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Unter Druck - wie Inflation die Altersvorsorge ausbremst

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Steigende Preise belasten viele Haushalte im Alltag. Einkäufe und andere Lebenshaltungskosten werden teurer. Für Familien wird es dadurch oft schwieriger, Geld für die Altersvorsorge zurückzulegen und langfristig Vermögen für später aufzubauen.

Der Wocheneinkauf kostet mehr. Betreuung, Miete, Energie und Freizeitaktivitäten belasten das Familienbudget. Am Monatsende bleibt weniger übrig. Obwohl das Einkommen gestiegen ist.

Der Grund: Inflation. Und mit ihr kommt die schleichende Erosion der Kaufkraft. Ein Blick auf Lebensmittel zeigt, wie stark sich Preissteigerungen in unserem Alltag bemerkbar machen.

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Info zur Grafik: Für Essen und Trinken zahlen wir heute deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. Seit 2021 sind die Preise insgesamt um rund 30 Prozent gestiegen, bei einzelnen Produktgruppen wie Speiseölen, Brot oder Milcherzeugnissen sogar deutlich mehr.1

Als Beispiel in Euro ausgedrückt: Eine dreiköpfige Familie, die heute 600 Euro im Monat für Lebensmittel ausgibt, gibt im Vergleich zu 2021 rund 1.650 bis 1.800 Euro mehr pro Jahr aus. Das entspricht - je nachdem, was und wann man einkauft - einer Preissteigerung von rund 30 Prozent.

Fakt ist: Die Inflationsrate hat sich zuletzt wieder abgeschwächt - im Mai 2026 lag sie in Deutschland bei 2,6 %. In den Hochphasen der Jahre 2022 (6,9 %) und 2023 (5,9 %) war der Preisanstieg jedoch deutlich stärker.

Der entscheidende Punkt: Auch wenn die Inflationsrate sinkt, bleiben die Preise auf dem erhöhten Niveau.2 Inflation wirkt nicht nur kurzfristig. Sie verändert auch langfristig die Kaufkraft von Ersparnissen. Und damit den realen Wert Ihres Vorsorgevermögens.

Warum Inflation langfristig Vermögen verändert

Inflation bedeutet: Geld verliert mit der Zeit an Wert. Heißt: Nicht der Kontostand entscheidet. Sondern das, was Sie sich davon leisten können.

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Info zur Grafik: Vereinfachtes Rechenbeispiel zur Illustration der Wirkung von Inflation! Inhalt: Wer 20 Jahre lang monatlich 200 Euro spart, zahlt insgesamt 48.000 Euro ein. Unter der Annahme einer konstanten Inflation von 2,5 Prozent entspricht diese Summe in 20 Jahren einer Kaufkraft von rund 29.000 Euro. Zur Veranschaulichung wird die gesamte Einzahlung vereinfacht auf heutige Kaufkraft umgerechnet. Tatsächlich würden die einzelnen Einzahlungen unterschiedlich stark von Inflation betroffen sein - weder der zeitliche Verlauf der Einzahlungen noch mögliche Renditen, Steuern oder Kosten sind berücksichtigt.

Insbesondere in Phasen außergewöhnlich hoher Inflation - wie 2022 und 2023 - glichen Einkommenssteigerungen die Preisentwicklung oft nicht vollständig aus. Das führte laut Statistischem Bundesamt zu spürbaren Reallohnverlusten - die Kaufkraft vieler Haushalte ging damals enorm zurück.3 4

Reale Rendite entscheidet - nicht nur die Zahl im Depot

Eine Anlage mit beispielsweise vier Prozent Rendite klingt erstmal positiv. Liegt die Inflation gleichzeitig bei z. B. 2,5 Prozent, bleibt unterm Strich weniger übrig. Deshalb wird die sogenannte reale Rendite wichtiger - also der tatsächliche Vermögenszuwachs nach Abzug der Inflation. Für Ihre langfristige Vorsorge kann das unter anderem bedeuten:

  • Bei langfristigen Anlagezielen kann es sinnvoll sein zu prüfen, ob die gewählte Sparform zum Anlagehorizont und Ihren persönlichen Zielen passt.
  • Risiko und Anlagehorizont müssen zusammenpassen.
  • Eine breite Streuung kann helfen, Risiken einzelner Anlagen zu reduzieren.

Kapitalmarktbasierte Anlagen bieten langfristig die Chance, Kaufkraftverluste auszugleichen. Sie unterliegen jedoch Wertschwankungen und können zeitweise oder dauerhaft Verluste verursachen.

Kurzum: Das Spannungsfeld zwischen finanzieller Sicherheit im Alltag und langfristigem Vermögensaufbau ist von vielen Überlegungen geprägt.

Kleine Anpassungen können langfristig viel bewirken

Die gute Nachricht: Wenn Sie früh beginnen und regelmäßig investieren, verbessert das die Chancen auf einen langfristigen Vermögensaufbau. Die folgenden Punkte können dabei helfen:

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Fazit

Inflation ist kein abstraktes Wirtschaftsthema mehr. Familien erleben sie täglich. Beim Einkauf. Bei der Miete. Bei Betreuungskosten. Und immer öfter auch bei der eigenen Vorsorgeplanung.
Für Ihren langfristigen Vermögensaufbau zählt nicht nur, wie viel Geld Sie angespart haben - sondern auch, welche Kaufkraft dahintersteht.
Wenn sich Lebenshaltungskosten, Sparmöglichkeiten oder Ihre persönlichen Ziele ändern, lohnt sich umso mehr ein regelmäßiger Blick auf Ihre Vorsorgeplanung. So behalten Sie besser im Blick, ob Ihre Strategie noch zu Ihren langfristigen Zielen passt.

Quelle:

Quellen Statista (Stand Dezember 2025) https://de.statista.com/themen/8554/lebensmittelpreise/ und Verbraucherzentrale (Stand Januar 2026): https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/lebensmittelproduktion/steigende-lebensmittelpreise-fakten-ursachen-tipps-71788
Quelle Destatis (Stand Juni 2026): https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/_inhalt.html
3 Quelle NIQ-GFK-Umfrage (Stand Mai 2025): https://nielseniq.com/global/de/news-center/2025/kaufkraft-der-deutschen-erhoeht-sich-2025-was-den-anstieg-der-verbraucherpreise-jedoch-nicht-kompensiert/
4 Quelle Statistisches Bundesamt (Stand Juni 2026): https://de.statista.com/infografik/26875/veraenderung-von-loehnen-und-verbraucherpreisen-in-deutschland/

Wichtige Information:

Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketing-Information. Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen und erteilt keine Anlageempfehlung/Anlageberatung. Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Die genannten Unternehmen dienen ausschließlich der Veranschaulichung und stellen keine Empfehlung oder Bewertung dar. Alle geäußerten Meinungen sind, falls keine anderen Quellen genannt werden, die von Fidelity. Diese Informationen dürfen – mit Ausnahme der zum Download bereitgestellten Dokumente und Grafiken – ohne vorherige Erlaubnis weder reproduziert noch veröffentlicht werden. Fidelity, Fidelity International steht für FIL Limited (FIL) und ihre jeweiligen Tochtergesellschaften. Fidelity, Fidelity International, das Fidelity Logo und das F Symbol sind Marken von FIL Limited und werden mit deren Zustimmung verwendet. Möchten Sie in Zukunft keine weiteren Werbemitteilungen von uns erhalten, bitten wir Sie um Ihre schriftliche Mitteilung an den Herausgeber dieser Unterlage. Herausgeber: Fidelity International, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus. Stand: 07. 2026

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