• Frauen haben im Durchschnitt 517 Euro weniger durch Einflüsse von Covid-19 zur Verfügung 
  • Jede Sechste reduziert Ersparnisse für die Rente
  • 31 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, dass ihre mentale Gesundheit durch die Ereignisse des letzten Jahres negativ beeinflusst wurde

Kronberg im Taunus, 04. März 2021 – Frauen in Deutschland sind besonders stark von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19 Krise betroffen. Demnach mussten 22 Prozent der Frauen in den letzten 12 Monaten Einkommenseinbußen hinnehmen und hatten durchschnittlich 517 Euro brutto pro Monat weniger zur Verfügung. Dies hat nicht nur einen Einfluss auf die aktuellen Ausgaben, sondern wirkt sich auch auf ihre finanzielle Zukunft aus. Jede Sechste legt weniger für ihre Rente zurück und muss damit eine Altersarmut riskieren. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage von Fidelity International, die vom Markforschungsinstitut Opinium durchgeführt wurde. 

Dieser Einkommensrückgang wirkt sich auf die Möglichkeiten aus, für die eigene Zukunft zu sparen und zu investieren. Drei von zehn Frauen (29 Prozent) gaben an, dass sie weniger als vorher sparen. 24 Prozent haben zudem weniger investiert. Diese Auswirkung auf die langfristigen Ersparnisse wird von den jungen weiblichen Befragten am stärksten empfunden. Jede Vierte (22 Prozent) zwischen 18 und 34 hat ihre Rentenersparnisse in den letzten 12 Monaten reduziert.

Frauen sind bereits mit erheblichen geschlechtsspezifischen Gehalts- und Rentenlücken konfrontiert. Jede weitere Reduzierung könnte diese finanziellen Defizite von Frauen weiter vergrößern. Dennoch verlässt sich ein Großteil der Befragten beim Thema Finanzen weiterhin auf ihren Partner. 61 Prozent der Frauen in einer Partnerschaft führen ein gemeinsames Konto oder überlassen ihrem Mann die komplette Verwaltung der Haushaltsfinanzen. Dies hängt auch mit einer generellen Unsicherheit zusammen. Nur jede dritte Frau (29 Prozent) denkt, dass Investieren etwas für sie ist.

„Die letzten 12 Monate haben zweifelsohne jeden von uns herausgefordert. Allerdings waren - und sind - Frauen unverhältnismäßig stark von der Pandemie betroffen. Um nicht im Gender-Pension-Gap zu landen, müssen vor allem Frauen jetzt handeln. Ein Lichtblick ist aber, dass 50 Prozent der Befragten sich für das Thema Finanzen interessieren. Der Wille ist also da, aber es fehlt der erste Schritt. Eine unbegründete Zurückhaltung, denn viele Studien belegen, dass Frauen durch ihre besonnene Art in Krisen gegenüber Männern im Vorteil und die besseren Anlegerinnen sind. Langfristig am Kapitalmarkt investiert zu sein, ist der Imperativ der Altersvorsorge“, sagt Claudia Barghoorn, Head of Personal Investing and Wealth Services.

Um den Rückgang des persönlichen Einkommens auszugleichen, waren 31 Prozent der Frauen dazu gezwungen, auf ihre Ersparnisse zurückzugreifen, um die täglichen Ausgaben zu decken. 14 Prozent liehen sich Geld von Familie und Freunden, und 9 Prozent der 18- bis 34-Jährigen nahmen einen zweiten Job an, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Neben den finanziellen Einbußen haben die Ereignisse der letzten zwölf Monate auch Einfluss auf andere Aspekte im Leben der befragten Frauen gehabt. So geben 31 Prozent an, dass ihre mentale Gesundheit in Folge der Pandemie beeinträchtigt wurde. Auch die Karriere und die physische Gesundheit der weiblichen Befragten wurden negativ beeinflusst.

Über die Umfrage:

Die Umfrage wurde im Auftrag von Fidelity International von Opinium durchgeführt. In einer repräsentativen Zufallsstichprobe wurden 2.008 Deutsche in Privathaushalten online befragt. Die Erhebung fand zwischen dem 7. und 13. Januar 2021 statt.

Ein Foto von Claudia Barghoorn können Sie hier herunterladen.

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