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Die Studienergebnisse – Beurteilung der Wechselwirkungen

Interdependenzen

Die Ergebnisse einer isolierten Betrachtung sind eindeutig: Unternehmen werden sowohl für Innovation als auch für die Ausfinanzierung ihrer Pensionsverpflichtungen und gutes Pensionsrisikomanagement belohnt. Bei der Analyse der gegenseitigen Abhängigkeiten der beiden Variablen zeichnet sich ein nicht ganz einheitliches Bild ab, wie die Grafiken 5–7 veranschaulichen.

Grafiken 5-7: Aktienkursentwicklung (5), Eigenkapitalrendite (6), Gesamtkapitalrendite (7) der CDAX-Unternehmen von 2011-2024

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Mit Blick auf die Profitabilität, also die Eigen- und Gesamtkapitalrendite (Grafiken 6 und 7), haben sowohl Innovationen als auch das Pensionsrisikomanagement einen positiven Einfluss auf die Rentabilität: Wachstumsunternehmen mit einem niedrigen Pensionsrisiko sind am rentabelsten (15,6 % p. a. Gesamtkapitalrendite, 14,0 % p. a. Eigenkapitalrendite), gefolgt von Wachstumsunternehmen mit einem hohen Pensionsrisiko (14,2 % p. a. Gesamtkapitalrendite, 13,7 % p. a. Eigenkapitalrendite) und stagnierenden Unternehmen mit niedrigen Pensionsrisiken (10,9 % p. a. Gesamtkapitalrendite, 10,6 % p. a. Eigenkapitalrendite). Das Schlusslicht bilden stagnierende Unternehmen, die hohen Pensionsrisiken ausgesetzt sind (8,7 % p. a. Gesamtkapitalrendite, 8,3 % p. a. Eigenkapitalrendite).

Aus einer Aktienkursperspektive (Grafik 5) sind die Ergebnisse etwas differenzierter: Auch hier schneiden Wachstumsunternehmen am besten ab. Auf dem ersten Platz rangieren Wachstumsunternehmen mit niedrigen Pensionsrisiken und auf dem zweiten Platz solche mit einem hohen Pensionsrisiko (13,2 % p. a. bzw. 10,5 % p. a.). Das Phänomen des Pensionsrisikoabschlags wird in dieser Betrachtung für Wachstumsunternehmen also bestätigt. Bei stagnierenden Unternehmen dreht sich der Effekt allerdings um: Die Unternehmen mit einem hohen Pensionsrisiko wiesen im betrachteten Zeitraum eine bessere Aktienkursentwicklung auf als diejenigen mit einem niedrigen Pensionsrisiko (4,3 % p. a. bzw. 3,1 % p. a.). In diesem Fall ist also ein Pensionsrisikoaufschlag zu beobachten.

Zum nächsten Kapitel: Fazit

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Stand, soweit nicht anders angegeben: Februar 2026.

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