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USA: Chancen nutzen, Währungsrisiken kontrollieren

Joe Hanmer, Dolly Moolchandani Chainai, Max Dawe, Simon Feyersinger

Joe Hanmer, Dolly Moolchandani Chainai, Max Dawe, Simon Feyersinger - Fidelity International

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Der US‑Markt hat sich 2025 stark entwickelt. Doch die jüngste Dollarschwäche, hohe Bewertungen und geopolitische Risiken sorgen dafür, dass Anleger die Rolle von US‑Aktien neu einordnen müssen. Der Blick hinter die guten Schlagzeilen zeigt ein Umfeld, das mehr Aufmerksamkeit verlangt. Deshalb rückt die Frage in den Vordergrund, wie man sinnvoll investiert, ohne unnötige Risiken einzugehen – vor allem beim Währungsrisiko.

Wichtige Punkte:

  • US‑Large‑Caps sind teuer – auch wenn man die „Magnificent 7“ ausklammert. Anleger sollten daher genauer prüfen, wie stark sie in den USA engagiert sein wollen.
  • Die langfristigen und strukturellen Stärken der USA bestehen weiter: tiefere Kapitalmärkte, hohe Innovationskraft und verlässliche Rahmenbedingungen.
  • Der weichere US‑Dollar verändert die Lage. Für europäische Anleger kann eine Absicherung sinnvoll werden.

US‑Aktien starten unter ungewöhnlichen Vorzeichen in das Jahr 2026. Die Renditen der vergangenen Jahre waren stark, die Unternehmenszahlen solide, und die USA bleiben das führende Zentrum für Innovation und Kapitalbildung. Hinter den positiven Schlagzeilen steht jedoch ein deutlich komplexeres Umfeld. Die Bewertungen bewegen sich nahe ihrem historischen oberen Rand, die Marktführung konzentriert sich weiter auf wenige Unternehmen, und die makroökonomische Unsicherheit hat sich weiter verfestigt als entspannt.

Für Anleger bleibt daher eine zentrale Frage bestehen: Wie viel US‑Aktienrisiko sollte in einem Kernportfolio heute noch stecken? Selbst wenn man den Einfluss der „Magnificent 7“ herausrechnet, wirken US‑Large‑Caps teuer. Die hohen Multiplikatoren spiegeln starke Gewinntrends wider – aber auch viel Optimismus rund um KI und andere strukturelle Themen.

US Large Caps weiter hoch bewertet

Quelle: Bloomberg, Stand: 31. Dezember 2025. LC bezieht sich auf Large Caps

Eine differenzierte Anlageumgebung

Der Ausblick für US‑Aktien bleibt grundsätzlich positiv, aber das Umfeld wird anspruchsvoller. Kurzfristig belasten zyklische Gegenwinde, geopolitische Spannungen und Unsicherheiten im Handel. Gleichzeitig sprechen viele langfristige Faktoren weiterhin klar für den US‑Markt.

Die USA bleiben das weltweit wichtigste Zentrum für technologische Entwicklungen. Dazu tragen liquide Kapitalmärkte, gut ausgebildete Arbeitskräfte und stabile rechtliche Strukturen bei. Der anhaltende KI‑Investitionszyklus, die Rückverlagerung von Produktion und solide Unternehmensbilanzen schaffen zusätzliche Wachstumschancen. Diese Vorteile wirken sich jedoch nicht gleichmäßig aus. Die Unterschiede zwischen den Unternehmen nehmen zu – sowohl bei Bewertungen als auch bei Ergebnissen.

Der Markt funktioniert daher längst nicht mehr über eine breite Indexentwicklung. Wichtiger werden solide Fundamentaldaten, Bewertungssensibilität und stabile Erträge einzelner Unternehmen. Das Risiko liegt aktuell weniger darin, zu wenig in den USA investiert zu sein, sondern darin, breit und ungezielt zu investieren. Wer bereit ist, gezielt vorzugehen, findet weiterhin gute Chancen. Wer ausschließlich auf passive Lösungen setzt, hat heute deutlich weniger Spielraum für Fehler.

Argumente für ein verstärktes Engagement in US‑Aktien

Mehr Chancen ergeben sich nicht allein dadurch, dass man das aktive Risiko erhöht. Entscheidend ist ein Ansatz, der Erkenntnisse aus der Einzeltitelforschung systematisch nutzt – und dabei die Risikomerkmale einer klassischen US‑Kernallokation bewahrt.

Der Fidelity US Equity Research Enhanced UCITS ETF (FUSR) wurde genau dafür entwickelt. Er verbindet die breite Research‑Plattform von Fidelity mit einem klaren, regelbasierten Prozess bei der Portfolioerstellung. So lassen sich Einschätzungen auf Einzeltitelebene konsistent im Portfolio abbilden, ohne dass sich das Gesamtportfolio zu weit von der Benchmark entfernt.

2025 erzielte die USD‑Anteilsklasse eine Nettorendite von 18,0 %, gegenüber 17,3 % beim MSCI USA Index (Netto). Das zeigt, welchen Unterschied ein selektiver Ansatz machen kann.

Kern der Strategie ist ein transparenter, wiederholbarer Prozess: Analystenüberzeugungen werden direkt in Portfolio‑Positionen übersetzt, unterstützt durch ein Optimierungsframework, das Risiken steuert und Chancen gezielt nutzt.
Das aktuelle Marktumfeld spricht zusätzlich für diesen Ansatz. Die geopolitische Lage, unterschiedliche wirtschaftliche Entwicklungen und politische Unsicherheiten führen zu größerer Streuung zwischen den Unternehmen – trotz weiterhin hoher Indexkonzentration. Gleichzeitig hat sich die Marktbreite verbessert: Rund zwei Drittel der S&P‑500‑Titel werden über ihrem 200‑Tage‑Durchschnitt gehandelt. Historisch ist das eine Konstellation, in der Bottom‑up‑Ansätze besonders gut funktionieren.

Umgang mit Währungsrisiken

Anleger außerhalb der USA sollten das Wechselkursrisiko weiterhin im Blick behalten. Der Dollar hat zuletzt stark geschwankt – mit spürbaren Auswirkungen auf internationale Portfolios. 2025 stieg der EUR/USD‑Kurs von 1,0356 auf 1,1746, was einer Dollarabwertung von 13 % entspricht. Damit war 2025 eines der schwächsten Jahre für den Dollar seit fast zehn Jahren. Der US‑Dollar‑Index gab über 9 % nach.

Was bedeutet das konkret?

  1. Weniger Rendite: Ein schwächerer Dollar mindert die Ergebnisse von Anlegern außerhalb der USA.
  2. Mehr Schwankungen: Die Währung erhöht die Volatilität, die man durch Titelauswahl allein nicht kompensieren kann.
  3. Makrosignale: Wechselkurse reagieren oft früh auf Veränderungen bei Risikoempfinden, Politik und Wirtschaft.

Absicherungen verursachen zwar Kosten, können aber helfen, Renditen zu glätten und die Schwankungen im Portfolio zu verringern – vor allem dann, wenn Währungen stark ausschlagen. Studien und praktische Erfahrungen zeigen, dass dieser Effekt davon abhängt, wie Aktien und Währungen miteinander zusammenhängen. In vielen Märkten bewegen sie sich in die gleiche Richtung. In solchen Fällen senkt eine Absicherung die Volatilität spürbar. Es gibt jedoch auch Ausnahmen.
Vor diesem Hintergrund kann es für einige Anleger sinnvoll sein, ein gezieltes Engagement in US‑Aktien mit einer durchdachten Absicherung des US‑Dollars zu kombinieren. Damit lässt sich sicherstellen, dass die Ergebnisse aus der Titelauswahl klarer im Portfolio ankommen und weniger von Wechselkursbewegungen überlagert werden.

Der US‑Dollar hat zuletzt deutlich gegenüber dem Euro an Wert verloren.

Quelle: Bloomberg, Zeitraum vom 31. Dezember 2024 bis zum 31. Dezember 2025.

Zusammenfassung

Der US‑Markt bleibt attraktiv, auch wenn die Bewertungen hoch sind und politische Faktoren für Unsicherheit sorgen. Umso wichtiger ist es, gezielt vorzugehen und nicht blind dem Gesamtmarkt zu folgen. Eine solide, research-basierte Titelauswahl in Kombination mit einer klaren Risikosteuerung kann dabei helfen, Chancen erfolgreich zu nutzen. Für Anleger, die nicht in US‑Dollar investieren, kann zudem eine durchdachte Währungsabsicherung sinnvoll sein. Der Fidelity US Equity Research Enhanced Euro Hedged ETF verbindet diese Elemente und bietet damit eine Möglichkeit, stabile und wiederholbare Alpha‑Erträge zu erzielen – ohne die Marktmerkmale aus dem Blick zu verlieren, die US‑Aktien für viele Anleger so interessant machen.

Rollierende 12-Monats-Renditen

  31.12.15-31.12.16 31.12.16-31.12.17 31.12.17-31.12.18 31.12.18-31.12.19 31.12.19-31.12.20 31.12.20-31.12.21 31.12.21-31.12.22 31.12.22-31.12.23 31.12.23-31.12.24 31.12.24-31.12.25
Fidelity US Equity Research Enhanced UCITS ETF Accumulating USD shares N/A N/A N/A N/A N/A 25.9 -20.9 28.6 25.7 18.0
MSCI USA Index (netto) N/A N/A N/A N/A N/A 26.5 -19.8 26.5 24.6 17.3
Überrendite N/A N/A N/A N/A N/A -0.5 -1.1 2.1 1.1 0.7

Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Indikator für zukünftige Erträge.
Quelle: Fidelity International, 31. Dezember 2025. Nettoerträge in USD nach Abzug von Gebühren.

Wichtige Informationen

  • Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Renditen.
  • Währungsabsicherung reduziert Wechselkursrisiken, ist jedoch mit Kosten, Modellrisiken und möglichen Abweichungen zur Indexentwicklung verbunden. Positive Währungseffekte können nicht genutzt werden.
  • Die Fokussierung des Anlageverwalters auf Wertpapiere von Emittenten, die günstige ESG-Merkmale aufweisen oder nachhaltige Anlagen sind, kann die Anlageperformance der Fonds im Vergleich zu ähnlichen Fonds ohne eine solche Fokussierung günstig oder ungünstig beeinflussen. Bei der Entscheidung, in die beworbenen Fonds zu investieren, sollten alle Merkmale oder Ziele des beworbenen Fonds, wie sie im Verkaufsprospekt beschrieben sind, berücksichtigt werden. Informationen zu nachhaltigkeitsbezogenen Aspekten werden gemäß SFDR unter https://www.fidelity.de/fidelity-articles/themen-im-fokus/klassifizierung-offvo/ bereitgestellt.
  • Bei regional ausgerichteten ETFs sind die Schwankungsrisiken höher als bei breit gestreuten ETFs

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Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge. Der Wert der Anteile kann schwanken und wird nicht garantiert. Investitionen sollten auf der Basis des aktuellen Verkaufsprospekts und des Basisinformationsblatts getätigt werden. Diese Dokumente sowie der aktuelle Jahres- und Halbjahresbericht sind kostenlos erhältlich über https://partner.fidelity.de/anlegerinformationen, fidelityinternational.com  oder bei FIL Investment Services GmbH, Kastanienhöhe 1, 61476 Kronberg im Taunus. Anleger/potenzielle Anleger in luxemburger Fidelity Fonds können sich unter folgendem Link über ihre jeweiligen Rechte bei Beschwerden und Rechtsstreitigkeiten informieren: https://www.fidelity.de/beschwerdemanagement/.

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