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Teil 2: Mischen macht erfolgreich

Wer nur auf Aktien setzt, legt nicht nur riskant an, sondern kann auf Dauer sogar Rendite verschenken. Eine kluge Aufteilung zwischen Aktien, Anleihen und weiteren Anlageklassen verbessert Risiko und Rendite.

Warum Geldanlage mit Aktien UND Anleihen besser ist

Waren Sie schon mal bei einem Pferderennen, standen Sie mal im Casino am Roulette-Tisch oder wagen Sie hin und wieder eine Fußballwette? Dann kennen Sie sicher die schlechteste Strategie bei einem Glücksspiel. Sie lautet: Setze alles auf ein Pferd, eine Farbe, eine Mannschaft. Geldanlage ist zwar das Gegenteil von Glücksspiel. Aber eines haben beide doch gemeinsam: Es ist eine verdammt schlechte Idee, sein ganzes Geld auf eine einzige Karte zu setzen.

Und jetzt mal ehrlich: Was liegt in Ihrem Depot? Besitzen Sie vielleicht fast nur Aktien oder Aktienfonds? Dann sollten Sie sich dringend überlegen, etwas zu verändern. In Teil 1 dieser Serie haben Sie bereits gelernt, wie Sie effizient innerhalb einer Anlageklasse streuen. Profis streuen auch über Anlageklassen hinweg. Denn wenn Sie nur in eine Anlageklasse investieren, gehen Sie unnötige Risiken ein und holen zugleich nicht das Optimum an Renditechancen heraus.

Jede Form der Geldanlage lässt sich nach drei Kriterien einordnen:
1)    Die mögliche oder erwartete Rendite.
2)    Schwankungen, die auf dem Weg auszuhalten sind. 
3)    Die Beziehung zu anderen Anlageklassen. 

Die ersten beiden Punkte sind den meisten klar: Eine hohe erwartete Rendite ist für Anleger gut, steht aber meist in Zusammenhang mit höheren Schwankungen. Wie sieht es aber mit der Korrelation zwischen verschiedenen Anlageklassen aus? Hier wird die Sache etwas komplizierter — und besonders spannend.

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Gleiche Anlageklassen, gleiche Schwankungen

Schauen wir uns zuerst einmal an, was das Problem ist, wenn Ihr ganzes Geld in Aktienfonds steckt: Aktien bilden eine gemeinsame Anlageklasse. Stellen Sie sich vor, die Wirtschaft brummt, die Unternehmensgewinne steigen, die Beschäftigung nimmt zu — in einer solchen Lage werden sich die Kurse der allermeisten Aktien in dieselbe Richtung bewegen: nach oben. Trübt sich dagegen die Stimmung ein, ist davon ebenfalls der gesamte Aktienmarkt betroffen. In einer solchen Lage ist es klug, sein Geld auf andere Anlageklassen gestreut zu haben, die nicht denselben Schwankungen unterliegen, sich nicht an denselben Marktbegebenheiten orientieren. 

Andere Anlageklassen, andere Sitten

Das geht also besser. Aktien, Anleihen und Immobilien verhalten sich beispielsweise unter denselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen höchst unterschiedlich. Anleihen sind tendenziell in Zeiten besonders gefragt, in denen die Aktienkurse unter Druck geraten. Immobilien wiederum gelten als Schutz vor Inflation, also Geldentwertung. Schließlich ist Geld bloß Papier, den Wert einer Immobilie dagegen kann man buchstäblich begreifen. Rohstoffe folgen wieder anderen Regeln. Und Gold gilt traditionell als sicherer Hafen in unsicheren Zeiten.

Entscheidend für die Anlagestrategie ist, dass der Wert all dieser Anlageklassen unterschiedlich stark und zum Teil sogar in unterschiedlichen Richtungen schwankt. Gehen einige Kurse rauf, gehen andere runter. Wieder andere bleiben nahezu unverändert. Im Ergebnis sinkt so die Gefahr, dass Einbrüche zu sehr auf einen Depotwert durchschlagen. Was dazu kommt: Auf Dauer kann mit der richtigen Mischung sogar die Rendite steigen.

Diese Erkenntnis stammt übrigens von jenem Nobelpreisträger, den Sie bereits in Teil 1 kennengelernt haben: Harry Max Markowitz. Er gilt als Begründer der modernen Portfoliotheorie und hat im Jahr 1990 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten, weil er herausfand, dass ein Anlagemix auf lange Sicht grundsätzlich besser funktioniert als eine einförmige Anlage, die immer denselben Marktschwankungen folgt.

3 Tipps, wie Sie Ihr Portfolio selbst verbessern

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Überblicken

Prüfen Sie, wie Sie Ihr Geld aktuell investiert haben: Welche Anlageklassen sind vertreten, welche fehlen? Wie breit ist die Aufteilung innerhalb der Anlageklassen?

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Bewerten

Bewerten Sie immer Ihre eigene Risikobereitschaft und beachten Sie Ihren Anlagehorizont. So finden Sie heraus, wie Ihr persönlicher Anlagemix aussehen könnte.

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Streuen und Mischen

Achten Sie auf einen Mix mit Anlageklassen, die sich möglichst unterschiedlich entwickeln, vielleicht sogar komplett gegensätzlich. So optimieren Sie Risiko und Rendite.

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Lesen Sie auch die weiteren Artikel zur Serie

Teil 1: Streuen wie die Profis

Wie viele Fonds brauche ich eigentlich? Mit dieser Frage haben sich schon Nobelpreisträger beschäftigt. Hier erklären wir das Wichtigste in einfachen Worten.

Teil 3: Musterportfolios

Hier finden Sie drei unterschiedliche Musterportfolios mit einer Auswahl an Beispielfonds.

Teil 4: Das Depot pflegen und prüfen

Eine breit gestreute Anlage bietet die perfekte Balance aus Rendite und Risiko. Um diese Balance dauerhaft zu erhalten, müssen Anleger allerdings regelmäßig nachsteuern.

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Stand, soweit nicht anders angegeben: 14.02.2022.
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