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Die wichtigsten Punkte
- Die aktuelle Korrektur bleibt weitgehend innerhalb der Bandbreite der Rückgänge, die während früherer Bitcoin-Bärenmärkte beobachtet wurden.
- Die Marktvolatilität dürfte in nächster Zeit hoch bleiben. Jede nachhaltige Erholung wird wahrscheinlich Zeit, eine verstärkte Nachfrage und eine sinnvolle Aufnahme des bestehenden Angebots erfordern.
- Die grundlegende These für den Bitcoin bleibt unverändert: Der nicht-staatliche Vermögenswert bietet 24/7 globale Liquidität, ist „neutral“ und frei von zentraler Kontrolle.
Krypto-Vermögenswerte: Was ist passiert?
Risikoscheu, ungünstige Marktbedingungen, anhaltende geopolitische Spannungen: Der Bitcoin ist seit Jahresbeginn um mehr als 25 % gesunken, seit Oktober 2025 beträgt der Abstand vom Höchst- zum Tiefststand sogar fast 50 %. Auch der breitere Kryptomarkt bewegt sich in schwerem Fahrwasser: Die Marktkapitalisierung sank auf rund 2,3 Billionen US-Dollar, die Volatilität ist hoch und die Risikobereitschaft der Anleger gering. Wie sind diese Entwicklungen einzuordnen?
Zunächst einmal ist es wichtig festzuhalten, dass die Anpassung auch andere globale Risikoanlagen und Rohstoffe erfasst hat. Einige Aktienbenchmarks lagen für das laufende Jahr im negativen Bereich; Rohstoffe wie Gold und Silber sanken von ihren Allzeithochs um rund 10 % bzw. 38 %. Diese Bewegungen spiegeln eine Kombination aus makroökonomischer Neubewertung und erzwungenem Schuldenabbau an den Märkten wider.
Ein Blick in den Rückspiegel zeigt zudem: So schwerwiegend die aktuelle Korrektur beim Bitcoin in absoluten Zahlen ist, sie bleibt im Großen und Ganzen im Rahmen früherer Bitcoin-Bärenmärkte. Aus einer längerfristigen Perspektive war eine solche Volatilität in der Vergangenheit eher ein Merkmal der Bitcoin-Marktzyklen als eine Anomalie.
Marktdynamik und wichtige Trends
Die Aktivität auf dem Bitcoin-Kassamarkt ist aktuell strukturell schwach, was das kurzfristige Nachfragevakuum und den Preisdruck verstärkt. Das Angebot ist derzeit schlicht größer als die Nachfrage. Den Daten zufolge haben verkaufswillige Inhaber großer Bitcoin-Positionen seit Jahresbeginn dazu beigetragen. Diese Dynamik spiegelt sich in anhaltenden Abflüssen aus Bitcoin-ETPs wider: Das Volumen beläuft sich seit Jahresbeginn auf rund 1,6 Mrd. USD. Die Nettozuflüsse von Konzernen mit aktivem Liquiditätsmanagement haben dagegen nachgelassen.
Als Gruppe befinden sich die Anleger von Bitcoin-Spot-ETPs nun in einer Verlustposition: Der durchschnittliche Einstiegspreis wird auf 82.000 US-Dollar je Bitcoin geschätzt. Ähnliches gilt für Unternehmen, die Bitcoin erwerben – einschließlich der „Digital Asset Treasuries“ (DATs), deren Geschäftsmodelle stark auf den Bitcoin ausgerichtet sind. Zusammengenommen halten sie mittlerweile über eine Million Bitcoin. Das ist fast doppelt so viel wie ein Jahr zuvor und entspricht annähernd 5 % des Gesamtangebots. Die Mehrheit der DATs ist jedoch inzwischen „unter Wasser“, also im Buchverlust. Dies könnte einen zusätzlichen Abwärtsdruck erzeugen, falls aus bilanziellen Gründen weitere Verkäufe notwendig werden sollten.
Die Spot-Handelsvolumina sind weiterhin niedrig und die Marktliquidität insgesamt immer noch gering. Daher bleiben die Preise anfällig für weitere Abwärtsbewegungen. Aus technischer Sicht ist der gleitende 200-Wochen-Durchschnitt wichtig: An diesem Punkt hat der Bitcoin während früherer großer Marktzyklen tendenziell seinen Tiefpunkt erreicht. Derzeit liegt dieser Durchschnitt bei etwa 58.000 US-Dollar – dieses Niveau gilt es im Auge zu behalten.
Ausblick: Wie geht es weiter?
Die Marktvolatilität dürfte in nächster Zeit hoch bleiben. Eine nachhaltige Erholung wird wahrscheinlich Zeit, einen Nachfrageschub und eine sinnvolle Aufnahme des bestehenden Angebots erfordern. Allerdings hat sich die Marktstruktur in diesem Zyklus zunehmend institutionalisiert. Auf längere Sicht beobachten wir weiterhin einen strukturellen Rückgang der Volatilität des Bitcoins. Das gilt sowohl bei der Betrachtung der Anlageklasse selbst als auch im Vergleich zu traditionellen „sicheren Häfen“ wie Gold.
Unter dem Strich bleibt die grundlegende These jenseits der kurzfristigen Preisbewegungen unverändert. Der Bitcoin ist nach wie vor ein nicht-staatlicher Vermögenswert mit globaler 24/7-Liquidität. Er ist „neutral“ und unabhängig von zentraler Kontrolle. Sein auf Knappheit basierendes Design bietet einen alternativen Wertaufbewahrungsrahmen. Dieser unterscheidet sich sowohl von Fiat-Währungen wie dem Euro oder US-Dollar als auch von traditionellen Sachwerten.
Auch regulatorische Entwicklungen prägen die sich entwickelnde Marktlandschaft weiterhin. Kürzlich hat die Luxemburger Finanzaufsichtsbehörde CSSF ein Update zu Krypto-Assets veröffentlicht. Darin hat sie klarstellt, dass OGAW- bzw. UCITS-Produkte unter bestimmten Bedingungen indirekt in Krypto-Assets investieren können – bis zu 10 % des Nettoinventarwerts. Dies ist ein bedeutender Schritt nach vorn. Er hat wichtige Auswirkungen auf die mittel- bis langfristige strukturelle Einführung von Krypto-Vermögenswerten in regulierten Fondsrahmen.
Wichtige Informationen
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Stand, soweit nicht anders angegeben: Februar 2026. MK17443