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Fondshandel

So kommt der Fonds in Ihr Depot

Um einen Investmentfonds zu kaufen, benötigen Sie auf jeden Fall ein Depot. Das können Sie bei jeder Bank eröffnen, bei einem Finanzdienstleister Ihrer Wahl – oder zum Beispiel auch direkt bei Fidelity:

Eröffnen Sie Ihr Depot

Investmentfonds für Ihr Depot können Sie auf unterschiedlichen Wegen ordern. Grundsätzlich kaufen und verkaufen Sie entweder direkt über die Fondsgesellschaft/Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) oder indirekt über spezialisierte Börsen. Wichtig: Nicht jeden Fonds bekommen Sie überall. So werden beispielsweise Exchange Traded Fonds (ETFs) meist an der Börse gehandelt, während einige aktive Investmentfonds nur direkt bei der KVG zu haben sind, die sie verwaltet. Manche Fondsanbieter nutzen exklusive Vertriebspartner, wieder andere Fonds sind bei allen möglichen Banken, Brokern und speziellen Beratern problemlos zu bekommen und auch in sogenannten Fondsshops gelistet.

In der Regel werden Sie Fonds – ob nun per Direktorder oder über eine Börse – bei einer dieser Stellen erwerben:

  • Filial- oder Direktbank
  • Makler, Vermittler oder Vermögensberater
  • Online-Broker

Je nachdem, welchen Weg Sie wählen und wo Sie dann ordern, fallen unterschiedliche Preisaufschläge, Vertriebsprovisionen und laufende Gebühren an. Beispielsweise bieten die KVGen teilweise unterschiedliche Rabatte auf den Ausgabeaufschlag an, hier lohnt ein Vergleich.

Beim Kauf über die Börse ist sogar überhaupt gar kein Ausgabeaufschlag fällig. Der Kaufpreis steckt stattdessen im sogenannten Spread, der Spanne zwischen An- und Verkaufskurs eines Fondsanteils. Dazu kommen die Ordergebühren der Bank und die Vermittlungsgebühren für den Börsenmakler. Was am Ende der preiswerteste Weg zum Fonds ist, hängt vom Einzelfall ab.

Expertenwissen: Was passiert genau, wenn Sie einen Fonds kaufen?

Der Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers setzt technisch gesprochen eine sogenannte Orderabwicklung in Gang. Beim Kauf von Investmentfonds sieht der Ablauf dann so aus: Der Auftrag erreicht zunächst – ob online, telefonisch, per Post oder per Fax – das Geldinstitut, bei dem das Depot liegt. Entweder wickelt die Depotbank dann den Kauf an der vom Kunden gewählten Börse ab. Oder die Bank kauft den Fonds direkt bei der Fondsgesellschaft ein. Dazu kontaktiert sie deren Abwicklungsstelle. Dort wird jeder Fonds genau einmal pro Tag zu einem festen Preis gehandelt.

Maßgeblich für den Buchungstag ist dabei die sogenannte Orderschlusszeit. Alle Aufträge, die bis zu dieser Uhrzeit eingehen, werden am selben Tag abgewickelt, alle anderen erst am Folgetag. Nach dem Kauf wird dann noch abgerechnet und verbucht, so dass es insgesamt mehrere Tage dauern kann, bis der Fonds tatsächlich im Depot auftaucht. Schneller geht der Kauf über die Börse oder über spezielle Abwicklungskonten, auf denen Angebote und Nachfragen auflaufen und direkt miteinander verrechnet werden.

Übrigens: Egal, wo und wie Sie Ihren Fonds ordern – die Fondsanbieter müssen das Geld, das Sie anlegen, in jedem Fall getrennt und treuhänderisch in dem entsprechenden Produkt verwalten. Sie dürfen das Fondsvermögen also weder mit dem Vermögen anderer Fonds mischen, noch mit Spareinlagen oder anderen Konten. Als Sondervermögen steht jeder Fonds für sich und ist dadurch geschützt. Selbst im Falle einer Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft, des Fondsvermittlers oder der Fondsbank ist das Geld im Fonds also sicher aufgehoben.

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