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Telekommunikation

Die Telekommunikationsfirmen stehen vor hohen Investitionen, um 5G zum neuen mobilen Standard zu entwickeln. Dafür müssen sie Kapital aufnehmen und sich gleichzeitig dem verstärkten Preiswettbewerb stellen.

Investitionen in neue Netze

Fusionen und Übernahmen sind im Jahr 2021 in vielen Branchen ein Thema. Unter den Telekommunikationsanalysten von Fidelity rechnen drei Viertel mit einem Anstieg der Aktivitäten. Während sich in anderen Sektoren vor allem gezielte Akquisitionen ergänzender Aktivitäten abzeichnen, dürften im Telekommunikationsbereich mehr große strategische Fusionen und Übernahmen anstehen. Denn die Konsolidierungswelle in der Branche läuft. Die exklusiven Einblicke unserer Analysten in die Unternehmen offenbaren solide Bilanzen. Das schließt aber nicht aus, dass der Kapitalbedarf noch darüber hinaus geht. Die Unternehmen gehen mehrheitlich sogar davon aus, dass dieser noch größer als im Vorjahr ausfällt, weil sie jetzt die neuen 5G-Netze vorfinanzieren müssen.

Am meisten Sorgen bereitet den Unternehmen die Geopolitik. Drei Viertel sehen darin eine Gefahr für Investitionen und einen Auslöser für neue Fusionen und Übernahmen. Zwar ist Donald Trump aus dem Amt ausgeschieden, aber auch die neue Regierung fordert von den heimischen Unternehmen, die Zusammenarbeit mit dem chinesischen Mobilfunkkonzern Huawei zu beenden. Das ist für die Telekommunikationsfirmen mit höheren Kosten verbunden.

Fazit

Fusionen und Übernahmen treiben die Konsolidierung in der Telekommunikationsbranche voran. So können die Unternehmen den verstärkten Preiswettbewerb im laufenden Jahr bewältigen.