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Immobilieninvestments 2041: Wohnen, Arbeiten und Leben

Technologische Innovationen und demografische Trends verändern das Leben in unseren Städten massiv. Die Covid-19-Pandemie wird viele Entwicklungen noch beschleunigen. Welche Megatrends unsere Lebensräume künftig prägen. Und welche Chancen daraus für die Immobilienbranche und Investoren entstehen.

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Straßenlaternen, Parkplätze und Verkehrskontrollen, Abfallwirtschaft, Strom- und Wasserversorgung, Kriminalitätsbekämpfung, Gesundheitsversorgung und Bildungsangebote – all das lässt sich in einer Smart City viel effizienter planen und betreiben. So können beispielsweise Sicherheitssysteme per Kamera Verbrechen erfassen und gleich ein Signal an die Polizei übermitteln. Intelligent verschaltete Ampeln halten für Krankenwagen und Feuerwehr den Verkehr an. Und Einkaufserlebnisse sehen in naher Zukunft vermutlich auch ganz anders aus. So könnten Kunden im Laden personalisierte Waren kaufen, nachdem sie dort vermessen wurden. Turnschuhe in ungewöhnlichen Farben oder passgenaue Jeans kommen dann auf Knopfdruck aus dem 3D-Drucker.

Das Rückgrat für solche und ähnliche Angebote sind verlässliche und schnell fließende Datenströme. Die Städte brauchen also eine leistungsfähige, eng vernetzte Infrastruktur. Der Schlüssel dafür liegt in Immobilieninvestitionen – Neubauten genauso wie Renovierungen und Modernisierungen älterer Gebäude. Ein Blick in die Zukunft der Städte – und ihrer Gebäude:
 

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Nachhaltige Gebäude

Wir befinden uns im Jahr 2041. Seit gut zehn Jahren soll die Welt laut dem Übereinkommen von Paris die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent reduziert haben. 2050 will die EU klimaneutral sein. Bauunternehmen haben inzwischen Erfahrung mit Null-Energie-Gebäuden, die vor Ort so viel Energie aus erneuerbaren Quellen generieren, wie sie verbrauchen. Die große Herausforderung besteht darin, auch ältere Gebäude für eine neutrale Energiebilanz auszustatten. Neue Technologien sind dafür unerlässlich.


Zum Beispiel innovative Materialien, die in verschiedenen Gebäudeteilen Energie sammeln. So können gläserne und transparente Photovoltaik-Zellen konventionelle Fenster ersetzen und Sonnenenergie nutzen, ohne den Ausblick zu versperren. Die Haustechnik kann Wärmeenergie aus dem Abwasser von Bädern, Spül- und Waschmaschinen zurückgewinnen. Piezoelektrische Materialien erzeugen Energie aus mechanischem Druck, sodass die Schritte von Menschen zu einer Energiequelle werden. Innovative Energietechnologien könnten in Zukunft aus Büro- und Wohngebäuden sogar kleine Kraftwerke machen, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen.
 

Mobilität

Im Jahr 2041 dürfte flächendeckend die nötige Infrastruktur vorhanden sein, um autonome Fahrzeuge einzusetzen und E-Autos zu laden. Zugleich wird in den Städten der Platz immer knapper. Viele Bewohner könnten sich deshalb in Zukunft dafür entscheiden, kein eigenes Auto mehr anzuschaffen und Carsharing-Angebote zu nutzen. Dadurch wären weniger Ladestationen für E-Autos nötig. Autonome Fahrzeuge könnten nachts außerhalb der Städte geladen werden und sich morgens selbständig wieder zum Stadtkern bewegen. Bei effizienter Nutzung sind auch weniger Parkplätze nötig, intelligent gesteuerte Fahrzeuge verursachen zudem weniger Staus. Städteplaner könnten so Fußgänger stärker in den Fokus rücken und mehr Platz für Radwege und andere Verkehrsmittel veranschlagen. In der Covid-19-Pandemie, als der Innenstadt-Verkehr durch Lockdowns und Homeoffice-Regeln teilweise regelrecht einbrach, haben Verkehrsexperten dazu wichtige Erkenntnisse gewonnen.  
 

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Generationenübergreifendes Wohnen

Die Menschen werden immer älter – eine Herausforderung auch für die Immobilienbranche, die sich zunehmend auf barrierefreies Wohnen einstellen muss. Eine Möglichkeit, dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen, bieten Mehrgenerationenhäuser. Menschen unterschiedlichen Alters könnten einander durch räumliche Nähe besser unterstützen. Das generationenübergreifende Wohnen ermöglicht es Senioren, länger unabhängig zu bleiben. Das würde auch staatliche Einrichtungen entlasten. Auch hier hat die Pandemie eine Trendwende eingeleitet: um Vereinsamung zu überwinden, wollen viele ältere Menschen wieder in größerer Gemeinschaft leben. 

Wächst die Beliebtheit von Mehrgenerationenhäusern, sinkt auch die Nachfrage nach betreutem Wohnen. Solche Angebote sind nicht nur teuer, sie schaffen auch allzu homogene Gemeinschaften. Anstatt Senioren zu isolieren, geben Mehrgenerationenhäuser ihnen die Chance, länger Teil der Gemeinschaft zu bleiben, etwas beizutragen und von ihr zu profitieren.
 

Mehrzweckimmobilien

Die stetige Urbanisierung sorgt dafür, dass die oft konkurrierende Nachfrage nach Wohn-, Arbeits- und Freizeitflächen in Großstädten weiter steigt. Flexible Arbeitsmodelle, fortgeschrittene Kommunikationskanäle und die Vermischung von Arbeit und Freizeit führen außerdem dazu, dass sich der Alltag vieler Menschen verändert. Durch erweiterte Homeoffice-Regeln, die in der Covid-19-Pandemie vielfach aus Not erprobt wurden und sich dann teilweise bewährten, verschwimmt die Immobilien-Nutzung noch schneller. 

Neubauten nehmen darauf verstärkt Rücksicht. Denn Mehrzweckgebäude werden dem neuen Bedarf nur gerecht, wenn sie es auch räumlich ermöglichen, stressfrei und bequem an einem Ort zu wohnen, zu arbeiten und Kontakte zu pflegen. Immobilienentwickler können in Gebäuden beispielsweise flexible Räume für Schreibtische, Meetings, Wellness, Kinderbetreuung, Events und Wohnen anbieten, und das alles unter einem Dach. Auch Unternehmen müssen sich künftig überlegen, wie sie Immobilien nutzen. Denn immer mehr Angestellte arbeiten nicht mehr täglich im Büro. Unternehmen setzten ihrerseits stärker auf flexible Arbeitsräume. Auch das ist eine Investitionsfrage. 
 

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Fazit

Städtebau und Stadtplanung werden sich in den kommenden Jahren drastisch verändern – das ist nicht zuletzt während der Pandemie überdeutlich geworden. Auch wenn komfortable Immobilien in guter Lage auch in Zukunft besonders wertvoll sein werden, verändern sich doch die Investitionsziele und Bewertungsmaßstäbe.

Die Lage einer Immobilie wird also auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen – aber auf andere Art und Weise. Künftig wird zum Beispiel wichtig, wie weit Ladestationen für fahrerlose E-Autos vom Stadtkern entfernt sind. Wo Unternehmen es am besten schaffen, energieneutral zu wirtschaften. Oder wo es die bestmöglichen Internetverbindungen gibt.

Nachhaltigkeit ist ein entscheidender Bestandteil jeder Zukunftsvision. Regierungen und Organisationen aus aller Welt widmen sich dem Thema; auch die Immobilienbranche wird sich an der Suche nach Lösungen für den Klimawandel beteiligen. Sicher ist dabei vor allem eins: Auch bei einem so langlebigen Investitionsziel wie Immobilien steht die Zeit nicht still.
 

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Stand, soweit nicht anders angegeben: April 2021. MK12425