Kapitalmarkt-Blog
Für professionelle Anleger: R3 Roemhelds Research Report
15 Minuten Kapitalmarkt: Carsten Roemheld gibt seine Einschätzung zu den makroökonomischen Ereignissen.
Energiekrise: Wenn die Ölpreise am Transport hängen
Der Ölmarkt steht unter Druck, obwohl das Angebot groß ist. Doch im Persischen Golf entscheidet sich gerade, was von der Produktion anderswo ankommt und zu welchem Preis. Diese Unsicherheit stärkt kurzfristig auch den US-Dollar.
Wie sich der Welthandel neu ordnet
Die USA überraschen die Märkte mit neuen Zöllen, Europa legt ein Handelsabkommen vorerst auf Eis. Gleichzeitig entstehen neue Allianzen von Mercosur bis Afrika. Die Welt handelt weiter – nur immer öfter ohne die USA im Zentrum.
US-Regulierung: Wie unberechenbar wird die US-Wirtschaftspolitik?
Zinsdeckel, Exportauflagen, industriepolitische Vorgaben: Die US-Administration greift immer stärker in die Wirtschaft ein. Für Investoren stellt sich die Frage, wie groß das politische Risiko im Jahr der Midterm-Wahlen in den USA noch wird.
Asien neu bewertet: Was Südkoreas Aktienmarkt aus dem japanischen Reformkurs lernen kann
Der „Korea Discount“ beschreibt, dass Anleger südkoreanische Aktien wegen mangelnden Vertrauens in die Unternehmensführung niedriger bewerten. Nun will das Land mit Reformen sein Image am Kapitalmarkt nachhaltig aufpolieren. Das Vorbild heißt Japan.
Venezuela: Was die größten Ölreserven der Welt wert sind
Der Machtwechsel in Venezuela rückt die gewaltigen Ölvorkommen der Region ins Rampenlicht. Doch zwischen politischem Zugriff und wirtschaftlicher Nutzung stehen hohe technische, finanzielle und rechtliche Hürden. Die Märkte reagieren verhalten.
21-Billionen-Paradox: Wenn KI Wachstum schafft, aber die Nachfrage bremst
Der Boom um KI soll Effizienz und Wachstum erhöhen. Doch was passiert, wenn durch KI Jobs wegfallen und Löhne stagnieren? 2026 könnten diese Zweitrundeneffekte sichtbar werden – mit Folgen für Konsum, Nachfrage und die Tragfähigkeit des Aufschwungs.
Schwellenländer: Widerstandsfähiger als erwartet
US-Zölle setzten Schwellenländer Anfang 2025 unter Druck. Dann reagierten die Staaten: mit mehr technologischer Eigenständigkeit, politischer Unterstützung und geringerer US-Abhängigkeit. Das Ergebnis ist ein Vertrauensschub bei globalen Anlegern.
Seltene Erden: Chinas mächtiger Rohstoffhebel
Künstliche Intelligenz und Verteidigung, die stärksten Markttreiber des Jahres, sind gleichermaßen auf Rohstoffe angewiesen, die fast völlig unter Chinas Kontrolle stehen. Der Westen muss handeln, bevor die Abhängigkeit zur Wachstumsbremse wird.
US-Konjunktur: Was die robusten Wirtschaftsdaten verschweigen
Das Bild von der stabilen US-Konjunktur bekommt Risse. Die Bevölkerung ist zunehmend verunsichert, beim Konsum schwächelt die breite Masse. So kann die Stimmung schnell ins Wanken geraten.
Wie KI-Giganten die US-Wirtschaft antreiben – und verwundbar machen
Die US-Wirtschaft lebt vom KI-Boom, doch hinter Rekordzahlen steht ein fragiles Netzwerk gegenseitiger Investments und Abhängigkeiten. Milliardenschwere Projekte bringen kaum messbare Gewinne, während das System verwundbarer für Störungen wird.
US-Nebenwerte: Zwischen Zoll-Druck und Comeback Chance
Die US-Handelspolitik teilt die heimische Wirtschaft: Große Unternehmen handeln Zoll-Deals aus, kleine zahlen die Zeche. Marktkapitalisierung wird so zum politischen Risikofaktor.
Chinas Comeback: Rally mit Tempolimit
Der chinesische Aktienmarkt hat sich 2025 eindrucksvoll zurückgemeldet. Je mehr Fahrt der Aufschwung aufnimmt, desto lauter wird die Frage: Wann wieder auf die Bremse treten? Denn in China liegen Boom und Blase oft besonders nah beieinander.
Fed vor Zinsentscheid: Zwischen Wunsch, Wille und Wirklichkeit
An den Terminmärkten gilt eine Zinssenkung im September als wahrscheinlich – auch, weil politischer Druck aus dem Weißen Haus zunimmt. Doch die fundamentale Datenlage liefert keine stichhaltigen Argumente für eine geldpolitische Lockerung.
US-Dollar auf Talfahrt: Wer gewinnt, wenn die Welt-Leitwährung verliert
Der US-Dollar verliert seit Jahresbeginn massiv an Wert. Für viele Anlegerinnen und Anleger Anlass, ihr Portfolio neu auszurichten: robust, international und breit gestreut. Denn der schwache Dollar kennt nicht nur Verlierer, sondern auch Gewinner.
Reaganomics 2.0: Trumps ökonomischer Spagat
Mit expansiver Fiskalpolitik und neuen Rekordschulden tritt Donald Trump in die Fußstapfen von Ronald Reagan. Doch 2025 ist nicht 1981. Das alte Erfolgsrezept könnte angesichts einer völlig veränderten ökonomischen Lage ins Leere laufen.
Weltmeister im Kapitalexport: Warum Deutschlands riesiges Auslandsvermögen kein Grund zum Jubeln ist
Deutschland ist der weltgrößte Kapitalgeber, noch vor Japan. Was nach einer Stärke klingt, birgt auch geopolitische Risiken. Und es deckt strukturelle Schwächen des Standorts Deutschland auf.
Stimmungsparadox: Warum schlechte Laune kein Signal für schwache Märkte sein muss
US-Unternehmen verharren im Stimmungstief, während harte Wirtschaftsdaten für eine solide Lage sprechen. In Europa ist es umgekehrt: Hier trifft großer Optimismus auf trübe Wachstumszahlen.
Fed unter Druck: Warum unabhängige Notenbanken so wichtig sind
Die Notenbank Fed ist in der Geldpolitik unabhängig von der Regierung. Doch Donald Trump forderte zuletzt lautstark Zinssenkungen, kritisierte den Fed-Kurs und stellt so das Mandat infrage. Das ist gefährlich - für die Märkte und für das Anlegervertr
Welthandel unter Druck: Wieso Protektionismus Wohlstand kostet
Die EU und die USA wollen die heimische Wirtschaft mit Schutzzöllen international abschirmen. Doch wenn der Freihandel schrumpft, steigen die Preise. Das kostet Wohlstand.
US-Wahlen: Politische Börsen haben oft kurze Beine
Viele Investorinnen und Investoren versuchen, ihre Portfolios auf den politischen Kurs nach der Präsidentschaftswahl in den USA auszurichten. Diese Strategie birgt Risiken und eröffnet oft nur kurzfristige Chancen.
Volatilität: Gekommen, um zu bleiben?
Lange Zeit war es erstaunlich ruhig am US-Aktienmarkt, nun spricht einiges für eine neue Phase mit stärkeren Schwankungen. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern eher ein Schritt in Richtung Normalität.
Alles nach Fed-Plan? Warum die US-Notenbank bereit für die Zinswende ist
Schwächere Arbeitsmarktdaten schürten in den USA zuletzt neue Rezessionsängste. Der US-Notenbank käme eine wirtschaftliche Abkühlung nicht ungelegen. Schließlich würde das einen anstehenden Zinsentscheid deutlich erleichtern.
Japans schwarzer Montag: Ende des Booms oder kurzfristiger Rücksetzer?
Ein Crash hat die Rekordserie am japanischen Aktienmarkt abrupt beendet. Die Suche nach der Ursache führt in den internationalen Devisenhandel. Zudem spricht einiges dafür, dass nach enormen Kurssteigerungen eine Korrektur fällig war.
Chinas Energiewende: Warum die Dekarbonisierung schneller läuft als geplant
Bis 2030 sollen Chinas Treibhausgasemissionen steigen und danach rapide abnehmen. Dieser Wendepunkt könnte jedoch bereits unmittelbar bevorstehen. Das liegt unter anderem am Boom grüner Branchen, den Unternehmen und Konsumenten gleichermaßen befeuern
Olivgrüne Investments: Klimaschutz für Freiheit und Sicherheit
Wegen des Ukraine-Kriegs will Europa die Energieabhängigkeit von Russland reduzieren. Dadurch wird Sicherheitspolitik zum zusätzlichen Treiber der Energiewende. Und Grünes Investment wird olivgrün.
Unternehmensschulden in der Coronakrise
Fremdkapital hebelt die Rendite auf das Eigenkapital. Doch die Coronakrise hat nun auch die Schwächen der Gleichung offengelegt. Das könnte für eine fundamentale Neubewertung der Verschuldung sorgen. Und zu einem Schuldenabbau in Unternehmen führen.
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