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Wasser, Müll,

Wer sich für nachhaltige Investments interessiert, sollte die Sektoren Wasser- und Abfallwirtschaft in den Blick nehmen. Privatanleger können mit dem richtigen Investmentfonds zielgenau in beide Zukunftsfelder investieren.

2050 könnte es mehr Plastik als Fische im Meer geben – echt jetzt?

Wie lässt sich eine steigende Weltbevölkerung mit Wasser versorgen – und gleichzeitig wachsende Müllberge verhindern? Und wie kann ich den Wunsch nach einer nachhaltigen Welt mit meinen Anlageentscheidungen vereinen? Diese Fragen haben Sie sich vielleicht selbst schon mal gestellt. Sie stehen stellvertretend für riesige Herausforderungen, die unsere Welt in den nächsten Jahren maßgeblich beschäftigen wird.

Themenfonds vereinen die aussichtsreiche Sektoren Wasser- und Abfallmanagement – und bietet Anlegern die Möglichkeit, Nachhaltigkeit und Rendite miteinander zu verbinden.

„Keine Wirtschaft ohne Wasser - und keine nachhaltige Wirtschaft ohne Abfallmanagement. Die Geschichte von Wasser und Abfall ist so alt wie die Zivilisation selbst.“

Ist es möglich, Nachhaltigkeit und Rendite in Einklang zu bringen? Schließlich kämpft die Weltbevölkerung mehr denn je mit Müllbergen, Plastik in den Weltmeeren und Wassermangel. Wir alle sind daher auf ein funktionierendes Abfall- und Wassermanagement angewiesen. Das Wachstum der Weltbevölkerung verstärkt die Probleme noch: Derzeit leben nach Angeben der Vereinten Nationen 7,8 Milliarden Menschen auf der Erde, doppelt so viele wie Anfang der 1970er Jahre.1 Bis zum Jahr 2050 dürften wir 9,7 Milliarden Menschen sein.
 

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Wachsende Müllberge

Der produzierte Müll wächst bis noch deutlich schneller: von aktuell jährlich 2 Milliarden Tonnen auf 3,4 Milliarden Tonnen im Jahr 20502. Derzeit wird weltweit rund ein Drittel des Mülls nicht gezielt entsorgt, sondern auf die Straße oder auf wilde Müllhalden gekippt – oder gleich ins Meer entsorgt.

Beim Wasser ist die Lage ähnlich drängend, wenn auch genau umgekehrt – es gibt zu wenig davon. Zwar ist die Erde zu zwei Dritteln mit Wasser bedeckt. Der weitaus größte Teil besteht aber aus Salzwasser. Das kostbare Süßwasser wiederum ist größtenteils in Gletschern und an den Polen gebunden oder liegt als Grundwasser tief unter der Erde. Für Menschen verfügbar sind tatsächlich gerade einmal 0,3 Prozent der Wasserreserven.

Wasserknappheit ist ein Problem der gesamten Menschheit

Der Wasserverbrauch ist seit der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts massiv gestiegen – Gründe dafür sind der wachsenden Konsum und die steigende Produktion in Landwirtschaft und Industrie. Rund ein Drittel der Weltbevölkerung hat bereits jetzt keinen Zugang mehr zu sauberem Trinkwasser, schätzt die UNESCO3. Es wird also immer wichtiger, das vorhandene Wasser effizient zu nutzen.

„Viele Herausforderungen lassen sich unternehmerisch lösen – und sind damit investierbar.“

Die Herausforderung lautet also: die Menschheit mit Wasser zu ver- und Müll fachgerecht zu entsorgen. Oder noch besser, Wasser aufzubereiten und Müll zu recyceln. In vielen Bereichen lassen sich diese Probleme unternehmerisch lösen: Die Hersteller von Müllverbrennungs-, Recycling- und Wasseraufbereitungsanlagen und die Betreiber der entsprechenden Infrastrukturen leisten einen wichtigen Beitrag dafür, dass unser Planet bewohnbar bleibt.

Die Branchen sind stark von neuer Technologie getrieben, der Finanzierungsbedarf in eine dauerhafte Infrastruktur ist groß. Zugleich zählen insbesondere Versorger traditionell zu weniger schwankungsanfälligen Aktientiteln, die regelmäßig relativ konstante Einnahmen erzielen können. Das alles macht sie für Anleger besonders attraktiv. Mit einem passenden Fonds können Sie direkt daran partizipieren.

Aus Anlegersicht bietet die Wasser- und die Abfallbranche attraktive Anlageziele in einem wachsenden Markt, der attraktive Renditechancen mit einer sinnvollen nachhaltigen Geldanlage verbindet. Mit dem passenden Fonds lassen sich beide Ziele verbinden.

1 UN, Department of Economics and Social Affairs: https://population.un.org/wpp/Download/Standard/Population/

2 Worldbank: http://datatopics.worldbank.org/what-a-waste/trends_in_solid_waste_management.html

3 UNESCO: https://www.unesco.de/sites/default/files/2019-03/UN-Weltwasserbericht_2019_WWDR_Englisch.pdf
 

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