder über www.fidelity.de. Privatanleger können die zuvor genannten Unterlagen kostenlos bei der jeweiligen Fondsgesellschaft oder bei der FIL Fondsbank GmbH, Postfach 11 06 63, 60041 Frankfurt am Main oder über www.fidelity.de anfordern. Anleger im Bereich Betriebliche Vorsorge können die genannten Unterlagen bei FIL Finance Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt/Main oder über www.fidelity.de anfordern. Die im Text genannten Unternehmen dienen nur der Illustration und sind nicht als Kaufs- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen. FIL Investment Services GmbH veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen und erteilt keine Anlageempfehlung.

Herausgeber für Privatkunden: FIL Fondsbank GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus.

Herausgeber für den Bereich Betriebliche Vorsorge: FIL Finance Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg

Herausgeber für professionelle Anleger und Vertriebspartner: FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus 

Herausgeber für institutionelle Anleger: FIL (Luxembourg) S.A., 2a, rue Albert Borschette BP 2174 L-1021 Luxembourg. Zweigniederlassung Deutschland: FIL (Luxembourg) S.A. - Germany Branch, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus.

Stand, soweit nicht anders angegeben: März 2021. MK12238