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Stabilere Portfolios in einer fragmentierten Welt: Neue Wege für die 60/40-Strategie
PRO 19. März 2026
Über Jahrzehnte war das klassische 60/40‑Portfolio – 60 % Aktien, 40 % Anleihen – der unkomplizierte Stabilitätsanker vieler Anleger. Doch die Welt hat sich verändert. Geopolitische Spannungen, neue wirtschaftliche Machtblöcke, höhere Inflationsvolatilität und stärker schwankende Anleihemärkte stellen das bewährte Erfolgsmodell vor Herausforderungen.
Früher sorgten Anleihen dafür, dass Verluste bei Aktien ausgeglichen wurden, doch das funktioniert mittlerweile nicht mehr überall gleich gut. Die erwartete Sharpe Ratio eines globalen 60/40‑Portfolios könnte zukünftig nur noch bei weniger als der Hälfte des historischen Durchschnitts liegen. Gleichzeitig ist der Gleichlauf von Aktien und Anleihen gestiegen – ein zentraler Grund, warum das frühere Diversifikationsversprechen heute nicht mehr im gleichen Maße trägt.
Das klassische 60/40‑Portfolio verliert an Stabilität
Nur zu Illustrationszwecken
Die Grafik zeigt die Entwicklung der Sharpe Ratio des klassischen 60/40‑Portfolios (60 % globale Aktien, 40 % globale Anleihen) seit den 1980er‑Jahren und setzt diese in Relation zu den erwarteten Sharpe Ratios für die kommenden zehn Jahre.
Warum der alte Mix nicht mehr reicht
In einer Zeit, in der sich die Wirtschaft immer wieder verändert und Länder sowie Unternehmen enger oder anders miteinander verbunden sind, braucht es mehr Vielfalt im Portfolio. Das bedeutet: Man sollte nicht nur auf Aktien und Anleihen setzen, sondern auch andere Anlageformen und Regionen ins Auge fassen, um das Risiko besser zu verteilen.
Aktives Management – also das gezielte Steuern und Anpassen von Investments – wird wichtiger. So können Anleger flexibel reagieren, wenn bestimmte Branchen oder Regionen besonders stark oder schwach sind. Außerdem lohnt es sich, auch auf defensive Lösungen außerhalb von Anleihen zu schauen, zum Beispiel Aktien mit regelmäßigen Dividenden oder Produkte, die das Potenzial haben, mehr Stabilität ins Portfolio zu bringen.
In Zeiten höherer Volatilität und geoökonomischer Fragmentierung sind breitere und vielschichtige Strategien erforderlich, um die Stabilität von Portfolios sicherzustellen.
Makrotrends erfordern einen neuen Ansatz
Das aktuelle Umfeld ist durch ungleichmäßiges Wachstum, unterschiedliche Inflationsentwicklungen und komplexere politische Entscheidungen geprägt. Während die US-Fed tendenziell lockert und US-Dienstleistungen inflationsgetrieben bleiben, zeigen sich in Europa hinsichtlich Inflation positivere Tendenzen. Schwellenländer profitierten zum Jahresstart ebenfalls von positiven Sentiments, sind aber weiterhin empfindlich gegenüber US-Dollar-Schwankungen.
Für die Portfoliokonstruktion bedeutet dies: Diversifikation sollte nicht nur auf zwei Anlageklassen beruhen, sondern auch hinsichtlich Risikoprofil, Korrelationen und Liquidität ausgesteuert sein.
Moderne Diversifikation für die Herausforderungen von morgen
Nur zu Illustrationszwecken.
Quelle: Fidelity International, 31. Oktober 2025. Es wird angenommen, dass das 60/40‑Portfolio mithilfe von Indexfonds verwaltet wird. Die diversifizierte Vermögensallokation umfasst aktive Management‑Annahmen von Fidelity, brutto vor Gebühren
Zwei zentrale Schwerpunkte
- Streben Sie widerstandsfähige Renditen an – besonders wenn Konzentrationsrisiken steigen.
- Bauen Sie eine defensive Basis auf, die auch funktioniert, wenn die Korrelationen zwischen Aktien und Anleihen positiv werden.
Anleger können verschiedene Stellschrauben nutzen, um diese Ziele zu erreichen: Da das Risiko steigt, dass sich Investments zu sehr auf einzelne Aktien oder Branchen konzentrieren, kann ein aktiver und Research-basierter Ansatz helfen, diese Risiken gezielt zu steuern. Statt sich nur an klassischen Indizes zu orientieren, sollte man die Geldanlage breiter und ausgewogener auf verschiedene Regionen und Anlagestile verteilen. Die PEG‑Ratio‑Grafik macht diesen Vorteil deutlich sichtbar und unterstreicht, dass eine stärkere regionale Balance helfen kann, Abhängigkeiten von einigen wenigen Mega‑Caps zu reduzieren.
Zunehmende Fragmentierung erfordert breitere regionale Diversifikation
Nur zu Illustrationszwecken.
Quelle: Datastream, Fidelity International, 31. Oktober 2025.
Das bedeutet in der Praxis: Statt sich nur auf indexbasierte, meist von den USA dominierte Aktienportfolios zu verlassen, sollte man die Aktien breiter auf verschiedene Regionen wie Europa oder Schwellenländer verteilen. Ebenso kann die Gewichtung von Stilfaktoren von wachstumsorientierten Indizes hin zu einer breiteren Streuung auf Qualitäts- oder Value-Titel verlagert werden. Das sorgt für mehr Stabilität und bessere Renditechancen im Portfolio.
Zudem können weitere Stellschrauben die Widerstandsfähigkeit eines Portfolios stärken. Während Anleihen ein wichtiger Bestandteil eines ausbalancierten Portfolios bleiben sollten, sollten sie nicht die einzige defensive Komponente sein. Einkommensorientierte Lösungen in anderen Anlageklassen wie Aktien können ebenfalls attraktive risikoadjustierte Vorteile bieten.
Modernere Defensive: Mehr Schichten statt nur Anleihen
Auch Währungsabsicherungen können helfen, den sich verändernden Dynamiken rund um den US-Dollar zu begegnen, dessen Rolle als sicherer Hafen zunehmend in Frage gestellt wird.
Aktive ETFs bieten einen flexiblen Vorteil.
Ein sich rasch wandelndes makroökonomisches und geopolitisches Umfeld kann schnelle Anpassungen in der Portfolio-Allokation erforderlich machen. ETFs ermöglichen solche flexiblen Umschichtungen und bieten Anlegern einen effizienten Weg, Marktzugänge gezielt auf- oder abzubauen – etwa durch Bausteinlösungen im Portfolio.
Die Research-basierten ETFs von Fidelity können als zentrale Portfolio-Bausteine eingesetzt werden und gezielt auf bestimmte Ziele in verschiedenen Märkten und Anlageklassen ausgerichtet werden. Anleger profitieren so von den Vorteilen klassischer Fonds, kombiniert mit der Effizienz, Flexibilität und Transparenz einer ETF-Lösung sowie der Integration proprietärer Fidelity-Research-Insights ins Portfolio.
Fazit: Stabilität braucht heute Vielfalt
Die Daten zeigen klar: Eine fragmentierte Welt benötigt fragmentierungsfeste Portfolios. Das bedeutet nicht, 60/40 vollständig zu verwerfen – aber sie braucht ein Update, das neue Renditequellen erschließt, Risiken besser verteilt und defensive Bausteine breiter aufstellt.
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Stand, soweit nicht anders angegeben, Januar 2026. MK17479