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Die richtige Mischung im Depot.

Viele von Ihnen haben vermutlich einen ziemlich bunten Mix an Fonds und ETFs in den Depots. Kein Wunder. Über die Jahren kommt der eine oder andere Fonds hinzu, aber man trennt sich auch nur schwer davon. Viel hilft nicht immer viel, doch wie viele Fonds braucht man eigentlich wirklich?

 

Erfahren Sie in rund 8 Minuten, worauf es bei der richtigen Mischung im Depot ankommt und wie gutes Portfolio Management funktioniert. 

Mein Name ist Andreas Telschow, und ich begrüße Sie herzlich zu unserer Videoreihe: Erfolgreich investieren.

Das Thema, um das es heute geht, lautet also: die richtige Mischung im Depot.

In Gesprächen mit Kunden höre ich das immer wieder: Irgendwann hat man angefangen mit einem kleinen oder einem ersten Fonds. Und im Lauf der Zeit haben sich dann immer mehr Positionen angesammelt.

Nicht sonderlich strategisch. Aber auch nicht ganz falsch. Denn wer so handelt, beherzigt zumindest schon mal eine der Grundregeln des Portfoliomanagements. Die lautet: Setze nie alles auf eine Farbe, sondern verteile Dein Geld auf unterschiedliche Produkte. Der Grund dafür ist simpel: Wer nur einen Fonds besitzt, kann schlicht und einfach das Pech haben, zur falschen Zeit am falschen Ort investiert zu sein. Dieses Risiko können Sie verringern, indem Sie bei der Geldanlage breit streuen, möglichst auch über Anlageklassen hinweg.

Wer breit streut, sollte dabei noch eine zweite Grundregel beherzigen: Nämlich, dass die Fonds sich auch voneinander unterscheiden. Mischen macht also erfolgreich.

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Die Grafik zeigt das Muster der Korrelation zwischen verschiedenen Anlageklassen. 

Sehen wir uns das einmal genauer an: Die Kurse einzelner Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe entwickeln sich oft unterschiedlich. Anleihen etwa sind tendenziell in solchen Zeiten besonders gefragt, in denen die Aktienkurse unter Druck geraten. Immobilien wiederum nutzen viele als Schutz vor Geldentwertung, also Inflation. Rohstoffe folgen wieder anderen Regeln.

Das bedeutet: Gehen die Kurse einer Analageklasse stark nach oben, schwanken andere vielleicht etwas weniger stark im Wert, manche sinken im selben Moment vielleicht sogar.

Das Fachwort für die Unterschiedlichkeit der Kursverläufe heißt: Korrelation. Je niedriger sie ist, desto stärker unterscheiden sich Schwankungen. Der Vorteil für Anleger: Dadurch gleicht sich manches gegenseitig aus.

Ich weiß schon, was Sie sich jetzt fragen: Schadet das nicht genauso viel wie, es nützt? Entgehen mir unterm Strich also genauso viele Gewinne wie ich umgekehrt Verluste vermeiden kann? Die Antwort ist: Nein. Tatsächlich können Sie mit einem gut organisierten Portfolio die Schwankungen nämlich stärker senken als ihre Gewinnchancen. Anders gesagt: Mit einem effizienten Portfolio können Sie bei gleicher Renditeerwartung das Schwankungsrisiko senken – oder bei gleichem Risiko die Rendite erhöhen.

Das klingt nach Magie, ist aber pure Mathematik. Die Formeln erspare ich Ihnen – und mir. Wenn es Sie interessiert: Harry Markowitz hat sich damit ausführlich befasst und dafür einen Nobelpreis erhalten. Sie finden dazu einiges im Internet, zum Beispiel hier:

https://www.gabler-banklexikon.de/definition/portfolio-theorie-statistische-methoden-60570

https://www.risknet.de/themen/risknews/harry-max-markowitz-begruender-der-modernen-portfoliotheorie

Für uns hier nehmen wir zwei Erkenntnisse mit.

  • Erstens: Mischen ist bei der Geldanlage oberstes Gebot.
  • Zweitens: Es funktioniert umso besser, je mehr unterschiedliche Anlageklassen dabei sind.

Dafür habe ich noch eine beeindruckende Zahl: Langfristig hängt der Erfolg einer Geldanlage zu rund 90 Prozent von der sogenannten Strategischen Asset Allocation ab, also davon, wie man sein Geld aufteilt – und nicht davon, welche genauen Fonds man im Einzelnen nutzt, um die Strategie umzusetzen.

Bleiben noch zwei Fragen vom Anfang unbeantwortet:

  • Wie viele Fonds brauche ich denn nun für eine gute Mischung?
  • Und wie kann eine solche Mischung eigentlich aussehen?

Eine konkrete Zahl als Antwort auf die Frage nach der Anzahl der Fonds gibt es nicht. Das hängt davon ab, wie viel Geld Sie zur Verfügung haben – und auch davon, welche Zielen Sie mit der Anlage genau verfolgen. In jedem Fall genug, um die wichtigsten Anlageregionen und Anlageklassen einmal abzudecken. Zugleich aber auch nur so viele, dass sich die einzelnen Fonds möglichst gut voneinander unterschieden.

Mein Tipp: Wenn Sie eine zweistellige Zahl an Fonds haben, machen Sie eine Inventur und schauen Sie, welche Fonds Sie auf jeden Fall behalten wollen. Dann sortieren Sie alle ähnlichen Fonds aus. Aber natürlich können Sie einen Grund dafür haben, so viele Fonds in Ihrem Depot zu haben. Wie gesagt – es gibt keine 100-prozentige Antwort darauf.

Ich führe solche Gespräche oft mit unseren Kunden. Am Ende bleiben selten mehr als fünf bis zehn Kernfonds übrig. Warum ist das so?

Lassen Sie uns das an einem konkreten Beispiel ansehen:

In der Regel besteht so ein Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen

  • Aktien- und Anleihefonds bilden das so genannte Kerninvestment. Häufig sind das Aktien von Unternehmen aus Industrieländern – also etablierten Regionen – und globale Staatsanleihen.
  • Dazu kommen dann als Beimischung noch weitere Anlageklassen. Das können zum Beispiel Titel aus Schwellenländern sein oder auch höher verzinste Rentenfonds. Wenn ich für den Kern und die Beimischungen jeweils zwei Titel für das Portfolio auswähle, bin ich insgesamt bei acht Fonds. Das kann je nach Interesse und Belieben variieren – ist aber eine grobe Faustregel.

Übrigens: Diese Aufteilung entspricht einem klassischen Ideal der Geldanlage: dem Core-Satellite-Ansatz. In diesem Modell stehen im Zentrum traditionelle Anlageregionen wie Europa oder Nordamerika oder etablierte Branchen wie Maschinenbau oder auch Finanzdienstleister. Darum kreisen dann wie Satelliten um die Erde kleinere Investments, die für noch mehr Streuung im Portfolio und zusätzlichen Chancen sorgen -und damit die Rendite erhöhen können. Häufig sind das Anlagen in Schwellenländern oder Hochzinsanlagen. 

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Grafik: Anlageklassen kreisen wie Sateliten umeinander. Es gibt Basis-Investments (Core) und ergänzende Anlageklassen (Satelite), die den Mix in Portfolios abrunden. 

Wenn Sie wissen wollen, welche Fonds ganz genau dabei sein könnten, schauen Sie am besten auf unserer Website nach. Dort bieten wir ihnen konkrete Musterportfolios mit von uns ausgewählten Top-Fonds an – für die Kerninvestments genauso wie für die Satelliten.

  • Wenn Sie bereits ein Depot bei uns haben, können Sie über die Depotanalyse selbst überprüfen, wo genau Sie unterm Strich wie stark investiert sind. Das ist dann ein hervorragender Ausgangspunkt, um Dopplungen zu erkennen und umgekehrt zu sehen, welche Anlageklassen, Regionen oder Branchen im Portfolio noch fehlen.

Viel Erfolg mit Ihren Investments, 

Ihr Andreas Telschow

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Stand: 3. Mai 2022 MK13841