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Das Depot pflegen und prüfen

Eine breit gestreute Anlage bietet die perfekte Balance aus Rendite und Risiko. Um diese Balance dauerhaft zu erhalten, sollten Sie regelmäßig nachsteuern.

Darum sollten Sie Ihr Portfolio regelmäßig warten

Vermutlich kennen Sie das: Einmal im Jahr kommen die Techniker und überprüfen Aufzug, Garage und Feuermelder auf ihre Funktion. Auch das Auto muss regelmäßig in die Inspektion. Sind alle Schrauben festgezogen, Scharniere geölt und Achsen gerichtet, kommt ein frisches Siegel drauf — bis zum nächsten Wartungsintervall.

Bei der Geldanlage ist es ähnlich. Auch sie gehört mindestens einmal im Jahr auf den Prüfstand. Dann gilt es nachzusehen, ob noch alles an seinem Platz ist und die Anlage-Mischung noch stimmt. Erinnern wir uns: Je nach Anlegertyp und Anlagedauer kann das ideale Mischverhältnis eines Portfolios ganz unterschiedlich ausfallen. Sicherheitsorientierte Anleger setzen vielleicht überwiegend auf Anleihen, die auch in turbulenten Marktphasen stabil bleiben. Wem langfristiges Wachstum und hohe Renditechancen wichtiger sind, der entscheidet sich für einen höheren Anteil an riskanteren Wertpapieren wie Aktien. Die Streuung des investierten Vermögens über verschiedene Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, festverzinslichen Wertpapiere oder Rohstoffe nennt man in der Fachsprache Allokation.

Worum geht es nun bei der Wartung des Depots? Nehmen wir an, das Anlageportfolio besteht zu 60 Prozent aus Anleihen und zu 30 Prozent aus Aktien, während 10 Prozent des Geldes frei verfügbar auf dem Konto liegen. In diesem Fall verfolgt der Anleger offenbar eine eher risikoscheue Anlagestrategie. Wenn das so ist, ist es empfehlenswert, diese Anlagestrategie möglichst vom Anfang bis zum Ende weiterzuverfolgen und den Plan nicht ständig zu verändern. Persönliche Risikobereitschaft und Renditeerwartungen ändern sind schließlich in der Regel auch nicht von heute auf morgen. Vergleichen Sie Ihr Depot dazu einmal mit den Musterportfolios im vorherigen Artikel. So lernen Sie Ihre persönliche Anlagestrategie und Ihr Rendite-Risiko-Profil besser kennen.
 

Warum Trends Ihre Streuung gefährden

Nun kommen Marktentwicklungen ins Spiel. Steigen die Aktienkurse stärker an, sorgt das zwar für erfreuliche Gewinne — aber durch solche Entwicklungen kann die Strategie aus der Balance geraten. Ohne es zu wollen, haben Sie dann möglicherweise viel mehr von Ihrem Geld in Aktien investiert als Sie eigentlich vorhatten und das Portfolio wird anfälliger für künftige Schwankungen.

Wann es Zeit zu handeln ist

Das Verhältnis von Risiko und Rendite, mit dem Sie sich als Anleger wohlfühlen, hängt maßgeblich von der Mischung der Anlageklassen ab. Ändert sich dieses Verhältnis, kann es sein, dass Sie unfreiwillig Ihre gesamte Anlagestrategie wechseln. Anleger, die eigentlich Stabilität suchen, werden wider Willen zu Renditejägern, bloß, weil die Aktienmärkte eine Zeitlang geboomt haben. Fallen umgekehrt die Aktienkurse auf breiter Front, sinkt deren Anteil im Depot — was beim nächsten Aufschwung die Rendite ausbremst.

Ein Beispiel:
 

  • Ihr Depot hat einen Wert von 1.000 Euro, Sie sind damit zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen investiert.
  • Steigen jetzt die Aktienkurse, ist das Depot vielleicht irgendwann 2.000 Euro wert. Der Wert der Aktienanteile liegt dann womöglich bei 1.500 Euro, während der Wert der Anleihen immer noch bei 500 Euro steht.
  • Durch Verkauf von Aktienanleihen und Kauf neuer Anleihen gleichen Sie nun die Depotanteile wieder aus. Zum Schluss haben Sie je 1.000 Euro in die beiden Anlageklassen investiert. Das Depot ist wieder im Gleichgewicht.
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Wie Sie Ihr Portfolio zurück auf Kurs bringen

Selbst das beste Portfolio gehört regelmäßig auf den Prüfstand. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie einen kritischen Blick auf alle Titel werfen und überprüfen, ob sich die Gewichtung verschoben hat. Dann ist die Zeit gekommen, Fonds zu kaufen und andere zu verkaufen, bis die Balance wieder stimmt. Das bedeutet übrigens in der Regel, dass Sie sich von den renditestärkeren Anlageklassen trennen und Titel mit schwächerer Wertentwicklung hinzukaufen. Klingt seltsam, hilft auf Dauer aber, auf Kurs zu bleiben und ungeplante Risiken zu vermeiden. 

So oder so: Fidelity unterstützt Sie dabei, rechtzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen und die passende Strategie zu finden. Im Depot-Login können Sie sich zum Beispiel unter der Funktion Depotstruktur die Gewichtung Ihres Depots anzeigen lassen. Prüfen Sie hier, ob Ihr Depot noch richtig austariert ist. Oder ob es höchste Zeit für die nächste Wartung ist.

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Stand, soweit nicht anders angegeben: 14.02.2022.
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