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Basiskonsumgüter

Das Virus bessert die Aussichten des Lebensmitteleinzelhandels auf. Allerdings wird die Branche künftig nicht mehr auf allzu viele positive staatliche Anreize hoffen dürfen.

Basiskonsum: Vom Hunger getrieben

Die Basiskonsumgüterbranche steht unter dem Eindruck der immer wieder verlängerten Lockdowns. Zum Zugpferd wird der Trend zum Essen daheim. „Die jüngste Virusmutation und die anschließenden Lockdowns haben die Aussichten für den Lebensmitteleinzelhandel verbessert", berichtet einer unserer Analysten für Europa.

Während der Lebensmitteleinzelhandel die positive Ausnahme eines gebeutelten Sektors gibt, sind die Unternehmen insgesamt zuversichtlicher für das Jahr 2021. Negativ dürfte sich für sie allenfalls die Fiskalpolitik auswirken. Denn die Unternehmen erwarten, dass der Lebensmitteleinzelhandel in Europa bei weiteren staatlichen Anreizmaßnahmen außen vor bleibt. Geringere staatliche Transfers an die Verbraucher könnten zudem deren Ausgabeverhalten beeinträchtigen.

Fazit

Vieles hängt für die Konsumgüterproduzenten von Lockerungen der Corona-Maßnahmen ab. Dann rappeln sich solche Unternehmen am schnellsten auf, die mit starken Marken punkten, über mehrere Kanäle Umsatz machen und treue Kunden an sich gebunden haben.