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19. Februar 2026
20 bis 40 % Abschlag: Europäische Aktien notieren niedriger als US-Titel – und das in Sektoren mit vergleichbaren Ertragsprofilen und Renditen. Genau darin entstehen Chancen für selektive, langfristige Anleger.
Die wichtigsten Punkte
Auf Basis des erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnisses wird Europa mit einem Abschlag von etwa 30 bis 35 % gegenüber den USA gehandelt. Das ist weit mehr als der langfristige Durchschnitt: Früher war der Abstand viel kleiner, seit 2015 hat er sich jedoch stark vergrößert – vor allem weil die US-Multiplikatoren gestiegen sind.
Noch größer ist der Abstand beim Kurs-Umsatz- und Kurs-Buchwert-Verhältnis. Ja, die Marken und Eigenkapitalrenditen in Europa sind strukturell niedriger. Doch sie haben sich nicht verschlechtert, sondern in einigen Fällen sogar verbessert. Dies deutet darauf hin, dass die Bewertungskompression die Veränderungen der Fundamentaldaten überholt hat.
Das stärkere Wachstum in den USA war ein wichtiger Grund für die höheren Bewertungen. Seit 2015 sind die Umsätze pro Aktie in den USA um etwa 5 % pro Jahr gestiegen, verglichen mit etwa 0,5 % in Europa. Doch es gibt zwei wichtige Einschränkungen. Erstens ist die Wachstumslücke teilweise zyklisch bedingt. Und zweitens haben sich die Bewertungsunterschiede deutlich stärker vergrößert als die Wachstumsunterschiede. Auch ein Vergleich mit Japan und den Schwellenländern deutet darauf hin, dass die US-Prämie den erhöhten Optimismus und die überlegenen Fundamentaldaten widerspiegelt.
In Europa machen Banken, Energie- und Industrietitel einen größeren Teil des Gesamtmarkts aus als in den USA. Das erklärt aber nicht, warum europäische Aktien auch in solchen Sektoren mit einem Abschlag zu ihren US-Pendants gehandelt werden.
Kein Sektor verdeutlicht die Kluft zwischen Wahrnehmung und Realität in Europa besser als der Finanzsektor. Nach der Weltfinanzkrise waren die europäischen Banken mehr als ein Jahrzehnt lang strukturell schwach. Doch die Kapitalquoten haben sich in etwa verdoppelt, die Bilanzen weisen weniger Risiken auf, die Kredit-Einlagen-Quoten sind normalisiert. Auch die Kostenstrukturen haben sich verbessert. Hinzu kommt: Die Rentabilität wird nicht mehr in erster Linie durch Hebelwirkung oder einmalige Handelsgewinne bestimmt. Heute wirken sich strukturell höhere Nettozinserträge und eine verbesserte operative Effizienz aus.
Die Renditen auf das materielle Eigenkapital großer europäischer Banken entsprechen weitgehend denen des europäischen Gesamtmarktes. In einigen Fällen sind sie mit denen ihrer US-amerikanischen Konkurrenten vergleichbar. Dennoch orientieren sich die Anleger weiterhin eher an historischen Erfahrungen als an aktuellen Fundamentaldaten. Natürlich sind europäische Banken keineswegs risikofrei. Doch die Märkte bewerten sie weiterhin so, als seien die früheren Probleme dauerhaft.
Wenn das Vertrauen in die Nachhaltigkeit der Renditen wächst, könnten Finanzwerte einen der Bereiche darstellen, in denen sich der Bewertungsabschlag für Europa verringern könnte. Und das ganz ohne „heroische“ makroökonomische Annahmen.
Europa wächst langsamer als die USA – doch die aktuellen Bewertungen spiegeln mehr Skepsis wider, als die Fundamentaldaten rechtfertigen. Viele europäische Unternehmen haben ihre Profitabilität und Stabilität verbessert. Eine disziplinierte und selektive Aktienauswahl kann diese Bewertungslücken nutzen. Europa ist vielleicht nicht der am schnellsten wachsende Aktienmarkt. Doch langfristige Anleger eröffnet der gegenwärtige Pessimismus attraktive Chancen, die oft direkt vor der Haustür liegen.
Europäische Unternehmen zählen weltweit zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern – ihre Ausschüttungen wachsen im internationalen Vergleich besonders dynamisch.
Ohne Europas Klassiker fehlt etwas – auch im Depot: Der Fidelity European Growth Fund hat in rund drei Jahrzehnten gezeigt, dass sich ausgewählte europäische Aktienanlagen langfristig auszahlen können.
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Stand, soweit nicht anders angegeben, Februar 2026. MK17409