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ESG-Regulierung überblicken

Der EU-Plan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums steckt den Gesamtrahmen ab. Für die Anlageberatung und Fondsklassifizierung sind die Ergänzung zu MiFID II, die Taxonomie-Verordnung und die Offenlegungsverordnung die konkreten maßgeblichen Gesetzesinitiativen. Was sie in der Praxis bedeuten, finden Sie hier.

Der März 2018 vorgestellte EU-Plan verfolgt drei Grundziele:
1 die Neuausrichtung der Kapitalströme auf nachhaltige Investitionen
2 die Einbeziehung der Nachhaltigkeit in das Risikomanagement
3 die Förderung von Transparenz und Langfristigkeit

Daraus ergeben sich Maßnahmen auf allen Ebenen der Real- und Finanzwirtschaft - von Offenlegungsverpflichtungen für Unternehmen über Risikomanagementvorgaben für Vermögensverwalter bis zu Vorgaben für den Vertrieb von Finanzprodukten.

Die drei wichtigsten Gesetzesinitiativen

Taxonomie-Verordnung TaxVO

Durchgängiges System zur Bewertung von Nachhaltigkeitseigenschaften von Wirtschaftstätigkeiten.

Offenlegungsverordnung SFDR

Offenlegungspflichten bei Verordnung für Produzenten/Fondsgesellschaften, sobald ein Produkt mit Nachhaltigkeitseigenschaften beworben wird (Art. 6, Art. 8, Art. 9).

Ergänzung zur MiFID II DeIVO MiFID

Regelung der Verpflichtenden Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen der Anleger im Rahmen der Anlageberatung.

TaxVO in aller Kürze
SFDR in aller Kürze
DelVO MiFID in aller Kürze

Die Kernaufgabe der Beratung: Verbindung SFDR und DelVO MiFID herstellen

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Ein Abfragebogen vergleichbar dem WpHG-Fragebogen bildet den Ausgangspunkt für die Erhebung der Nachhaltigkeitspräferenzen von Anlegerinnen und Anlegern.

Die Herausforderung für die Beratung: Aus Sicht der Anlegerpräferenzen können Artikel-8- und Artikel-9-Fonds gleichermaßen als nachhaltig gelten, sofern sie die mit dem Kunden vereinbarten Merkmale aufweisen.

Verbändekonzept: Das in Deutschland von den Bankenverbänden, dem BVI und dem Deutschen Derivate Verband (DDV) entwickelte Konzept zur Nachhaltigkeitsklassifizierung ergänzt diese Vorgaben. Hinzu kommen dabei Mindestausschlüsse und die Vermeidung von Verstößen gegen die UN Global Compact auf Fondsebene. Produkthersteller sollen zudem einen anerkannten Branchenstandard wie die UN-PRI berücksichtigen.

Unser Leitfaden: Nachhaltigkeit in die Beratung integrieren

Was sind die Kernherausforderungen für die Beratung? Und wie lassen sie sich konkret in der Praxis bewältigen. Unser praktischer Ratgeber hilft.

PAI: Zentraler Aspekt nachhaltiger Beratung

Wer nachhaltig berät, stößt immer wieder auf den Begriff „PAI“ (Principal Adverse Impact Indicators). Wo ist er definiert? Welche Standard-PAI gibt es? Welche Rolle spielen PAI in der nachhaltigen Anlageberatung und als Vermittler zu nachhaltigen Anlageprodukten? Die wichtigsten Antworten haben wir für Sie in einem eigenen Beitrag zu den PAI auf den Punkt gebracht.

Die Datengrundlage: das European ESG Template (EET)

Ein Kunde will die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen (PAI) in seinen Fondsprodukten berücksichtigt wissen? Oder einen bestimmten, von ihm angegebenen Anteil an nachhaltigen Investitionen, wie sie in der SFDR definiert sind? Oder einen bestimmten Anteil an ökologisch nachhaltigen Investitionen nach Taxonomie? Diese drei Merkmale sind gemäß DelVO MiFID für die Erfassung der Anlegerpräferenzen vorgesehen. Die Herausforderung für die Beratung: Wie erhält man die erforderlichen Daten zu den Fondsprodukten? Die Antwort – seit dem 1. Juni 2022 sollen die entscheidenden Pflichtfelder des EET von den Produktanbietern befüllt sein.

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Alles, was Sie über das EET wissen müssen

Das EET ist sehr komplex mit mehreren Hundert Eintragungsfeldern.

Web-Seminare zum EET

Sehen Sie sich unsere Seminare zum European ESG Template an.

Fidelity EET (Übersicht)

Die ESG-Daten unserer nachhaltigen Fonds stehen Ihnen ab jetzt im EET-Format zur Verfügung.

Vermittler nach § 34 f / h der GewO gar nicht betroffen?

Offiziell bestätigte das Bundesfinanzministerium auf Anfrage, dass die DelVO MiFID für Vermittler, die nicht der Aufsicht der BaFin unterstellt sind, nicht gelte – noch nicht. Doch Vermittler sollten sich die neuen Regeln gleich zu eigen machen.

Denn zum einen dürfte die FinVermV bald „nachgebessert“ werden und die Gültigkeit der Regulierung auf gewerbliche Vermittler ausdehnen. Zum anderen lohnt es sich angesichts der wachsenden Kundennachfrage nach nachhaltigen Investmentlösungen, sich früh eindeutig zu positionieren und nicht „weniger konsequent“ nachhaltig zu beraten als Banken oder Vermögensverwalter.

Wählen Sie die passende nachhaltige Anlagelösung

Nachhaltige Fonds

Überzeugen Sie sich von unser vielfältigen Palette nachhaltiger Fonds.

Nachhaltige ETFs

Kennen Sie schon unsere Aktien- und Anleihen-ETFs mit nachhaltiger Ausrichtung?

Klassifizierung

Klassifizierung aller unserer Fonds und ETFs: nach Offenlegungsverordnung und Verbändekonzept.

Aktuelle Beiträge zu Regulierungsthemen

Ein weiterer Schritt – Der Start des EET V1.1

Bereits Juni diesen Jahres stellen wir Ihnen die ESG-Daten unserer nachhaltig…


Fidelity

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Investment Team

Die neuen ESG-Daten: Das EET-Template erklärt

Wir steigen in die „Feinheiten“ des EET (European ESG Template) ein, stellen …


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Fidelity International

Bewährte Helfer bei Daten für die Nachhaltigkeitsberatung

Nachhaltigkeitsbezogene Daten zu Fondsprodukten – durch bewährte Helfer im Hi…


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Investment Team

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Bei diesem Dokument handelt es sich um eine Marketing-Information. Fidelity veröffentlicht ausschließlich produktbezogene Informationen und erteilt keine Anlageempfehlungen. Alle geäußerten Meinungen sind, falls keine anderen Quellen genannt werden, die von Fidelity International. Eine Anlageentscheidung sollte in jedem Fall auf Grundlage der wesentlichen Anlegerinformationen und des veröffentlichten Verkaufsprospektes, des letzten Geschäftsberichtes und - sofern nachfolgend veröffentlicht - des jüngsten Halbjahresberichtes getroffen werden. Diese Unterlagen sind die allein verbindliche Grundlage des Kaufes, welche auf dieser Webseite erhältlich oder bei den hier genannten Postadressen erhältlich sind. Professionelle Anleger und Vertriebspartner: FIL Investment Services GmbH, Postfach 20 02 37, 60606 Frankfurt am Main. Anleger im Bereich Betriebliche Vorsorge: FIL Finance Services GmbH, Postfach 200237, 60606 Frankfurt/Main. Im Text genannte Unternehmen dienen nur der Illustration und sind nicht als Kaufs- oder Verkaufsempfehlung zu verstehen. Fidelity, Fidelity International, das Fidelity International Logo und das F-Symbol sind Markenzeichen von FIL Limited. Sollten Sie in Zukunft keine weiteren Marketingunterlagen von uns erhalten wollen, bitten wir Sie um Ihre schriftliche Mitteilung an den Herausgeber dieser Unterlage.
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