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Was Sie jetzt tun können, um Ihre Anlageziele zu erreichen

Veröffentlicht am 2. März 2023

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Frauen gehen bei der Geldanlage ein bisschen anders vor als Männer, zeigen Umfragen. Die Gründe dafür liegen auch in unterschiedlichen Biografen: Frauen arbeiten häufiger in Teilzeit oder unterbrechen die Berufstätigkeit, sodass sie im Erwerbsleben insgesamt weitaus weniger verdienen als Männer. Und: Sie leben länger. Was das für die Vorsorgestrategie bedeutet. Und wie bestimmte Lebensphasen den kleinen Unterschied groß machen. 

Vorab zwei Fakten zur Einordnung. Es sind Ergebnisse von repräsentativen Studien, die Fidelity im Jahr 2022 exklusiv erhoben hat.

Fakt 1: Nicht die Angst vor Risiken hält Frauen von der Geldanlage ab, sondern vor allem Unwissenheit. 

Fakt 2: Obwohl sie bescheidener sind als Männer, fürchten mehr Frauen, dass das Geld im Alter nicht reicht. 

Frauen investieren im Durchschnitt deutlich weniger in ihre Altersvorsorge,  erhoffen sich aber auch ein niedrigeres Wunscheinkommen. Die Zuversicht, dass die Altersvorsorge dazu reicht, ist bei Frauen deutlich niedriger als bei Männern.

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Und nun in die Praxis. Es sind vor allem drei Lebensphasen, die im Alter den finanziellen Unterschied ausmachen können. Hier entscheidet sich oft, wie es um die Vorsorge im Alter bestellt ist - bei Männern wie bei Frauen. Und offenbar sind Frauen in diesen Phasen immer noch häufiger finanziell belastet als Männer - denn im Ergebnis zeigt die Studie im Alter eine deutliche Vorsorgelücke zwischen Männern und Frauen. Dabei lässt sich mit ein paar Tipps und etwas Disziplin verhindern, dass diese Vorsorgelücke entsteht.

Phase 1: Der Berufseinstieg

Nach Ausbildung oder Studium und mit Beginn des ersten Jobs stehen erst mal höchst gegenwärtige finanzielle Fragen im Vordergrund: Wohnung einrichten, ein Auto kaufen, Urlaub machen. Andererseits ist schon jetzt ein kluger Zeitpunkt zum Einstieg in die Altersvorsorge. Das gilt umso mehr, wenn jetzt schon klar wird, dass womöglich in ein paar Jahren eine Familienauszeit geplant ist. 

Klar ist: Wer früh spart, spart mit dem vollen Schwung des Zinseszinseffekts. So entsteht aus kleinen Sparbeträgen in 30, 40 oder gar 50 Jahren ein stattliches Vermögen.

Mehr Tipps zum frühen Einstieg in die Vorsorge gibt es hier: Geldanlagen nach Lebensphasen: Berufsstart

Wer dazu frühzeitig einen Sparplan aufsetzt, nutzt zusätzlich zum Zinseszins- auch noch den Durchschnittskosteneffekt, der auf Dauer automatisch das Anlagerisiko senkt.

Was genau dahinter steckt und wie er wirkt: Geldanlage mit Fonds und ETFs umsetzen

Phase 2: Familien- und Pflegezeit

Die sogenannte Care-Arbeit, das belegen Studien immer wieder, ist unter den Geschlechtern ungleich verteilt. Das schlägt sich nieder in den Zahlen der Deutschen Rentenversicherung zu den Altersbezügen, die direkt an die Jahre im Job und das Einkommen gekoppelt sind: Danach liegt die durchschnittliche Altersrente für Frauen aktuell bei 807 Euro monatlich. Bei Männern sind es 1.227 Euro. (Deutsche Rentenversicherung, Statistik)

Hauptgrund dafür ist die Familiengründung, die in der Partnerschaft oft zu einer Job-Auszeit und später zu Teilzeitjahren führt. Auch Pflegezeiten, etwa für die eigenen Eltern, können Renten-Ausfallszeiten bedeuten.

Gerade in diesen Fällen ist es wichtig, die Altersvorsorge nicht ebenfalls zu unterbrechen, sondern zumindest so weit fortzuführen, wie es der Geldbeutel zulässt. Auch hier sind Sparpläne ein probates Mittel. Denn die lassen sich flexibel absenken, und auch mit 25 Euro im Monat wächst das Vermögen langsam, aber stetig weiter. Die Disziplin, einen Teil für später wegzulegen, auch wenn das Geld gerade knapp ist, zahlt sich später aus. Gibt es Kinder in der Familie, können diese zudem ein eigenes Depot bekommen – und so oft steuerfrei ihre eigenen ersten Anlageziele erreichen.

Mehr Informationen: Geldanlage nach Lebensphasen: Partnerschaft und Familie  

Tipp: Wenn Sie wissen wollen, wie Sie sich bei der Geldanlage selbst überlisten können und welche psychologischen Mechanismen uns manchmal von der klugen Vorsorge abhalten, schauen Sie dieses Video: Denkfehler bei der Geldanlage 

Phase 3: Die Rückkehr in den Vollzeitjob

In Lebensphasen, in denen der Beruf im Mittelpunkt steht oder nach Phasen mit anderen Prioritäten wieder in den Mittelpunkt rückt, steigt auch der finanzielle Spielraum für die Geldanlage. Spätestens jetzt geht es darum, die Zeit finanziell zu planen, die nach dem Berufsleben kommt. Ist ein Vermögensgrundstock aus Phase 1 und 2 vorhanden, bietet das eine gute Grundlage für weitere Investitionen in den eigenen Ruhestand. Dazu treten nun noch zwei wichtige Fragen: Wie lang werde ich wohl leben? Und: Bin ich auch ausreichend versorgt, falls ich krank oder gebrechlich werde? 

Die Strategie heißt nun: Machen Sie eine Bestandsaufnahme und entwickeln Sie einen Vorsorgeplan. Dabei hilft unser Handbuch, das Sie kostenlos herunterladen und dann in aller Ruhe ausfüllen können. Hier mehr erfahren: Geldanlage nach Lebensphasen: Altersvorsorge

Andreas Telschow

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Stand, soweit nicht anders angegeben: März 2023.

MK15032