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Demografische Trends verändern die Welt

Seit jeher beeinflusst der Mensch mit seiner Arbeitskraft und seinem Konsumverhalten die Entwicklung der Wirtschaft – doch noch nie so sehr wie heute. Denn die wachsende Bevölkerung in den Schwellenländern und die weltweit wachsende Zahl der Konsumenten schaffen zwar neue Perspektiven für Unternehmen, stellen sie aber auch vor Herausforderungen. So dürfte es künftig vor allem in Industriestaaten weniger Arbeitskräfte geben, weil die Bevölkerung altert. Zudem sind kreative Lösungen im Umgang mit knapper werdenden Ressourcen gefragt. Erfahren Sie, wie sich die wichtigsten demografischen Trends auf die Weltwirtschaft auswirken.

Altersstruktur im Wandel

„Eine der großen Herausforderungen für die Weltordnung in den kommenden Jahrzehnten ist die Überalterung der Bevölkerung.“ (Sarah Harper, Oxford Institute of Population Ageing1)

Die Weltbevölkerung wird immer älter: Im Jahr 2017 lebten mehr als 960 Millionen Menschen auf der Erde, die älter als 60 Jahre alt waren. Bis zum Jahr 2050 wird sich ihre Zahl auf 2,1 Milliarden erhöhen und damit innerhalb weniger Jahrzehnte mehr als verdoppeln. Wer länger lebt, kauft auch mehr ein: Im Jahr 2030 soll das Konsumverhalten von Menschen im hohen Alter die Hälfte des japanischen und US-amerikanischen Bruttoinlandprodukts (BIP) ausmachen. Länder, deren Bevölkerung stark wächst, profitieren wiederum von der Arbeitskraft ihrer jungen Bevölkerung. Zum Beispiel Indien: Bis zum Jahr 2050 soll dort das Arbeitskräftepotenzial auf 1,12 Milliarden wachsen und die Zahl der Nicht-Erwerbstätigen um 21 Prozent sinken.

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Teures Alter

„Der erwartete Anstieg der Lebenserwartung und die daraus resultierende Alterung der Bevölkerung ist das finanzielle Äquivalent zum Klimawandel.“ (World Economic Forum WEF)

Die Menschen leben immer länger. Aber längst nicht alle können den Ruhestand in vollen Zügen genießen, weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen. In den nächsten Jahrzehnten wird eine Sparlücke in Billionenhöhe heranwachsen. Hinzu kommt, dass der wachsenden Zahl an Rentnern immer weniger Erwerbstätige und damit Beitragszahler gegenüberstehen, die in die Rentenkasse einzahlen. Während also die Steuereinnahmen schrumpfen, klettern die Ausgaben für Renten und Gesundheitsversorgung in die Höhe.

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Mehr Menschen, mehr Konsum

„Die demografischen Veränderungen werden einen dynamischen Verbrauchermarkt ermöglichen, der durch Innovation, Unternehmertum und Technologie gestärkt wird, und neue digital gestützte Geschäftsmodelle werden weiterhin erfolgreich sein.“ (World Economic Forum12)

Während die Bevölkerungszahlen in Europa und Nordamerika in den kommenden Jahrzehnten konstant bleiben, steigen sie anderswo rasant an. In Afrika leben heute 1,3 Milliarden Menschen – im Jahr 2050 werden es 2,5 Milliarden sein. Mehr Menschen konsumieren auch mehr. Außerdem fragen sie andere – kostspieligere – Produkte nach, wenn sie mehr verdienen als bisher. 75 Prozent des weltweiten Konsumwachstums entfallen bis zum Jahr 2030 auf den Anstieg der Pro-Kopf-Ausgaben – so viel wie noch nie. Das schafft neue Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen.

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Wertvolle Ressourcen

„Nachhaltige Entwicklung hängt zunehmend vom erfolgreichen Management des städtischen Wachstums ab.“ (United Nations17)

Die wachsende Weltbevölkerung braucht auch mehr Ressourcen. Bis zum Jahr 2050 soll der Wasserverbrauch weltweit um 55 Prozent steigen, der Energieverbrauch gar um 80 Prozent. Wer das Rennen um knappe Rohstoffe gewinnen will, muss Ressourcen effizient fördern und verkaufen können sowie einige Herausforderungen stemmen. Wenn bis zum Jahr 2050 mehr als zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten lebt, sind kluge Lösungen für Infrastruktur und Wohnraum gefragt. Unternehmen, die intelligente und nachhaltige Lösungen für den effizienten Umgang mit Ressourcen anbieten, werden zu den Gewinnern gehören.

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1. https://trend.pewtrusts.org/en/archive/winter-2018/as-the-world-ages-when-older-populations-become-the-majority

2. UN-Weltbevölkerungsprognose, 2017

3. Bank of America Merrill Lynch. „The Silver Dollar-Longevity Revolution Primer“, Juni 2014, Euromonitor, Oxford Economics, NLIRI. Die Seniorenwirtschaft umfasst sowohl die Wirtschaftstätigkeit, die die Bedürfnisse der Weltbevölkerung über 50 Jahre befriedigt, als auch direkt von dieser erworbene Produkte und Dienstleistungen und die daraus resultierende Wirtschaftsaktivität.

4. Deloitte, Ageing Tigers, Hidden Dragons, September 2017

5. Pew Research Centre, Japan, November 2014

6. UN-Bevölkerungsabteilung, Abteilung für Wirtschaftliche Angelegenheiten, Juni 2017

7. Die Sparlücke wird vom Weltwirtschaftsforum definiert als das geschätzte Defizit der Altersvorsorge. Dieses wurde errechnet basierend auf der Analyse öffentlich zugänglicher Daten über die Höhe der Finanzierung staatlicher Rentensysteme, der Rentensysteme für öffentlich Bedienstete, der Finanzierung betrieblicher Rentensysteme und der Höhe der privaten Altersvorsorge. Die Summe aller Ersparnisse für die Altersvorsorge wurde mit dem erwarteten durchschnittlichen jährlichen Rentenbedarf und der Lebenserwartung verglichen.

8. Weltwirtschaftsforum, „We’ll Live to 100- how can we afford it?“ Mai 2017

9. AARP

10. UN-Bevölkerungsabteilung, Abteilung für Wirtschaftliche Angelegenheiten, Juni 2017

11. UN-Weltbevölkerungsprognose, 2015

12. https://www.weforum.org/reports/future-of-consumption-in-fast-growth-consumer-markets-china

13. UN-Weltbevölkerungsprognose, 2017

14. Brookings Institution, „The Unprecedented Expansion of the Global Middle Class“, Februar 2017

15. McKinsey Global Institute, „Urban world: The Global Consumer to watch“, April 2016

16. McKinsey Global Institute, „Urban world: The Global Consumer to watch“, April 2016, AARP Media Sales mit JD Power and Associates, „The BOOMer report 2015“, Sabi, Mai 2015

17. https://www.un.org/development/desa/publications/2018-revision-of-world-urbanization-prospects.html

18. FAO, „How to Feed the World in 2050“, Oktober 2009, OECD, Umweltausblick bis 2050, März 2012

19. IWF, März 2016

20. UN World Urbanisation Prospects, 2018.

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Stand, soweit nicht anders angegeben: Dezember 2018.

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