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Industrie

Hohe Rohstoffpreise hemmen derzeit noch die Entwicklungen im Industriesektor, die Pandemie-Schäden scheinen überwindbar. Neue regulatorische Maßnahmen bringen nicht nur Vorteile.

Produktion lebt langsam auf

Die Analysten für den Industriesektor blicken optimistisch auf das Jahr 2021. Das größte Risiko sehen sie in erneuten Lockdowns, die die Nachfrage beeinträchtigen. In den USA machen hingegen die neue Regierung und die Kongressmehrheit der Demokratischen Partei Hoffnung auf den Aufschwung. „Die Voraussetzungen für stärkere staatliche Anreize in den USA und insbesondere auf die Energiewende ausgerichtete Maßnahmen sind treibende Faktoren“, sagt einer unserer Analysten mit Ausrichtung auf den Sektor Investitionsgüter.

Aber höhere Ausgaben lassen die Preise steigen. Daher glauben rund zwei Drittel der Analysten, dass der Teuerungsdruck die Kostenbasis der Unternehmen in diesem Jahr erhöhen wird. Das dürfte die Gewinnmargen einiger Unternehmen schmälern. Die Erträge von Automobilherstellern und Fluggesellschaften beeinträchtigen vor alle teurere Rohstoffe.

Neue regulatorische Vorgaben werden voraussichtlich alle zu spüren bekommen, allerdings werden sich diese unterschiedlich auswirken. Einer unserer Analysten für den europäischen Industriesektor verweist auf „strengere Vorschriften für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und gleichzeitig stärkere Anreize für Elektrofahrzeuge".

Fazit

Die meisten Industrieunternehmen dürften von höheren Infrastrukturausgaben und staatlichen Anreizprogrammen profitieren. Im späteren Jahresverlauf sollten sich auch die Aussichten für Fluggesellschaften verbessern, wenn der Reiseverkehr wieder belebt wird.